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Genickbruch der Wachtturmtheologie


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2 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

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Genickbruch der Wachtturmtheologie





Anbetung ist die höchste Form des Ehrens. Wer jemanden anbetet, ehrt ihn in höchster Weise. Jesus sagt, dass er geehrt werden muss wie der Vater. Dies schließt die Anbetung zwingend ein. Jesus sagt: "... damit alle den Sohn ehren mögen, wie sie den Vater ehren" (Joh. 23,5). Darin liegt zwingend auch die Anbetung, denn sonst hätte Jesus die Anbetung ausschließen müssen. Und Jesus sagt danach sogar den Satz: "Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn sandte." Damit ist das Genick der Wachtturmtheologie gebrochen.

Doch bei den Zeugen Jehovas finden Jesu Worte kein Gehör.

Die Wachtturmgesellschaft bietet den Menschen mit Stolz eine Rundum-Lösung aller Probleme an. Die Zeugen Jehovas sind nach ihrer Auffassung die einzigen, die Gott wirklich verstanden haben. Sie haben als der Kanal Gottes und als die einzige sichtbare Organisation Gottes auf Erden ein System entwickelt, wie man die Bibel entschlüsselt und widerspruchsfrei auslegt.

Ist das Wachtturm-System perfekt?

Eigentlich ist es eine hochlöbliche Sache, sich mit allen guten Vorsätzen daran zu machen, die Bibel zu entschlüsseln. Doch hat sich aus dem Russellschen Unternehmen ein Apparat entwickelt, der weltweit Menschen unter das geistige Joch des Irrtums schlägt. Das Wachtturm-System wird der Botschaft der Bibel nicht gerecht.

Selbst wenn Sie nicht an Gott glauben

Die Zeugen Jehovas haben mit ihrem Bibel-versteh-System eine Jehova-Theologie entwickelt, die es den Menschen verbietet, Jesus anzubeten. Die Begründung lautet: Jesus ist nur ein Untergott und es wäre Götzendienst und Vielgötterei, wenn man ihn anbetet. Dies ist eine der Kernaussagen der Zeugen Jehovas, mit der sie natürlich sehr vorsichtig umgehen, um Interessierte nicht zu verprellen.

Der Genickbruch

Es gibt eine Bibelstelle, die die gesamte Wachtturm-Theologie mit einem Schlag zerlegt. Selbst wenn Sie nicht an Gott glauben, können Sie zu einem Zeugen Jehovas gehen und ihn darum bitten, einmal Johannes 5, 23 aufzuschlagen. Mit dieser Aktion tun Sie ein gutes Werk! Weitere Argumente sind nicht notwendig und Sie benötigen keine weiteren Kenntnisse, um einem Zeugen Jehovas nachhaltig zu helfen! Es reicht, wenn Sie den betreffenden Menschen freundlich anlächeln. Denn Sie können sich darüber gewiss sein, dass Sie diesem Menschen wahrscheinlich den größten Dienst erwiesen haben, der ihm in seinem Leben getan werden konnte.

Was sagt Jesus in Johannes 5, 23?

Johannes 5, 23 gibt Jesus Christus in wörtlicher Rede wieder. Das betont die Direktheit und die Tragweite der Worte.

Johannes 5, 23: ... damit alle den Sohn ehren mögen, wie sie den Vater ehren. Wer versäumt, den Sohn zu ehren, ehrt den Vater nicht, der ihn sandte.

Diese wenigen Worte Jesu Christi widerlegen die gesamte Wachtturmtheologie, nach der Jesus nicht angebetet werden darf. Denn die WT-Speziallehre ist vom Anbetungsverbot gegenüber Jesus Christus zentral abhängig. Mit dieser Aussage, die von dem Mann gemacht wurde, der sich für uns alle ans Kreuz schlagen ließ, ist das gesamte Bibel-versteh-System der Wachtturmgesellschaft auf einen Schlag widerlegt. Denn die Zeugen Jehovas haben sich mit ihrem Bemühen um den zentralen Punkt des Christseins herumgedrückt. Sie haben mit ihrer langjährigen geistigen Ausübung des wachtturmspezifischen Glaubens das Ziel verfehlt. Sie verstoßen ultra-diametral gegen die Worte Jesu und haben ihn verlassen.

Sind weitere Maßnahmen notwendig?

Es sind keine weiteren Maßnahmen notwendig, um den Zeugen Jehovas den Teppich unter den Füßen wegzuziehen. Sie werden erleben, dass sich die angesprochenen Zeugen nicht einsichtig zeigen werden. Die Tragweite ist zu groß! Um zu verarbeiten, dass man von der Wachtturmgesellschaft über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg angelogen wurde, braucht der Betreffende sehr viel Zeit. Sicher wird er auch Wege finden, das Wort Jesu zu ignorieren. Das lässt sich aber nicht ändern. Die Verantwortung dafür liegt dann ganz bei den Zeugen Jehovas selbst.

Aber wenn es sich bei der betroffenen Person um einen Ihnen nahestehenden Menschen handelt, werden Sie natürlich immer wieder daran denken, mit den klaren Worten Jesu zu argumentieren. Sie werden sagen können, dass die Menschen den Vater anbeten und dass der Sohn genau wie der Vater verehrt (nämlich angebet) werden muss, wenn man Jesus Glauben schenken will. Doch die Zeugen Jehovas sind Argumenten gegenüber absolut verschlossen. Selbst wenn sie direkt von Jesus kommen.

Machen Sie sich also klar, dass eine Befreiung nicht erzwungen werden kann. Beten Sie für den betreffenden Menschen. Sicherlich sind Gesprächsversuche nicht verboten. Doch beachten Sie ein vernünftiges Maß, denn die Frustration über einen Menschen, der klar ersichtliche Dinge nicht wahrhaben will, kann einen furchtbar belasten und herunterziehen.

Aufruf

Wenden Sie, wo immer Sie Zeugen Jehovas treffen, die Worte Jesu an. Bitten Sie die Zeugen Jehovas, Johannes 5, 23 laut vorzulesen. Sie tun damit den Willen Gottes.

Wichtig in dieser Sache:

Johannes 12, 48: Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.


Johannes 9, 35 - 38: Es kam vor Jesus, dass sie ihn ausgestoßen hatten. Und als er ihn fand, fragte er: Glaubst du an den Menschensohn? Er antwortete und sprach: Herr, wer ist’s?, dass ich an ihn glaube. Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist’s. Er aber sprach: Herr, ich glaube, und betete ihn an.
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#2
eddie

eddie

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lieber rolf,

habe heute erstmals diesen beitrag gelesen und will deshalb darauf antworten.

nach meinem weggang von den zj vor x jahren habe ich mit einem "höherstehenden" zj über dieses thema sprechen können. er wusste bereits, dass ich die wtg verlassen hatte, aus gewissensgründen (falsche dogmen). u. a. verwendete ich auch diese bi-stelle, sowie eine parallele davon, luk. 24,52.
seine antwort darauf: in diesem text steht nichts von "anbeten", sondern lediglich was von "huldigen". daraufhin meine frage "wo liegt denn hier der unterschied"? - seine antwort wieder: "das sei ein gewaltiger". jemanden zu huldigen wäre etwas anderes als ihn direkt anzubeten.
ob der wortglauberei etwas angekratzt, gab ich ihm wiederum zu verstehen, warum dann die zj niemanden zum geburtstag gratulierten, denn da "huldige" man ja auch nur bestenfalls, aber man "bete" keinen delinquenten dabei an. "ja, das wäre etwas gaaaanz anderes" wurde mir mitgeteilt.
ich griff dann auf andere üs zurück, so auch die interlinearen der wtg sowie der dietzfelbinger. überall der gleiche text im original (=griechisch) als auch die jeweilige üs von "beten", ja sogar noch der zusatz (außer bei der wtg- nw-üs),dass sie (die jünger) sogar auf die knie fielen vor ihm (jesus). einige gaben sogar die üs "vor ihm auf den boden warfen" wieder. wie dann das zu verstehen sei, fragte ich meinen gesprächspartner. da verwies er auf eine fußnote in der nw- üs (also die üs der wtg), wo geschrieben steht, dass in 2 oder 3 verschiedenen papyri dieser zusatz fehlte und somit "gesichert" sei, dass das spätere hinzufügungen wären und somit nicht dem original entsprächen. die nw-üs ist wiedermal die einzig "richtige". - siehe hier im blog entsprechende einträge / threads zu diesem thema "wtg- übersetzung - fälschung, hinbiegen oder wie auch immer" bezeichnet.
man merkt hier ganz deutlich die manipulation der wtg-dogmen.
trotzdem: man sollte diesen text in der tat zj unter die nase halten. wenn sie dann auf ihre üs verweisen, mit den o. g. argumenten, kann man ja im gegenzug wiederum ansetzen, dass nur ganz wenige papyri diesen "zusatz" nicht enthalten, aber alle anderen eben schon. und im original der interlinear-üs der wtg ist er im griechischen ja auch enthalten. die frage also, wer hier manipuliert und wer nicht, ist also so ziemlich eindeutig geklärt.

liebe grüße
eddie
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#3
childfromthemountains

childfromthemountains

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  • 18 Beiträge
Ich hatte gerade wieder einmal ein Gespräch mit einer ZJ und machte dabei eine interessante Entdeckung:

Es ist wirklich nahezu aussichtslos, mit einem ZJ innerhalb seines Systems zu argumentieren. Die geistlichen Betonwände werden so stark - es ist unfassbar. Doch dann wurde die Gute unvorsichtig und sagte auf meine Aufforderung, doch einmal die Lehre die ZJ in Frage zustellen (nach dem Motto, wenn es die wahre Lehre ist, müsse sie ja ohne Probleme wieder zu genau den selben Erkenntnissen gelangen), das hätte sie gar nicht nötig. Zudem sei sie stolz auf ihren Glauben.
Peng, dachte ich mir, hier setze ich einmal an.
Ich meinte, dass sie - die sie ja ihre Bibel so gut kennt, weil sie ständig darin liest - aber schon wisse, dass das nicht das sei, worauf stolz zu sein die Bibel uns auffordere. Es sei etwas anderes, worauf wir laut Bibel stolz sein sollen. Ob sie das denn wüsste?
Nein, das wüsste sie jetzt nicht.
Ich sagte, ich denke sie lesen Ihre Bibel - wissen sie es wirklich nicht, worauf wir stolz sein sollen?
Nein.
Ich sagte ihr dann, dass es unsere Schwachheit ist, deren wir uns rühmen dürfen. Damit der Herr Jesus groß in uns wird und wir sterben.
Tja, davon hatte sie noch nichts gehört, obwohl sie - die schon über 50-jährige, "seit ihrer Kindheit" in der Lehre der ZJ unterrichtet wurde.

Da verstand ich, dass es zwar jede Menge Themen gibt, in denen die ZJ bis zum Erbrechen argumentativ geschult sind. Es lohnt sich aber die Themen anzusprechen, von denen sie absolut keine Ahnung haben. Da kommen sie sofort ins Trudeln, weil ihnen die Bibelstellen ausgehen und sie das Evangelium auch nicht so verinnerlicht haben, dass ihnen eine Antwort ohne dazugehörige Bibelstelle einfällt - wie es bei einem "normalen" Gläubigen eigentlich der Fall sein sollte.
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