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#41198 In eigener Sache

Geschrieben von Rolf am 13 February 2016 - 23:41

Liebe Forenmitglieder und Gastleser,

 

 

 

nachdem dieses Forum Anfang Dezember 2015 durch einen mir nicht unbekannten Extremcharismatiker zerschossen wurde, war ich ratlos was zu tun wäre, da ich mich mit der Technik des Forums nicht auskenne. Anfang Januar haben wir mit 20 Personen in unserem Israelkreis intensiv für das Problem und für eine Lösung gebetet. Kurz darauf geschah das Wunder. Ein hier angemeldeter User aus Kanada nahm Kontakt zu einem Freund in Fulda auf und bat darum, er möge mich doch kontaktieren, da ich Probleme mit dem Forum hätte.

 

Dann bekam ich Nachricht aus Fulda. Ein junger Programmierer, Glaubensbruder bot mir an, das Forum in Ordnung zu bringen. Das Ergebnis seht Ihr nun hier . Seit dem 11.02.16 ist das Forum wieder voll funktionsfähig, in neuem Gewand, da durch eine neue Software und einem neuen Provider ein Forum entstanden ist, in dem nicht nur alle Themen erhalten werden konnten, sondern jeder User sich mit seinem Passwort wieder einloggen kann.

 

Danke Jesus und herzlichen Dank meinem Bruder aus Fulda!!!


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#43379 Der deutsche Staat kapituliert vor dem Islam

Geschrieben von Rolf am 05 April 2018 - 18:53

http://www.idea.de/n...lam-104855.html

 

 

 

Der deutsche Staat kapituliert vor dem Islam

 

 

 

 

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Der aus Syrien stammende Politikwissenschaftler Bassam Tibi. Foto: picture-alliance/ZB

Zürich (idea) – Der aus Syrien stammende Politikwissenschaftler Bassam Tibi (Göttingen) hat dem deutschen Staat vorgeworfen, vor dem Islam zu kapitulieren. Deutschland führe seinen Dialog in der Islamkonferenz nur noch mit vier Verbänden, die allesamt aus dem Ausland finanziert würden und islamistisch seien, sagte der Islam-Experte in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung.

 

Liberale Musliminnen wie Seyran Ates und Necla Kelek seien „rausgeschmissen“ worden. Tibi zufolge geht es in der Islamkonferenz nicht um Integration von Muslimen, sondern um Minderheitsrechte des organisierten Islams. Über Themen wie Sicherheit und Zuwanderung wollten die Verbände gar nicht reden. Laut Tibi sind nur zehn Prozent der Muslime in Deutschland beruflich und gesellschaftlich integriert. 90 Prozent lebten in Parallelgesellschaften.

 

Sie gebe es in Berlin etwa von Libanesen, Türken und Kurden. In Cottbus bestehe schon eine syrische Parallelgesellschaft. Viele libanesische und türkische Jugendliche sprächen zwar fließend „Ausländerdeutsch“, aber sie seien nicht integriert, weil sie das deutsche Wertesystem nicht anerkennten. Kritisch äußerte sich Tibi auch zur Islam-Debatte in der Politik.

 

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte erklärt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) widersprach ihm. Tibi: „Beide reden letztlich am Gegenstand vorbei. Deutschland brauchte eine kritische Islam-Debatte, aber sie wird von der Politik unterdrückt. In Deutschland bestimmen die mächtigen muslimischen Verbände, wo es langgeht.“


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#43232 Parzany: Trotz öffentlichen Drucks an biblischen Positionen festhalten

Geschrieben von Rolf am 06 December 2017 - 20:01

http://www.idea.de/f...ten-103516.html

 

 

 

„Homo-Ehe“
 
 
06. Dezember 2017
 
 
 
Parzany: Trotz öffentlichen Drucks an biblischen Positionen festhalten

 

 

 

 

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Der Leiter des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Ulrich Parzany. Foto: Zimpfer Photography

Kassel (idea) – Der Leiter des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Ulrich Parzany (Kassel), hat Christen aufgerufen, trotz großen öffentlichen Drucks an biblischen Positionen festzuhalten. Anlass ist der Streit um die Segnung gleichgeschlechtlicher Partner. In Württemberg hatte Ende November ein Gesetzesvorschlag des Oberkirchenrates, eine öffentliche Segnung unter bestimmten Bedingungen zu erlauben, knapp die erforderliche Zweidrittelmehrheit in der Landessynode verfehlt. 62 Mitglieder stimmten dem Vorschlag zu, 33 lehnten ihn ab. Der größte Gesprächskreis in der Synode, die evangelikale „Lebendige Gemeinde“, hat 43 Sitze. Wie Parzany auf der Internetseite des Netzwerks schreibt, hat damit etwa ein Viertel der evangelikalen Synodalen für die „Homo-Segnung“ gestimmt. „Man konnte hören, dass der emotionale Druck auf die Synodalen gewaltig gewesen sei“, so der Evangelist. Wer hoffe, dieser Druck würde in Zukunft nachlassen, werde sicher enttäuscht. „Die Befürworter der Homo-Ehe haben die Massenmedien auf ihrer Seite und werden sie zu mobilisieren wissen.“

 

Sind Kirchenleitungen „verstockt“?

 

Parzany hat „nicht die Hoffnung, dass sich evangelische Kirchenleitungen besinnen und umkehren“ zu den biblischen Grundlagen. Es gebe „auch so etwas wie Verblendung und Verstockung“. Die Kirchenleitungen fänden Wege, ihre an die Mehrheitsgesellschaft angepassten Vorstellungen durchzusetzen, wo es nicht bereits geschehen sei. Im Blick auf den vom württembergischen Oberkirchenrat angebotenen Kompromiss, dass es statt einer Trauung „nur“ eine Segnung homosexueller Partner geben sollte, schreibt Parzany: „Aber was ist das für ein Verständnis von Segnung. Nur was vor Gott recht ist, kann in seinem Namen gesegnet werden.“

 

Hält die pfälzische Kirche ihre „Gemeindeglieder für blöd“?

 

Eine „wirklich verblüffende Spitzfindigkeit“ habe sich die Evangelische Kirche der Pfalz einfallen lassen. Sie unterscheidet begrifflich die Gottesdienste anlässlich der Eheschließungen von heterosexuellen Paaren (Trauungen) und von homosexuellen Paaren (Trauhandlungen). Trauungen und Trauhandlungen werden in die Kirchenbücher eingetragen, also hier nicht unterschiedlich behandelt. Parzany fragt: „Halten die ihre Gemeindeglieder für blöd?“ Sein Fazit: „Druck hin, Druck her, es bleibt dabei: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Bitte, bekennt euch öffentlich!“ Das 2016 gegründete Netzwerk Bibel und Bekenntnis zählt inzwischen über 1.700 Mitglieder. Es will Gemeinden Orientierung durch biblisch-theologische Lehre, Argumentationshilfen und Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen anbieten. Das Netzwerk bekennt sich nach eigenen Angaben gemäß der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz „zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung“.


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#43164 Warum wurde Allah in einem christlichen Gottesdienst gepriesen?

Geschrieben von Rolf am 04 October 2017 - 19:03

http://www.idea.de/n...sen-102674.html

 

 

 

Warum wurde Allah in einem christlichen Gottesdienst gepriesen?

 

 

 

 

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Der Gottesdienst zum Tag der deutschen Einheit wurde ökumenisch gestaltet. Foto: picture-alliance/Arne Dedert/dpa

Hamburg/Mainz (idea) – Kritik am ökumenischen Gottesdienst zum Tag der deutschen Einheit (3. Oktober) im Mainzer Dom hat die Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands geübt. An der Feier nahmen führende staatliche Repräsentanten teil, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad (Speyer), sagte in seiner Predigt: „Was wir überall brauchen, ist wechselseitige Achtung – eine Kultur, die sicherstellt, dass unterschiedliche Überzeugungen nicht in Gewalt gipfeln, vielmehr in einer Atmosphäre der Toleranz und des Respekts ausgehalten werden.“ Daneben kamen Vertreter von Organisationen zu Wort, darunter Gülbahar Erdem von der Initiative „Muslimische Seelsorge“ (Wiesbaden). Sie sagte: „Ich bin eine Muslima und glaube an die Freiheit, Würde und Verantwortung, die mir mein Schöpfer in dieses Leben mitgegeben hat. Daran eng geknüpft ist für mich der Auftrag, meinen Mitmenschen Gutes zu tun.“ Sie gestalte ihre Arbeit „im Vertrauen auf die Barmherzigkeit und die allumfassende Liebe Allahs zu uns Menschen“, so die Seelsorgerin.

 

Rüß: Jesus Christus kam so gut wie nicht vor

 

Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), beklagte, dass die Beiträge im Gottesdienst die Zuhörer in politisch korrekter Weise „moralpolitisch belehren sollten“. Es habe jedoch weder Anbetung noch Gotteslob gegeben. Vor allem habe das Evangelium gefehlt. Jesus Christus sei „so gut wie nicht vorgekommen“, erklärte Rüß gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Er fragt: „Warum legten die Veranstalter Wert darauf, dass ausgerechnet eine Muslima den Ein- und Auszug anführte und in ihrem Votum Allahs Barmherzigkeit pries?“ Ökumene meine „doch die Einheit der Christen“. Wenn dieser „sogenannte ökumenische Gottesdienst“ das Profil von Kirche widerspiegele, dann habe sie sich aufgegeben und „relativiert in eine dem Zeitgeist angepasste Beliebigkeit“.


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#42723 Charismatisch-ökumenische MEHR-Konferenz mit Vatikanprediger Cantalamessa

Geschrieben von Laene am 22 January 2017 - 13:41

Falsche Propheten ohne Respekt und Gottesfurcht.

Jeder Mensch steht irgendwann vor dem höchsten Gericht (klar, ich auch).

 

Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist die Dummheit der Menschen, diesen falschen Propheten zu folgen.


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#42691 Bürger haben moralische Appelle der Kirchen satt

Geschrieben von MajorTom am 13 January 2017 - 12:11

Sie sollten die Leute auf den aufmerksam machen, der ihnen die Last abnimmt und ein leichtes Joch auflegt, statt immer nur zu fordern. Jesus Christus. Reden kann man viel!


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#42518 Kreuzablegung an der Klagemauer: Israel weist Äußerungen des EKD-Chefs zurück

Geschrieben von Rolf am 13 November 2016 - 14:38

https://charismatism...-vor-dem-islam/

 

 

 

Evangelischer Pfarrer schreibt an den EKD-Chef: „Kniefall vor dem Islam“

 

 

 

Veröffentlicht: 13. November 2016 | Autor: Felizitas Küble

 

 

 

 

Den folgenden Offener Brief sandte der evangelische Berufsschul-Pfarrer i.R. Eberhard Kleina aus Lübbecke an Landesbischof Heinrich Bedforn-Strohm in München, der zugleich als Vorsitzender der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) amtiert.

 

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Es geht in diesem Schreiben vor allem darum, daß dieser Kirchenmann ebenso wie Kardinal Reinhard Marx am 20. Oktober 2016 auf dem Tempelberg in Jerusalem ihr Bischofskreuz abgenommen haben, weil sie damit  – eigenen Aussagen zufolge – einer Aufforderung von islamischer Seite nachgekommen seien.

Wir haben zu diesem Vorgang bereits einige Berichte veröffentlicht – und ergänzen diese nun mit dem folgenden Beschwerdebrief von Pfarrer Kleina (siehe Foto):

 

Sehr geehrter Herr Bischof,

zusammen mit Ihrem katholischen Amtskollegen Kardinal Marx tragen Sie beide auf einem Foto vor dem Felsendom, der zusammen mit der al-Aqsa-Moschee als drittwichtigstes islamisches Heiligtum gilt, zwar Ihr bischöfliches Ornat, allerdings ohne das sonst übliche Bischofskreuz.

 

Die Gruppenaufnahme zeigt Sie des weiteren mit dem islamischen Scheich Omar Awadallah Kiswani und unter anderem auch der westfälischen Präses Annette Kurschus, auch ohne Bischofskreuz, aber islamisch-korrekt mit einem Kopftuch, das die untergeordnete Stellung der Frau symbolisiert.

 

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Sie als höchster Repräsentant der evang. Kirche in Deutschland und Kardinal Marx als Vorsitzender der kath. Deutschen Bischofskonferenz, also als besonders exponierte Vertreter der beiden großen deutschen Kirchen, haben damit ein verheerendes Zeichen gesetzt, gegen das ich mit Nachdruck protestiere.

Auf Ihrer Pilgerreise haben Sie damit einen Kniefall vor dem Islam getan, der das Kreuz Christi definitiv ablehnt (Koran, Sure 4,157). Dies ist für mich ein Verrat an Jesus Christus. Denn das Kreuz steht für das Evangelium. Jesus hat gesagt: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“ (Matth. 10,32f)

 

Seine beiden Jünger Petrus und Judas haben Jesus verraten. Petrus ist zu Jesus zurückgekehrt und hat Vergebung erfahren, Judas ist nicht zurückgekehrt.

 

Dieses Ihr Verhalten gerade am islamischen Heiligtum fällt in eine Zeit der schlimmsten jemals erlebten Christenverfolgung weltweit, die nicht nur, aber wesentlich von islamischen Ländern und Organisationen ausgeht. Laut Open Doors müssen jährlich ca. 100.000 Christen nur ihres Glaubens wegen ihr Leben lassen, ca. 1 Million stehen unter Verfolgung.

 

Wie mag das abgelegte Kreuz auf diese Menschen wirken, wie auf die immer zahlreicher werdenden Konvertiten, die den Islam verlassen haben?

 

Sollten Sie nicht wissen, daß der Islam (um nur diese Beispiele zu nennen)

  • zutiefst christenfeindlich ist: Angriff auf das Kreuz Christi und Ablehnung der Trinität Gottes (Sure 2,284;  4,171 und weitere), verbunden mit einer Verfluchung des christlichen Glaubens?
  • zutiefst antisemitisch ist (Sure 4,46f und weitere), Hitler in der islamischen Welt deshalb hoch verehrt wird?

 

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  • zutiefst rassistisch ist: Juden und Christen gelten als Affen und Schweine (Sure 5,60 und weitere), als Ungläubige (Sure 9,30 und weitere), die noch unter dem Vieh stehen (Sure 8,55), als Kuffar, was soviel wie Lebensunwerte heißt, während Muslime die beste Gemeinschaft sind, die es gibt (Sure 3,110)?
  • zutiefst frauenfeindlich ist: Frauen haben nur die Hälfte des Wertes eines Mannes (Sure 2,282; 4,11), die der Mann bei Ungehorsam schlagen darf (Sure 4,34), von denen der Mann bis zu vier in einer Polygynie heiraten darf (Sure 4,3)? Mädchen können nach dem Vorbild Mohammeds sogar als Kinder verheiratet werden.
  • zutiefst der Sklaverei verpflichtet ist (Sure 4,24; 16,71 und viele weitere), die auch heute in islamischen Staaten praktiziert wird?
  • zutiefst gewaltaffin gegen „Ungläubige“ ist (Sure 2,191 und 193; 4,74 und viele weitere), mit dem Ziel, die ganze Welt für Allah zu erobern (Sure 2,193 und weitere)?

Zu jedem einzeln dieser Punkte hat Jesus eine völlig konträre, d.h. eine positive Haltung. Unverständlich daher, das Kreuz als Symbol christlichen Glaubens ohne Not zu verstecken. Das Nicht-Einstehen für den eigenen Glauben, in diesem Fall das Ablegen des Kreuzes, wird von islamischer Seite als Beweis der Schwäche des Christentums aufgefaßt und mit Verachtung registriert.

 

Für mich ist Ihr Verhalten auf dem Tempelberg ein weiterer Schub in Richtung Islamisierung und ebenso verstörend wie Ihr Sitz im Kuratorium des „Münchener Forums für Islam“ (MFI, vormalige Bezeichnung „Zentrum für Islam in Europa“, ZIEM), wodurch der Islam in Europa vorangetrieben werden soll.

 

Verstörend auch Ihre Haltung zum Muezzin-Ruf, es sei „berührend und bereichernd, sich von dessen Stimme in den islamischen Gottesdienst hineinnehmen zu lassen.“ (vgl. Preuß. Allgemeine Zeitung, 26.2.2016; pi-news.net, 1.11.2016; metropolico.org, 6.8.2015 und weitere)

 

Anläßlich der ökumenischen Pilgerreise wurde auch eine Verlautbarung herausgegeben, in der betont wurde, daß Juden, Christen und Muslime in Verantwortung vor

 

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dem einen Gott für Gerechtigkeit und Frieden eintreten sollen. Das Eintreten für Gerechtigkeit und Frieden ist selbstverständlich, aber der eine Gott ist es nicht, den die drei Religionen verehren.

Christen haben mit Juden in der Tat den einen Gott, nicht aber mit Muslimen. Wenn ich die Bibel und den Koran ernst nehme, was ich tue, und die jeweiligen Gottesaussagen vergleiche, kann ich nur zu dem zwingenden Schluß kommen, daß der Allah des Koran aus Sicht der Bibel Gottes Gegenspieler, der Satan ist (1. Joh. 2,22).

 

Denn dieser Allah greift die Kernpunkte christlichen Glaubens an, das Kreuz Christi und die Trinität Gottes. Laut Koran wirft Allah auch jeden Moslem in die Hölle und nimmt vielleicht den einen oder anderen wieder heraus (Sure 19,68ff.), so wie es ihm gefällt. Die Botschaft Jesu ist eine völlig andere (Joh. 5,24).

Wenn der Besuch der beiden islamischen Heiligtümer auf dem Tempelberg nur unter der Bedingung stattfinden konnte, das Kreuz Christi zu verbergen, dann hätte ich persönlich auf diesen Besuch verzichtet. Das gilt auch für den Besuch des benachbarten jüdischen Heiligtums, der Klagemauer.

 

Für 1,4 Milliarden Muslime in aller Welt ist durch das Foto klar, daß sich hohe Repräsentanten des christlichen Glaubens dem Islam unterworfen haben. Mit vielen anderen Christen bete ich darum, daß Sie dem Islam gegenüber den Weg des Petrus finden. Denn wir müssen alle einmal offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi (2. Kor. 5,10).

 

 

Mit freundlichen Grüßen  –  Eberhard Kleina

 

 

Kopien zur Kenntnisnahme an Herrn Kardinal Reinhard Marx und Frau Präses Annette Kurschus

HINWEIS: Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors. Hinsichtlich der Situation an der Klagemauer weisen wir hier erneut darauf hin, daß die israelische Seite bestreitet, die Bischöfe zum Ablegen des Kreuzes aufgefordert zu haben, womit den anderslautenden Aussagen des EKD-Chefs widersprochen wurde.  –   Näheres hier: https://charismatism...-chefs-zurueck/


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#41904 Gundlach: Gegen den Trend wachsen zu wollen, war ein „Fehler

Geschrieben von Rolf am 14 June 2016 - 19:46

http://www.idea.de/f...hler-97205.html

 

 

 

Gundlach: Gegen den Trend wachsen zu wollen, war ein „Fehler

 

Hannover (idea) – Eine selbstkritische Zwischenbilanz des 2006 begonnenen EKD-Reformprozesses „Kirche der Freiheit“ hat der Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD, Thies Gundlach (Hannover), gezogen. Das Papier sah unter anderem vor, die missionarischen Anstrengungen zu intensivieren, die Zahl der Mitglieder zu halten und die der Gottesdienstbesucher zu steigern. Wie Gundlach im Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, war es ein „Fehler“, gegen den Trend wachsen zu wollen: „Wir haben die Kraft gesellschaftlicher Trends unterschätzt. Ich selbst war vor zehn Jahren begeistert von der Wiederkehr der Religionen und hatte gehofft, dass dadurch auch unserer Kirche neuer Wind unter die Flügel weht. Dass es anders kommen könnte, habe ich damals nicht gesehen.“ Die Mitgliederzahl der evangelischen Kirche sank zwischen 2004 und 2014 um drei Millionen auf 22,6 Millionen (aktuelle EKD-Statistik). 2030 könnten es Prognosen zufolge nur noch 17 Millionen sein. Hinzu komme, dass die Weitergabe des christlichen Glaubens in allen Milieus stocke: „Es gelingt derzeit weder der liberalen noch der evangelikalen Bewegung, den Glauben problemlos an die nächste Generation weiterzugeben.“ Die EKD investiere deshalb einen erheblichen Teil ihrer Mittel in evangelische Kindertagesstätten und Schulen, in Kindergottesdienste und Konfirmandenarbeit.

 

Statt acht bis zwölf gibt es noch 20 Landeskirchen

 

Auch andere im Papier genannte Ziele habe man nicht erreicht. So sollte die Zahl der Landeskirchen von damals 23 auf acht bis zwölf reduziert werden; gegenwärtig gibt es 20. Er gehe jedoch davon aus, dass die Debatte bis 2030 wieder drängender werde, so Gundlach. Auch das Bestreben, dass zehn Prozent der Kirchenmitglieder sonntags den Gottesdienst besuchen, habe sich nicht erfüllt. Laut EKD-Statistik sind es gegenwärtig 3,4 Prozent. Gundlach vermutet, dass es sieben Prozent sein könnten, wenn man alle Gottesdienstformate berücksichtigen würde und nicht nur bestimmte „Zählsonntage“. Es gebe aber auch Entwicklungen infolge des Reformprozesses, für die er dankbar sei. Als Beispiel nannte er, dass sich die Qualität vieler Gottesdienste und Amtshandlungen gesteigert habe und dass Gemeindeformen vielfältiger geworden seien. Auch von den Reformzentren für evangelische Predigtkultur, für Qualitätsentwicklung im Gottesdienst sowie für Mission in der Region gingen wertvolle Impulse aus. An den Grundimpulsen des Papiers halte er fest, so Gundlach – „mit einer entscheidenden Korrektur: Ich würde heute noch stärker über die geistliche Beheimatung in der Kirche nachdenken.“ Den Geist Gottes könne man zwar nicht organisieren, „aber Organisation kann ihm sehr im Wege stehen“.


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#41879 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 09 June 2016 - 11:45

Mal zum Thema Bibel: Du schreibst, dass du nur noch wenig ernst nehmen kannst und dass du "der Sache nicht mehr traust".

Also hier ganz klar: du kannst Gott immer trauen und es schmerzt ihn, wenn du kein Vertrauen zu ihm hast. Das heißt nicht, dass er mit einem Feuersturm über dich herfällt, wenn du ihm nicht vertrauen kannst, sondern er fühlt sich einfach so, wie sich ein Vater fühlt, dessen Sohn zu ihm sagt: "Ich trau dir nicht." Du hast noch keine Kids, aber wenn das meine zu mir sagen würden, es wäre wie ein Messerstich ins Herz. Und diese Art Schmerz ist es, die Gott dann wohl auch fühlt, weil er sich Nähe zu dir wünscht und dein volles Vertrauen.

 

Bitte trenne noch deutlicher diese verkorksten Typen und das, was sie mit dir angestellt haben und das, wie Gott zu dir ist und wie er über dich denkt. Die Bibel ist absolut vertrauenswürdig, sie ist Gottes Wort. Zwar denke ich nicht, dass sie "verbalinspiriert" ist, sprich, dass sie so wörtlich von Gott diktiert wurde, aber ich bin überzeugt, dass alles, was in der Bibel steht, da drin steht, damit Gott dadurch mit mir sprechen kann. Klar verstehe ich nicht alles immer gleich gut, manche Sachen überlese ich und im nächsten Jahr frage ich mich, wieso mich das nicht schon früher umgehauen hat. So wirkt der Heilige Geist. Er lehrt uns, die Schrift zu verstehen. Gottes Wort ist keine Verhandlungssache.

 

Ein anderes Thema sind die Menschen und ihre Verirrungen. Ich denke, diese Leute, mit denen du zu tun hattest, sind davon überzeugt, dass sie das Richtige getan haben. Es ist eine große Herausforderung für uns Christen, die "Geister" zu unterscheiden. Das ist ja eine der Gaben, die im Neuen Testament zu finden sind.

 

Gott begegnet uns auf so unterschiedliche Weise. Auch immer noch abhängig davon, was für Persönlichkeiten wir sind, welche Geschichte wir haben. Wenn du zurück denkst, wo ist Gott dir begegnet? Welche von Personen unabhängige Erfahrungen hast du mit ihm gemacht?

 

Und jetzt noch zur heiklen :rolleyes: Frage mit dem Sex vor der Ehe. Wenn du davon schreibst, habe ich den Eindruck, du hast mal gehört, Sex gehört in die Ehe, jetzt konntest du es nicht einhalten, hast irgendwie ein Problem damit, dich dann aber entschieden, es doch zu ignorieren. Der Punkt ist ja nicht, dass da irgendwelche Christen eine Regel aufstellen, an die sich alle anderen halten sollen. Sondern die Frage ist: "Warum glauben viele Christen, dass Gott es so geregelt hat, dass Sex nur in der Ehe stattfinden soll?" Was denkst du denn? Warum könnte Gott das so wollen?


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#41857 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 06 June 2016 - 20:18

So, da bin ich wieder, hat dieses Mal ein bisschen gedauert, war viel los.

Wie ist es dir denn in der Zwischenzeit ergangen? Konntest du ein bisschen Bibel lesen und bist vielleicht auf eine gute Sache gestoßen?

 

Ich kann gut nachvollziehen, wenn du schreibst, dass dein Bild von Jesus so negativ ist, denn schließlich hat so eine Art negative Bindung stattgefunden. Du bist immer wieder in Situationen rein gekommen, in denen der Kontakt mit Jesus mit dem Aufbau von Ängsten vor Verdammnis und nicht mit aufbauenden, ermutigenden Bildern verbunden wurde.

Ein bisschen ist das, als wäre da ein Programm auf deine Festplatte geschrieben worden und das muss jetzt halt wieder überschrieben werden.

Mir hilft da manchmal ein bisschen meine Vorstellungskraft. Eine Herausforderung für mich ist, dass ich Gott oft als jemanden sehe, der mich erziehen und ermahnen will. Seine Liebe tritt dann in den Hintergrund. Irgendwann habe ich mal angefangen, mir eine Art Spezialort vorzustellen, sozusagen meinen Idealort. Wenn ich einen Ort schaffen könnte, an dem ich mich wohlfühle, dann würde er so aussehen. Und dann habe ich mir vorgestellt, dass Jesus mich an diesem Ort besuchen kommt, sich neben mich setzt, leicht seinen Arm auf meine Schulter legt und ich ihm einfach erzähle, was mich bewegt und er hält mich aus. Ich bin eher ein visueller Typ, deswegen hilft mir dieses Bild.

Du kannst Gott auch ganz konkret bitten, dass er dich Einflüssen aussetzt, die deine Heilung beschleunigen und du kannst natürlich aktiv nach guten, gesunden Beziehungen in deinem Umfeld und besonders unter Christen suchen.

 

Super, dass du das mit der Vergebung gleich angefangen hast. Und jetzt dranbleiben, immer wenn die Gedanken kommen wollen, leise oder am besten laut aussprechen: "Herr, ich vergeben XY in deinem Namen."


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#41825 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 02 June 2016 - 08:21

Okay, das ist ja super und auf jeden Fall schon ein ganz wichtiger Schritt, dass du dich schon bei euch in der Ortskirche einbringst. Und noch besser, dass es da einen Pfarrer gibt, der dich begleiten kann.

Ich bin mir sicher, wenn du weiter in der Kirche, in die Gottesdienste gehst, irgendwann wirst du richtig Freude dran haben, du wirst Dinge wieder genießen können und noch entspannter werden.

 

Also ja, ich bin mir sicher, dass du nicht zweifeln musst. Auch wenn das für dich jetzt vielleicht wieder alte Sache triggert: der Teufel freut sich nicht drüber, wenn du zu Jesus gehörst, also will er dich davon wegbringen. Er heißt nicht umsonst "Ankläger". Meine Erfahrung ist: diesen Gedanken gar nicht zu viel Raum geben, sondern ein deutliches "Stopp" aussprechen und dann etwas ganz anderes machen oder denken, ja, sogar Fernseh schauen hilft manchmal ;)  (Außer vielleicht Frauentausch, da wird einem gleich wieder ganz anders....)

 

Und auch noch ganz wichtig, aus eigener leidvoller Erfahrung: wir müssen uns regelrecht im Wort Gottes verankern. Nur durch Lesen in der Bibel und Gebet danach werden wir fähig, solchen Anfechtungen zu begegnen. Denn genau das sind diese Gedanken: Anfechtungen. Wir können da ganz gut von Jesus lernen. Er wurde ja in der Wüste vom Teufel versucht und bei jeder einzelnen Versuchung hat Jesus sich auf Gottes Wort gestellt und eine Aussage Gottes zitiert. Dann musste der Teufel von ihm weichen.

Diese Strategie können wir auch verwenden!

 

Noch eins zum Thema "Verletztsein". Wahrscheinlich wurde das in der Therapie oder durch diesen Pfarrer bereits angesprochen. Ein wichtiger Schritt für dich, um von der ganzen Sache wirklich frei zu werden, ist Vergebung. Klingt immer ziemlich simpel, aber schreib doch mal, ob du dir darüber schon Gedanken gemacht hast.


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#41808 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 31 May 2016 - 06:52

Hallo,

 

schön, zu hören, dass du dann nochmal den Mut hattest, zu einem Pfarrer zu gehen und dort eine Lebensübergabe festzumachen. Das ist dann auch das, was ich unter Bekehrung verstehe: man entscheidet sich bewusst für ein Leben mit Jesus, man erkennt mit einem Mal, dass man ein sündiger Mensch ist und ohne ihn verloren wäre, und stellt sich dann auf seine Vergebung. Insofern: Gratuliere und willkommen im Club der "Kinder Gottes"

:D

Es schmerzt mich, zu hören, wie viele Ängste bei dir geschürt wurden. Konntest du sie denn schon wieder etwas loswerden? Oder plagen sie dich noch?

 

Ich habe im Laufe meines Christenlebens ziemlich viele Gemeinden ganz unterschiedlicher Prägungen und Schwerpunkt kennen gelernt, von konservativ bis charismatisch. In jeder Richtung gibt es gläubige Menschen und gute Gemeinden, die ernsthaft Jesus nachfolgen wollen und sich dabei auch ganz klar an der Bibel orientieren. Aber wenn ich Sätze höre wie "du betest nicht genug" oder "du glaubst nicht genug", dann schrillen bei mir alle Alarmglocken. Wenn das jetzt nur einzelne Gläubige sind, die so reden, dann kann man sich mit denen auseinander setzen. Sehr schwierig wird es, wenn eine ganze Gemeinschaft von diesen Gedanken befallen ist, in den meisten Fällen kann man davon ausgehen, dass hier geistliche Manipulation am Werk ist und sollte so schnell wie möglich das Weite suchen. Wie du es dann ja auch getan hast und das war sehr gesund!

Außerdem beschreibst du auch Dinge, die zu einem magischen Weltbild gehören und nicht zu einem christlichen, Drachen, Hexen, Illuminaten, mann, mann, mann.....

 

Kein Problem, wenn du nichts weiter lesen willst, kannst es dir ja für später mal merken :)( Sind aber wirklich nicht kritisch, Ehrenwort!, kannst dich ja mal informieren, unter anderem auch hier in dem Forum)

 

Liest du denn noch Bibel oder ist für dich auch das schwierig geworden?

Wenn du sagst, dass dein Glaubensbild und Gottesbild durcheinander gekommen ist, dann gehe ich davon aus, dass du schon ein geistliches Leben hattest, bevor du auf diese Gruppe gestoßen bist. Wie bist du denn auf Gott gestoßen? Durch diese Frau, oder schon vorher? Und was hat sich dann verändert? Wie denkst du denn jetzt über Gott?


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#41469 Die Sünde ist der Leute Verderben

Geschrieben von HansKuenzle am 22 March 2016 - 00:24

Lieber Rolf,

 

Du schreibst:

 

"Sünde wird in der Gemeinde geduldet und verteidigt.". 

 

und damit sprichst Du das Kernproblem der Kirchen aller Denominationen an. Eigentlich könntest Du geradesogut an eine Wand sprechen, die Reaktion auf diese Wahrheit wird dieselbe sein. Eine Kirche lebt davon, die Sünde zu verschweigen, bzw. zu tolerieren, sonst blieben die Leute aus und die Kirche hört auf, Kirche zu sein. 

 

Das Problem liegt eindeutig darin, dass das lutherische Dogma lehrt, dass der Mensch niemals frei sein wird vom Sündigen, also dass er sündigt, solange er sich auf Erden aufhält. Dafür aber kann er täglich unters Kreuz, die Sünden bekennen und dann ist er wieder rein. Aber das ist reine Irrlehre, eine Irrlehre, welche auf Luther zurückgeht.

 

Das Evangelium sagt etwas ganz anderes. Es sagt, dass Jesus nicht in erster Linie für die "Vergebung" der Sünden gestorben ist, sondern für die Erlösung von der Sünde. Die Vergebung ist dann ein Lateral-Effekt. Er hat die Ketten gesprengt, hat uns erlöst von der Knechtschaft der Sünde und der Gefangenschaft Satans. Das ist die Gnade, von der Paulus spricht. Ob wir nun durch den Glauben wirklich vom Sündigen freiwerden wollen, das ist dann alleine unsere Sache, was mit Hilfe der Kraft Gottes auch geschehen kann.

 

Deshalb hat Paulus im Eph. 2. 1 bis 3 klar gesagt: "Auch euch, die ihr tot waret, durch eure Übertretungen und Sünden, in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geiste, der jetzt in den Kindern des Unglaubens wirkt, unter welchen auch wir alle einst einhergingen in den Lüsten unsres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren Kinder des Zorns von Natur, gleichwie die andern."

 

Grammatikalisch ist das in die Vergangenheitsform gesetzt, was uns ein klarer Hinweis gibt, dass wir eben jetzt nicht mehr sündigen, sondern in der Ordnung Gottes leben. 

 

Weil hier im Kernpunkt des Evangeliums von den (evang.) Kirchen eindeutig Unwahrheiten verkündet wird, sind diese für mich Sekten  mit lutherischen Irrlehren.

 

Weiter so, Rolf, bin Dir dankbar, wenn Du die heissen Eisen auf den Amboss legst!

 

Mit liebem Gruss, Hans


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#41466 Wenn man Sünde nicht mehr Sünde nennen darf

Geschrieben von Rolf am 21 March 2016 - 23:15

Wenn man Sünde nicht mehr Sünde nennen darf

 

 

 von Rolf Wiesenhütter

 

Der Zeitgeist schlägt in der STA auf allen Ebenen durch. Immer deutlicher tritt zutage, dass Gottes Wort von den „Vordenkern“ unserer Gemeinschaft einem Relativismus untergeordnet wird, der sich in der Postmoderne zum willfährigen Steigbügelhalter antichristlichen Einheitsdenkens generiert. Sünde – das ist ein Wort, das man besser nicht in den Mund nimmt. Wir haben in der letzten Ausgabe der „Stimme“ einmal mehr erfahren müssen, was inzwischen mit Brüdern passiert, die der Bibel dem Zeitgeist den Vorzug geben. Man kann kaum mehr anders, als den Leitungsgremien unserer Gemeinschaft zu attestieren, dass ihnen jedwede Geistesleitung abhandengekommen ist. „Da sie den Weg der Wahrheit verlassen haben, sendet ihnen Gott nun kräftige Irrtümer“(2. Thess. 2, 10-12), so lehrt uns Gottes Wort. Inzwischen sind bereits die Grundlagen christlicher Existenz betroffen. Die einfache Formel „Sünde trennt von Gott“ wird zunehmend von unserer elitären Leitungsebene ignoriert, die sich beharrlich gegen jeden bibelkonformen Einwand resistent zeigt. Sie haben die Gemeinschaft an Babylon verkauft und ernten nun die Früchte Satans. Zu Korrekturen erweisen sie sich zunehmend unfähig und rechtfertigen sich lapidar mit  der Forderung: „Ihr habt uns gewählt, also müsst ihr uns auch folgen.“ Aber wohin führt der Weg, wenn er nicht in die Gegenwart Gottes führt?  Die Antwort darauf ist längst offenbar geworden. Es geht geradewegs in die Verdammnis, wenn nicht endlich eine Umkehr stattfindet. Wir haben die Praxis vor Augen, die sich inzwischen religiös, aber nicht mehr geistlich generiert. Die Wahrheit zieht sich mehr und mehr zurück und der Irrtum ist auf dem Vormarsch.

 

Blindheit ist auszumachen, zunehmende Unfähigkeit, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden. Sünde in der Gemeinde wird nicht mehr erkannt und daher geduldet. Wird Ehebruch in der Gemeinde offenbar und gehen Prediger und Seelsorger das Problem bibelkonform an, fliegen sie raus, während die Sünder noch hofiert werden und sogar vor Fernsehkameras posieren dürfen. Als bei uns in der Gemeinde Ehebruch offenbar wurde, hat man mir, dem vom Prediger ernannten Seelsorgebeauftragten Hausverbot erteilt, während gleichzeitig die in Sünde Gefallenen munter am Gemeindeleben teilnehmen und sogar gemeinderelevante Entscheidungen mit beeinflussen. Während ich, wie man mir sagte, mit der in der Adventgemeinde angewandten Höchststrafe, dem Hausverbot belegt wurde, haben die Sünder keine Veranlassung, ihr Tun zu beenden und umzukehren. Die Gemeinde zieht einfach die Decke des Schweigens darüber. Als ich gestern am Haus des Ehebrechers vorfuhr, stand das Auto der Ehebrecherin vor der Haustür. Morgens um halb zehn, die Kinder in der Schule, die Erwachsenen in der Arbeit, hat man es nicht eilig. Als ich nach einer Stunde zurückkomme, steht das Auto der Ehebrecherin noch immer da. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Fahrzeuge in den Hof zu stellen um eine gewisse Diskretion zu wahren. Von der Gemeinde hat man ja nichts zu erwarten. Sollte das Thema angesprochen werden, kommt eine Erklärung wie, man habe Adventsplätzchen gebacken, oder so ähnlich. Damit ist dann die Sache wieder für die Gemeinde erledigt.

 

Dass die Sünde inzwischen die ganze Gemeinde knechtet, der Heilige Geist sich zurückgezogen hat, bemerken nur ganz wenige Glieder, die man aber inzwischen ebenfalls kaltgestellt hat. Babylon hat voll durchgeschlagen in der Adventgemeinde. Der Vatikan dehnt immer dreister seinen Führungsanspruch aus und zeigt sich gegenüber der Postmoderne immer aufgeschlossener. Aktuell erleben wir die Öffnung der katholischen Kirche in Richtung Homosexualität. Und da die STA in Deutschland sich ungeniert der babylonischen Führung unterordnet, muss sie sich nun natürlich im Sinne der „babylonischen Einheit“ positionieren. Als im Januar 2014 mein Buch „Der Adventismus in der Falle des Antichristen“ erschien war darin zu lesen, dass bisher der Genderwahn in der STA noch nicht angekommen sei, man könne aber bereits am Horizont erkennen, was noch auf uns zukommen könnte.

 

Nur sechs Wochen später erschien in unserer Gemeinde Prof. Dr. Edgar Voltmer von der theologischen Hochschule Friedensau und hielt in der Gemeinde zu Lübeck eine „Predigt“ über Homosexualität. Der Herr Professor, der sich als Gesundheitswissenschaftler vorstellte, ist natürlich eine Autoritätsperson mit entsprechendem Weitblick, der natürlich qua seines Titels prädestiniert ist, die Bibel schriftgemäß auszulegen. Da die gewöhnlichen Gemeindeglieder trotz jahrzehntelangem Bibelstudium bemitlei-denswert ahnungslos sind, wie man dem Thema aus biblischer Sicht gerecht wird, zitiere ich nachfolgend aus der mir als Tonträger vorliegenden „Predigt“ von Prof. Voltmer wie folgt:

 

Etwas ist anders mit Markus. Er duscht stundenlang, er kämmt sich mehrfach am Tag die Haare. Manchmal sitzt er lange und schaut aus dem Fenster, so sinnend und gedankenschwer, manchmal entringt sich so ein tiefer Seufzer seiner Brust; und seine Eltern schauen sich manchmal so wissend an und haben es schwer, ein Lächeln zu unterdrücken, sie haben da so eine Vermutung. Markus merkt auch, dass etwas anders mit ihm ist. Seit neuestem ist da so ein Kribbeln, so eine Unruhe in seinem Bauch. Und manchmal fühlt er sich total cool und total lässig und bei anderen Gelegenheiten könnte er schier verzweifeln weil er denkt, >ich hab mich wieder so peinlich benommen<. In der Schule wandern seine Blicke häufig zum Nachbartisch, denn dort sitzt Stefan. Und Stefan geht ihm nicht aus dem Kopf. Neulich hat er sogar schon von ihm geträumt und sich nach einer Umarmung gesehnt.

 

Ach, das hätte jetzt nicht kommen dürfen. Eben haben wir uns noch gefreut und haben wissend mit dem Kopf genickt. Ja, Kribbeln im Bauch, junge Liebe, und haben uns vielleicht erinnert wie das damals bei uns war. Und jetzt das. Homosexualität. Schwul. Da sträuben sich einem doch gleich die christlichen Nackenhaare. Meine Lieben, Ihr merkt schon, ich habe mir für heute ein schwieriges Thema vorgenommen. Es brennt mir schon lange auf den Nägeln und ich stelle mir die Frage, warum ich noch nie eine Predigt über dieses Thema gehört habe. Ich stehe heute Morgen nicht hier um Euch zu sagen wie es richtig ist, was die Wahrheit ist. Aber ich möchte mit Euch ein paar Aspekte teilen, die mir in diesem Zusammenhang wichtig erscheinen. Wir fangen mal an mit dem, was noch ganz sicher und ganz einfach ist. Was war denn eigentlich das Ideal, das Gott im Sinn hatte? Da gehen wir mal ganz früh in die ersten Blätter der Bibel 1.Mo.1;27. Gott schuf den Menschen als ein Abbild, als Mann und Frau schuf er sie. Das lässt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. Gott schafft den Menschen in seiner geschlechtlichen Gegenseitigkeit und gibt ihnen den Auftrag: Habt auch sexuellen Kontakt miteinander, vermehrt euch.

 

Wenn wir uns nun Texte über die Homosexualität anschauen, dann gibt es so eine gruselige Geschichte, das ist die Begebenheit, als Männer Gottes zu Abraham kommen und ihm ankündigen, dass Sodom und Gomorrha wegen eben dieser Verderbtheit vernichtet werden. Und diese Männer kehren bei Lot zu Gast ein. Und dann heißt es da in 1. Mo. 19: Sie waren noch nicht schlafen gegangen. Und dann kamen die Männer der Stadt zu Lot und sagten: Wo sind die Männer die heute zu dir gekommen sind? Heraus mit ihnen, wir wollen mit ihnen verkehren. Lot sagte dann, sie sollten doch nicht ein solches Verbrechen begehen und bot ihnen seine beiden Töchter an. Offensichtlich galt damals Gastfreundschaft mehr als Leib und Leben der beiden Töchter. Heute käme hoffentlich niemand auf die Idee seine Töchter entsprechend anzubieten. Das zeigt nicht nur, wie verdorben Sodom und Gomorrha war, aber wir sehen, dass manchmal sich kulturelle Vorstellungen und Normen verändern, denn damals schien es dem Lot ein legitimes Vorgehen. In 3. Mo. 18 steht, du darfst nicht mit einem Mann schlafen wie mit einer Frau, das wäre ein Gräuel. Diese Texte werden im Neuen Testament noch einmal ergänzt, z.B. wenn Paulus in Röm. 1;26 schreibt: Darum lieferte Gott sie den entehrenden Leidenschaften aus, dass sie den natürlichen Verkehr aufgaben und entbrannten in Begierde zueinander.

 

Nun wird es schwieriger. Ich glaube wir sind uns einig, dass dieses Ideal Gottes, das wir jetzt grad kennengelernt haben, dass das im Paradies verwirklicht war, dass aber nach dem Sündenfall sich grundlegendes in unserer Welt verändert hat. Denken wir daran, dass im Paradies die Menschen und Tiere in friedlicher Koexistenz lebten, und hinterher ist plötzlich Räuberbeute vorhanden, die einen fressen die anderen. Im Paradies sollten sie die Schöpfung bewahren, den Boden bebauen, und danach haben sie es mit Dornen und Disteln zu tun. Auch heute ist unser Acker mit Dornen und Disteln voll, die uns das Leben schwermachen. Das heißt, grundlegende Ordnungen wurden nach der Vertreibung aus dem Paradies außer Kraft gesetzt und veränderten sich ganz stark. Es fällt uns nun grundsätzlich schwer, dieses Ideal Gottes zu verwirklichen. Das wird für mich immer besonders deutlich am Thema Gesundheit und Krankheit. Krankheit ist ja für uns etwas, was für den ersten Moment danach klingt, als sei es etwas Schicksalhaftes und unabänderliches. Etwa, das uns passiert, und wo wir auch nicht viel dagegen machen können. Und für einen Teil der Krankheiten ist das auch so.

 

Ich bin Gesundheitswissenschaftler und befasse mich deshalb intensiv mit der Materie. Ich bin immer wieder überrascht, dass heute die Weltgesundheitsorganisation sagt, die Hauptkrankheiten, die zum Tode führen, sind Krankheiten, die mit unserem Lebensstil zusammenhängen. Das beste Beispiel für mich in diesem Zusammenhang ist immer der Diabetes Typ 2. 80% der Altersdiabetiker sind übergewichtig, und wiederum 80% von denen könnten, wenn sie ihr Gewicht reduzieren ihre diabetische Stoffwechsellage komplett normalisieren, bräuchten keine Tabletten mehr und wären defacto gesund. Das heißt im Klartext formuliert, diese Krankheit ist eine Folge ihres Lebensstils. Eine Folge dessen, dass wir uns nicht an Empfehlungen der Mäßigkeit oder der Bewegung im Sinne der gesunden Lebensweise Gottes gehalten haben. Trotzdem käme niemand hier in dieser Gemeinde auf die Idee, dass wir Typ 2 Diabetiker aus der Gemeinde ausschließen. Typ 2 Diabetiker werden eher bedauert, und sie werden auch nicht permanent unter Druck gesetzt: Du musst aber deinen Lebensstil ändern, denn der ist verkehrt. Das ist Sünde in den Augen Gottes. Und nicht unwichtig in unserem Zusammenhang ist auch, dass das, was durch die Sünde in diese Welt gekommen ist mittlerweile nicht mehr nur etwas ist, was das Verhalten ausdrückt, sondern dass dies auch über unsere Vererbung bestimmt.

 

Auch das Beziehungsthema ist etwas, das nach dem Verlust des Paradieses mächtig in Unordnung geraten ist. Die Texte, die wir gerade zum Thema gelesen haben stehen ja im Zusammenhang mit anderen Verboten. Und das alles wurde offensichtlich praktiziert, sonst hätte man das ja gar nicht benennen müssen. Bemerkenswert in unserem Zusammenhang ist jetzt aber, dass sich bei diesem Thema so eine eigenartige Aufsplittung der Bewertung ergeben hat. Wir behandeln heute Menschen, die eine sexuelle Affäre haben oder sich scheiden lassen völlig anders als jemanden, der in einer homosexuellen Partnerschaft ist. Oder wie wir Menschen behandeln die darauf aus sind, massenhaft Kohle zu scheffeln. Da sagen wir im Zweifelsfall Hut ab und räumen denen Ehrenplätze in der Gemeinde ein. Aber bei Homosexuellen ist das anders. Und das, obwohl hier in der Bibel von Lustknaben und Knabenschändern die Rede ist, also von einer Ausprägung der Homosexualität, über die ich heute eigentlich gar nicht reden will. Ich möchte euch in diesem Zusammenhang informieren über Häufigkeit und Einflusszahlen, und ich bin überrascht, dass nur 1,5% der männlichen und 0,7% der weiblichen Bevölkerung homosexuelle Neigungen haben. Ich weiß nicht, wie es euch bei diesen Zahlen geht.

 

Für mich ist bei diesen Zahlen eine kleine erste Erleichterung und Entwarnung  verbunden, in dem Sinne, wenn wir uns entschließen könnten etwas offener mit dem Thema umzugehen, nicht zu befürchten ist, dass demnächst die Hälfte unserer Kinder mit gleichgeschlechtlichen Partnern ankommt. Wir können also die Kirche ein bisschen im Dorf lassen. Was wichtig ist, ist dass es verschiedene Ursachen gibt, die zu Homosexualität führen können. Vererbt einerseits, aber auch Hormonstoffwechsel oder familiäre Entwicklungen oder kulturelle Entwicklungen. Wir sind also in einer Verantwortung. Für vererbte oder manifestierte homosexuelle Neigungen gibt es bisher keine anerkannte und sichere Therapie.  Halten wir fest: Obwohl Gott ein anderes Ideal hat, ist durch den Sündenfall in vielen Bereichen das Ideal Gottes verändert und nicht mehr so verwirklicht, wie es ursprünglich im Paradies gedacht war. Davon sind auch Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung betroffen. Aber wenn es doch nur so ein paar Menschen sind, dann sollen die sich das eben abklemmen, das hat Paulus ja auch gemacht. Aber wozu solche Unterdrückung der Neigung führen kann haben wir ja in der letzten Zeit bei den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche gesehen.

 

Das hat ja ein negatives Bild auf das Zölibat und die Unterdrückung homosexueller Gefühle geworfen. Worüber wir heute Morgen reden, das sind Menschen, die genauso wie ich mich zu einer Frau hingezogen fühle, in gleicher Weise eben zu einem Partner ihres Geschlechts hingezogen fühlen und die mit ihm eine verantwortungsvolle Lebens- und Liebesbeziehung führen wollen. Und deshalb habe ich heute Morgen auch bewusst das Bild von der gleichgeschlechtlichen Liebe gewählt und nicht das plakative Wort der Homosexualität, unter dem sich eben ganz vieles subsumiert. Genau für diese Form von Partnerschaft räumt mittlerweile die evangelische Kirche das Recht ein, sich kirchlich trauen zu lassen und in 17 von 22 Landeskirchen dürfen homosexuelle Paare im Pfarrhaus zusammenleben. Für uns als Adventisten ist natürlich nicht maßgebend was die großen Kirchen machen. Für uns gilt im Zweifel: Was steht in der Bibel. Und damit wird es jetzt noch ein bisschen schwieriger und noch ein bisschen gefährlicher, dass Missverständnisse auftreten. Ich denke wir sind uns einig, dass es in der Bibel Entwicklungen gibt, die sich in der Auslegung und der Glaubenspraxis ergeben. Es geht darum, dass wir dem eigentlichen Sinn folgen. Vorher möchte ich aber nochmal in aller Deutlichkeit erklären, dass wir alle gegen Worte des Paulus und gegen klare Anweisungen des Paulus verstoßen. Beispiel: 1.Kor.11;5: „Eine Frau aber die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt.“ 1.Tim. 2;12: „Einer Frau gestatte ich nicht dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still.“ Ich kann nur festhalten, alle Frauen, die hier ohne Kopfbedeckung sitzen und sich auch noch erdreisten den Mund aufzumachen und alle Männer die daneben sitzen und nichts dagegen tun, verstoßen ganz klar gegen paulinische Anweisungen. Warum gehen wir eigentlich über diese Texte hinweg und sehen bei anderen Worten des Paulus, eben im Sinne der Homosexualität, diese als unveränderlich an? Bei den Homosexuellen, aber bei den Ehebrechern und Habsüchtigen nicht?

 

Ein weiterer Aspekt hängt zusammen mit dem Begriff der gegenwärtigen Wahrheit. Das ist eine wichtige Frage. Was ist eigentlich das, was Gott uns heute aus seinem Wort direkt sagen möchte? Damals waren das so Themen wie Sabbat, Heiligtum, Wieder-kunft, die zwar in der Bibel standen, die aber so ein bisschen aus dem Focus geraten waren, und die den Gründervätern und – Müttern wieder ins Bewusstsein gerufen wurden. Nirgendwo steht aber in der Bibel ein Text wie: Du sollst nicht rauchen. Trotzdem können wir eine solche Empfehlung mit dem Wort Gottes in Überein-stimmung bringen. Erkenntnis entwickelt sich also weiter. Deshalb müssen wir uns fragen: Was ist denn heute der Wille Gottes für unsere Glaubenspraxis? Und wenn wir uns fragen, was denn das übergeordnete Prinzip Gottes in der Bibel ist, dann sind wir uns sicherlich schnell einig, dass das Gottes Liebe und Barmherzigkeit ist. Denken wir an die Geschichte von der Ehebrecherin. Da kamen sie zu Jesus und sagten: Mose hat gesagt, sie ist des Todes schuldig, was aber sagst Du? Und Jesus antwortete. Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Da gingen sie alle fort und Jesus sagte, ich verklage dich auch nicht.

 

Aber Jesus rüttelt nicht an dem Ideal. Er sagt: Geh hin und mach es nicht wieder. Doch wer könnte jetzt behaupten dass sie das geschafft hat? Wir leben in einer gefallenen Welt. Und das geht heute bis tief in unsere Gene hinein. Darum geht es heute nicht darum, dass wir starre Regeln und Gesetze befolgen, sondern es geht darum, wie wir heute Gottes Liebe und Barmherzigkeit auch unserem Bruder und unserer Schwester erweisen können und erweisen wollen, die in Bezug auf ihre Sexualität nicht anders empfinden können. Viele sagen dazu, dass sie denen ja gerecht werden wollen und meinen dann, die sind halt krank oder die sind halt Sünder. Die Betreffenden können das schwer ertragen. Sie empfinden ihre Neigung als etwas, wofür sie nichts können und es ist sehr schmerzlich für sie, wenn sie dann als krank bezeichnet werden. Oder als Sünder. Wobei das eigentlich kein Problem wäre. Wenn wir uns einig werden, dass wir alle Sünder sind, dann wäre es ja gut. Aber wir sind nicht einig und sagen: Ja, wir sind Sünder, aber wir sind nicht solche Sünder, wie diese Homosexuellen. Und das ist die Problematik, und deswegen geht es mir nicht um die Begriffe, sondern um das Gesamtfazit. Und das lautet, ich formuliere es für mich: Ich möchte, dass dieser Bruder und diese Schwester sich in meiner Gemeinde wohl fühlen und vollkommen angenommen werden können. Dass sie sich nicht verstecken und mir nichts vorheucheln müssen. Denn ich glaube, dass nur so die Möglichkeit besteht, dass sie ein lebendiges Glied am Leib Christi sein können, so dass sie in Jesu Nähe sein können und dass Jesus selbst so an ihnen wirken kann, wie er es selbst für richtig hält. Aber da fehlt noch was. Gott muss ja auch etwas an mir tun, er muss an mir Erkenntnis und Einstellung in der Weise ändern, damit ich verstehe, warum Gott z.B. dann, wenn jemand intensiv darum betet, dass Gott ihm eine heterosexuelle Neigung schenkt, er das nicht tut, sondern ihn mit dieser homosexuellen Neigung weiter leben lässt. Und möglicherweise einen ganz anderen Plan mit ihm hat. Das kann mich aber dann ganz ruhig und gelassen sein lassen, und zwar darin, dass ich meiner Überzeugung nach rede, lebe und handle, einschließlich meiner Sexualität, dass ich einem anderen aber genau diesen Raum auch gebe und mir sicher bin, dass Gott mit uns beiden dann seinen Weg gehen wird. Amen!

 

Diese „Predigt“ ist verkürzt wiedergegeben, aber sie zeigt den gegenwärtigen Umgang mit Gottes Wort auf. Bibeltexte werden aus ihren Kontexten gerissen und der Willkürlichkeit preisgegeben. Die Rede ist von Gottes Ideal, so als gäbe es exegetischen Stufen untergeordnete Modelle vom Ideal, die ebenfalls in der Akzeptanz Gottes sind. Die professoralen Aussagen relativieren Gottes Wort bis zur völligen Sinnentstellung. Offenbar will Gott uns heute etwas anderes sagen als in früheren Zeiten. Dabei hat Gott offenbar keine Probleme sich zu widersprechen. Da wir alle Sünder sind, haben wir keine Veranlassung, den anderen in offenkundiger Sünde zu ermahnen. Homosexualität ist zwar keine Krankheit, aber genetisch bedingt. Während wir die „gegenwärtige Wahrheit“ bisher so verstanden, dass Gott uns fortschreitend ein tieferes Verständnis seines Wortes schenkt, sind wir nunmehr aufgefordert, bestehende Bibeltexte völlig neu zu interpretieren. Und wenn Gott keine Veränderung durch Gebet schenkt, dann ist es wohl sein Wille, dass Menschen weiterhin ihre Homosexualität leben.

 

Was müssen wir aus dieser Predigt lernen? Zunächst, dass großartige Titel keine Garantie für bibeltreue Verkündigung sind. Man darf mit Recht die Frage stellen, nach welchen Kriterien heute die Leute ausgesucht werden, die auf unseren Kanzeln Gottes Wort verunstalten dürfen. Wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn unsere Gemeinden nicht nur nicht wachsen, sondern sogar kleiner werden, wenn wir Gottes Wort zur Willkür verkommen lassen. Ich empfinde es als Armutszeugnis, dass ein Gesundheitswissenschaftler, wenn er sich denn zur Homosexualität äußert, nicht auf dem aktuellen Stand der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zur Homosexualität ist. In einschlägiger Fachliteratur ist nachzulesen, dass weder in der Gehirnforschung, noch in der Hormonforschung, der genetischen Forschung,  oder der Zwillingsforschung ein biologisches Korrelat ausfindig zu machen ist, das Homosexualität bedingt. (Siehe Homosexualität und Seelsorge, 22 Ärzte, Psychologen und Seelsorger veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse; Aussat Verlag Neukirchen – Vluyn) Die Ausführungen von Prof. Voltmer unterliegen von daher allenfalls der zeitgeistigen Erscheinung, die von den entsprechenden Lobbyisten unaufhörlich wiederholt werden, nicht aber belastbaren Erkenntnissen über biologische Gegebenheiten. Theologisch völlig widersprüchlich und damit unhaltbar ist, wenn Prof. Voltmer feststellt, dass Sodom und Gomorrha eben wegen der verdorbenen sexuellen Sitten ausgelöscht wurde, Gott uns nun aber aktuell mitteilt, dass er an gewissen Menschen, die in der Homosexualität leben, seinen Willen ausdrückt. Gottes Wort widerspricht sich nicht, auch nicht nach zweitau-send Jahren. Wäre es anders, müsste man sich sofort vom Dogma der Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift trennen.

 

Offenbar hat dem Professor noch niemand erklärt, dass die Bibel Sünden offenbart, die unmittelbar zum geistlichen Tod führen. Inakzeptabel ist auch die Aussage, dass man Homosexualität differenziert betrachten muss, und dass die Bibel nur von einer bestimmten Form der Homosexualität spräche, die ausschließlich auf sexuelle Lustbe-friedigung aus sei, und dass man gelebte Partnerschaft in Liebe und Verantwortung vom Wort Gottes her anders bewerten müsste. Nirgends lässt sich eine solche Unterscheidung in der Bibel ausfindig machen. Daher ist auch diese Aussage allenfalls der zeitgeistigen Entwicklung der Welt geschuldet. Prof. Voltmer fragt, was denn die richtige christliche Lebensführung für die heutige Zeit ist. Der historisch- kritische Ansatz ist unüberhörbar, der nach einer Neuinterpretation alter Texte verlangt. Was ist der richtige Ansatz? Das wir daran festhalten, dass Jesus derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit ist!! (Hebr. 13;8) Gottes Wort ändert sich nicht und wenn wir es uminterpretieren, ist es nicht mehr Gottes Wort. Deshalb muss Gott auch nicht meine Haltung in Richtung Babylon ändern, sondern diejenigen, die sich durch Babylon verführen ließen, sind aufgerufen zum Wort Gottes zurück zu kehren. Leider irrt Prof. Voltmer auch, wenn er selbstverschuldete Krankheiten der Homosexualität gegenüberstellt. Er selbst erklärt ja sogar, dass Homosexualität explizit keine Krankheit ist. Wie kann er dann unterschwellig den Vorwurf durchklingen lassen, dass wir mit zweierlei Maß handeln, wenn wir den Diabetespatienten der sündhaft seine Krankhaft verschuldet hat in der Gemeinde belassen, während wir den in Sünde lebenden Homosexuellen rauswerfen?

 

Diesen Vergleich kann man so gar nicht anstellen. Ebenso abenteuerlich ist die Feststellung, dass mit dem Rauswurf aus dem Paradies grundlegende Ordnungen sich veränderten, so als würde die Sünde relativiert. Auch kulturelle Veränderungen sind nicht geeignet, Gottes Wort zu ändern oder außer Kraft zu setzen. Zurückweisen muss man auch die Feststellung, dass die Zahl der Homosexuellen ziemlich klein ist, wodurch auch das Problem überschaubar sei. Die Wahrheit ist: Grundsätzlich trennt die Sünde von Gott und was Sünde ist, unterliegt nicht unserer Interpretation. Festzustellen ist: Gott hat niemals den Plan, Menschen in der Sünde zu belassen. Wir dürfen Sünde nicht einfach akzeptieren weil wir der Meinung sind, man könne gegen die Sünde nichts ausrichten. Jesus macht frei von allen Sünden, auch von der Homosexualität.

 

Was ist die Wahrheit über Homosexualität? Der bekannteste Schwulenaktivist aus den USA, Michael Glatze, lässt die Bombe platzen. Lest nachfolgend seine klare Stellungnahme zu den Mythen über Homosexualität, die sich nun auch die wissenschaftlichen Vertreter der STA zu eigen machen und sein großartiges Zeugnis, wie er durch Hinwendung zu Jesus Christus frei wurde:

 

„Er lässt größte Homo-Lüge platzen – Gründer von Young Gay America wurde Hetero 

 

(New York) Er lässt die größte Homo-Propagandalüge wie eine Seifenblase platzen. Und dafür wird er von den Homo-Ideologen gehasst. Platzen ließ Michael Glatze, einer der führenden Vertreter der Bewegung für „Homo-Rechte“ die Lüge, dass Homosexualität „angeboren“, eine „Variante der Natur“ oder gar eine Schöpfungsvariante Gottes sei: „so wie Gott mich geschaffen hat“, gehört zum dreisten Standardvokabular von Homosexuellen und Homophilen. Geändert hat sich weder die Natur, noch die Heilige Schrift, noch gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die Homosexualität als „angeboren“ bestätigen würden. Die WHO-Klassifizierung als sexuelle Verhaltensstörung wurde lediglich durch die Homo-Ideologie ersetzt. Das berühmte „Homo-Gen“, das noch vor wenigen Jahren in aller Munde war, konnte nie gefunden werden.

 

„Endlich frei“ – Anführer im Kampf für „Homo-Rechte“ wird normal  - von Michael Glatze

 

Zur Homosexualität kam ich recht leicht, weil ich bereits zerbrechlich war. Meine Mutter ist gestorben, als ich 19 Jahre war. Mein Vater, als ich 13 war. Ich war ganz jung und durch die Pubertät mit dem  neuen Phänomen Sexualität verwirrt. Ich traute mich bei Mädchen nicht und so blieb ich in der homoerotischen Übergangsphase der männlichen Entwicklung stecken. Das machte mich dann immer konfuser und so meinte ich schon mit 14 Jahren, homosexuell zu sein. Mit 20 Jahren erklärte ich mich offen als homosexuell gegenüber allen, die ich kannte. Ich wollte „bekennen“, war überzeugt und wollte das offen zeigen, auch mit Trotz gegen die anderen. Mit 22 Jahren wurde ich Verleger der ersten Zeitschrift für junge Homosexuelle. Das veröffentlichte Bildmaterial grenzte hart an Pornographie, aber ich war der Meinung, es benützen zu können, um immer größere Erfolge zu erzielen. Das war die Geburtsstunde von „Young Gay America“. Diese Zeitschrift zielte darauf ab, die Lücke zu schließen, die eine Zeitschrift aufgerissen hatte, für die ich vorher gearbeitet hatte. Es sollte etwas nicht zu pornographisches sein und als Zielgruppe junge amerikanische Homosexuelle ansprechen. “Young Gay America“ wurde zum Erfolg. Das Homo-Publikum nahm die Zeitschrift begeistert auf. Sie erhielt Auszeichnungen, Anerkennung, gesellschaftliche Auf-merksamkeit, unter anderem den National Role Model Award des Equality Forum, der bedeutendsten Homo-Organisation. Der Preis wurde vom kanadischen Premierminister Jean Chrétien überreicht. Und es gab viele Auftritte in den Medien von  PBS bis zur Seattle Times, von MSNBC bis zur Titelseite des Time Magazine. Ich habe mit dem Equality Forum und der Hilfe von Gesellschaften, die mit der PBS verbunden sind, einen Dokumentarfilm über Selbstmord unter jungen Homosexuellen (Jim In Bold) herausgebracht der sofortigen Zugang zu fast allen Fernsehstationen weltweit fand und ausgestrahlt wurde. Das Thema Homosexualität zieht. Auch er wurde mit Auszeichnungen und Ehrungen überhäuft. „Young Gay America“ organisierte eine Fotoausstellung über junge Homosexuelle, die in ganz Nordamerika, in Kanada und auch in vielen Teilen Europas mit großem Aufwand und viel Applaus gezeigt wurde. 2004 startete Young Gay America eine weitere Zeitschrift mit dem Namenskürzel YGA. Sie hatte das ehrgeizige Ziel, ein „virtuoser Zwilling“ zu anderen Zeitschriften für junge Homosexuelle zu sein. In Wahrheit war YGA genauso schädlich wie jede andere Homo-Zeitschrift. Sie war nur „respektabler“, weil sie nicht so offen pornographisch daherkam. Ich brauchte fast 16 Jahre um zu entdecken, dass Homosexualität nicht wirklich „virtuos“ ist. Es war nicht leicht, Klarheit in mir zu schaffen über meine Gefühle zum Thema, da es ja mein ganzes Leben in Anspruch nahm.

 

Homosexualität ist von Natur aus pornographisch und zerstörerisch 

 

Homosexualität ist von Natur aus pornographisch. Sie ist zerstörerisch und schafft Verwir-rung in den Köpfen junger Menschen genau in jener Phase, in der sich ihre sexuelle Identität im Übergang vom Kind zum Erwachsenen erst formt. Ich wurde mir dessen nicht bewusst bis zum 30. Lebensjahr. Die erste Nummer der Zeitschrift YGA war in zahlreichen nordameri- kanischen Städten ausverkauft. Der  Erfolg der Zeitschrift war enorm. Regierungsorga-nisationen, Bibliotheken, Schulen, Elterngruppen, alle schienen sie haben zu wollen. Sie nützte die derzeit geförderte Tendenz der „Akzeptanz und Förderung“ von Homosexualität und galt als Richtschnur. 2005 wurde ich gebeten, eine Rede beim renommierten JFK Jr. Forum der Harvard Kennedy School of Government zu halten. Als ich danach eine Video-aufzeichnung dieses Auftritts anschaute, genau da kamen mir die ersten Zweifel. Und ich begann ernsthaft daran zu zweifeln über das, was ich aus meinem Leben und mit meinem Einfluss tat. Da ich in meiner Homo-Einbunkerung niemand kannte, mit dem ich über meine Zweifel und Fragen  reden konnte, wandte ich mich in meiner Einsamkeit an Gott. Ausgelöst wurde der letzte Schritt dazu auch durch mich schwächende Darmkrämpfe, die durch meine Lebensgewohnheiten verursacht waren. Ab da begann ich schnell Dinge zu verstehen, von denen ich mir bis dahin nicht einmal vorstellen konnte, dass sie real sind, angefangen bei der Tatsache, dass mir klar wurde, dass ich der Anführer einer Bewegung der Sünde und der Verführung war. Dabei hatte ich noch nicht irgendein Dogma gehört oder davon gelesen. Nein, mir wurde das plötzlich ganz alleine klar. Als ich ernsthaft nachdachte und betete, wurde mir klar, dass die Homosexualität weder naturgegeben noch befreiend ist, sondern vielmehr verhindert, unsere wahre Identität zu finden. Wir können die Wahrheit nicht mehr sehen, wenn wir von der Homosexualität geblendet werden. Wir glauben, von der Homo-sexualität beeinflusst, dass Unzucht nicht nur akzeptabel, sondern sogar eine Tugend sei. Es existiert aber kein homosexuelles „Sehnen“ und „Wollen“, das von der Unzucht getrennt werden kann.

 

Homosexualität verhindert es über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hin-aus in die Tiefe zu gehen 

 

Ich wollte diese Wahrheit aber nicht wahrhaben und versuchte anfangs, sie um jeden Preis zu  ignorieren. Ich war durch die Homo-Kultur und beeinflusst von den führenden Homo-sexuellen überzeugt, dass ich das Richtige tue. Andererseits ließ mich der Drang, die Wahrheit zu suchen, nicht mehr los. Ich spürte, dass in mir etwas war, was nicht passte. Jesus Christus empfiehlt uns mehrfach, auf niemanden zu vertrauen, außer auf Ihn. Und dann habe ich das getan. Und plötzlich wurde mir  klar, dass das Reich Gottes im Herzen und im Geist eines jeden Menschen grundgelegt ist. Was ich plötzlich über die Homosexualität entdeckte und erfuhr, war ganz erstaunlich. Es wurde mir plötzlich sonnenklar, dass ich Schlechtes getan hätte oder riskiert hätte, anderen Personen Schlechtes zu tun, wenn ich mein bisheriges Leben fortgesetzt hätte. Ich begann zu heilen, als ich das erste Mal die Aufmerksamkeit auf mich lenkte, nicht auf etwas, was ich wollte. Jetzt erst entdeckte ich, wie  abhängig, ja süchtig ich war. Jedes Mal, wenn ich die Versuchung spürte, in die Unzucht zurückzufallen, versuchte ich das nicht zu verdrängen, sondern machte es mir bewusst, hielt inne und befasste mich damit. Ich nannte die Versuchung bei ihrem Namen und dann wartete ich, dass sie mit Hilfe des Gebets von allein verschwand. Und so war es. Jedes Mal. Es besteht ein enormer und vitaler Unterschied zwischen oberflächlicher Bewunderung für sich selbst oder für andere und einer wirklichen Bewunderung. Wenn wir uns selbst ganz lieben, hören wir auf, Sklaven unzüchtiger Begierden zu sein. Unsere sexuellen Impulse werden wirklicher Teil unseres Seins statt Trieb und sie werden frei von neurotischer Verwirrung. Die Homosexualität verhindert es, das wir in die Tiefe gehen, über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hinaus. Und dieser Trieb und diese Verwirrung drängt darauf, sogar eine gesetzliche Billigung zu erhalten. Viele Homosexuelle meinen das ganz ernst und sind überzeugt, so wie ich es als einer ihrer Anführer auch war, völlig das Richtige zu tun. Weil sie von ihren oberflächlichen Begierden abgehalten werden zu graben, in sich hinein zu graben, zu ihrer wahren Identität, abgehalten werden, die Wahrheit zu suchen und zu finden. Der Kampf um „Gesetze“ und erst recht, wenn sie einmal verabschiedet sind, führt nur dazu, dass ganz viele die Gelegenheit verpassen, ihr wahres Ich kennenzulernen. Das Ich, das nach dem Abbild Christi geschaffen ist, das uns Gott geschenkt hat. Meine Homosexualität endete, als ich die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte.Die Homosexualität begann bei mir im Alter von 13 Jahren und endete, als es mir gelang, mich von äußerer Beeinflussung durch die Homo-Propaganda zu isolieren und mich intensiv auf die innere Wahrheit zu konzentrieren. Sie endete, als ich im Alter von 30 Jahren die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte.

 

Gott wird von vielen von Homosexualität oder anderen unzüchtigen Verhaltensweisen beherrschten Menschen als Feind betrachtet, weil Er ihnen zeigt, wer und was sie wirklich sein sollten. Diese Menschen ziehen es vor, „in unseliger Ignoranz“ zu verharren,  indem sie die Wahrheit abwürgen. Und sie tun das, indem sie jene als „Rassisten“, „Lieblose“, „Bösartige“ und „Diskriminierer“ verurteilen und beschimpfen, die diese Wahrheit aussprechen. Es ist nicht leicht, von den Wunden, die durch die Homo-sexualität verursacht werden, geheilt zu werden. Die Unterstützung dafür ist schwach und kaum wahrnehmbar. Die Homo-Ideologen haben in ihrer Verblendung verbrannte Erde hinterlassen. Wer ihnen helfen will, wird als Feind bekämpft. Die wenige Hilfe, die es gibt wird, als niederträchtig dargestellt, wird lächerlich gemacht, rhetorisch zum Schweigen gebracht oder neuerdings sogar durch Gesetzbestimmungen für illegal erklärt.

 

Die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung

 

Es ist Teil der Homo-Agenda, die Menschen davon zu überzeugen, sich keine Fragen mehr zu ihrem Verhalten, zu dessen Richtigkeit zu stellen. Den „Ausstieg“ aus der Homo-Beeinflus-sung zu schaffen, war für mich die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung, die ich in meinem Leben, das so viele gesellschaftliche Höhepunkte und Anerkennungen gesehen hatte, erlebt habe. Die Unzucht beraubt uns regelrecht unserer Körper, um unseren Geist auf die physische Form, das Äußerliche eines anderen Menschen zu fixieren. Deshalb ist der homo-sexuelle Geschlechtsverkehr – genauso wie jede andere Form sexueller Unzucht – nie befriedigend: es ist nur ein neurotischer Prozess. Die Anormalität ist die Normalität, und sie heißt so, weil es einen guten Grund dafür gibt. Abnorm meint das, „was uns schädigt, was die Normalität schädigt“. Die Homosexualität beraubt uns unserer Normalität, unseres Einsseins mit der Natur. Homosexuelle Menschen suchen nach der „wahren Liebe“. Die wahre Liebe existiert wirklich, aber sie kommt erst, wenn wir nichts haben, was sie daran hindert, aus unserem Inneren in ihrer ganzen Pracht hervorzutreten. Und wir können nicht wirklich wir selbst sein, solange unser Kopf und unser Verlangen in einer Spirale, in einer Gruppen-mentalität, die auf einer  geschützten, gesetzlich bewilligten und ausgelebten Unzucht beruht, gefangen ist. Es entspricht der Liebe zur Menschheit, für unser Leben schädliche Verhaltens-weisen zu verbieten. Gott ist mir entgegengekommen. Er tut es bei jedem, der es zulässt. Er sagte mir, als die Zweifel über mein ganzes Verhalten und Sein hervorbrachen, im Gebet, dassich nichts zu fürchten habe, dass ich keine Angst haben brauche, dass ich nun zu Hause bin. Ich musste nur ein wenig meinen Kopf entrümpeln und reinigen, etwas psychische Hygiene betreiben. Ich bin überzeugt, dass grundsätzlich jeder die Wahrheit kennt, ganz in seinem Innersten kennt oder zumindest erahnt. Ich denke, dass das gerade der Grund ist, warum das Christentum so viele Menschen erschreckt. Weil sie in ihrem Innersten spüren, dass ihnen die Wahrheit begegnet und dass diese Wahrheit ihr Gewissen anrührt. Und das Gewissen hilft uns zu sagen, was richtig und was falsch ist. Und das wollen viele nicht. Man redet zwar viel von „Wahrheit“ und „gut“ und „richtig“ und vor allem von „Freiheit“ und „Freisein“, aber wirklich will man das gar nicht, weil man spürt, dass das Änderungen mit sich bringt, teils radikale Veränderungen. Aber die Wahrheit macht immer frei. Und sie bringt uns dem wahren Menschsein immer näher, statt uns davon zu entfernen. Deshalb können wir heute sogar von eigenen Menschenrechten für Homosexuelle sprechen, die aber das genaue Gegenteil von Menschenrechten sind. Weil die Verwirrung in unseren Köpfen gut und falsch durcheinanderwirft und uns nicht mehr erkennen lässt, worin das wahre Menschsein und die wahre Menschlichkeit bestehen. Der Ausstieg aus der Sünde und der Unwissenheit ist immer möglich. Die sexuelle Wahrheit, abseits ideologischer Verzerrungen wie jener der sexuellen Revolution kann gefunden werden, wenn man bereit ist, zu akzeptieren, dass es der Liebe zur Menschheit entspricht, für unser Leben schädliche Verhaltensweisen zu verbieten. Die Homo-sexualität hat mir 15 Jahre meines Lebens geraubt und mir ein Leben zwischen Kompromissen, Selbstbetrug und Lügen aufgezwungen. Und ich habe sie durch meine Medien und wegen meiner führenden Rolle durch viele andere Medien noch gefördert und verbreitet und damit viele andere junge Menschen verführt. Aber Schuldgefühle sind kein ausreichender Grund, um sich dieser Auseinandersetzung zu stellen.

 

Kinder schon in Volksschule gezwungen, Bücher über „homosexuelle“ Kinder zu lesen

 

In den europäischen Staaten gilt Homosexualität inzwischen als so normal, dass die Kinder schon in der Volksschule gezwungen werden, Bücher über „homosexuelle“ Kinder zu lesen. Polen, das die zerstörerische Wirkung von Ideologie für das Volk nur zu gut kennt, versucht mutig standzuhalten und die Versuche abzuwehren, mit denen die Europäische Union auch dort versucht, die Kinder homosexuell zu indoktrinieren. Deshalb bezeichnete die EU den polnischen Ministerpräsidenten als „abstoßend“. Ich, ich war für lange Zeit abstoßend. Ich versuche noch immer all diese ganze Schuld, die ich dabei auf mich geladen habe, zu metabolisieren. Als Anführer der Bewegung für die „Homo-Rechte“ hatte ich oft Gelegenheit in der Öffentlichkeit zu sprechen. Wenn ich das, was ich gesagt habe, löschen könnte, würde ich es sofort tun. Jetzt weiß ich, dass Homosexualität Unzucht und Pornographie zugleich ist. Und ich weiß, dass sich jeder befreien kann von diesen Ketten. Es spielt keine Rolle, wie überzeugt Sie sein mögen, oder wie traurig Ihre Lebensgeschichte sein mag oder wie eloquent und schlüssig Sie Ihre Homosexualität zu vertreten verstehen. Wenn Gott uns die Wahrheit offenbart hat, dann hat das einen Grund, einen guten Grund. Sie wurde uns geschenkt, damit wir wirklich wir selbst sein können. Damit wir wirklich unsere wahre Natur als Gottes Eben-bild erkennen und leben können und damit in der Welt wirken können. Es geht nicht um Trugbilder, um Phantasien und Scheinwelten, wie sie die Homosexualität bietet, sondern um die Wahrheit. Man kann sich nicht von heute auf morgen von allen Sünden dieser Welt befreien, aber es ist möglich und es geschieht, wenn wir uns dieser Reinigung nicht selbst verweigern. Gott siegt am Ende immer, falls Ihr es nicht wissen solltet. (Artikel siehe Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft:http://www.homosexualitaet-veraenderung.de/lebensberichte/michael-glatze-nicht-mehr-schwulText: omosessualitaeiden-tita.blogspot.it  Übersetzung: Giuseppe Nardi)“

 

Ich frage mich immer wieder, warum so viele in der STA sich entschlossen haben, den einfa-chen, breiten Weg zu gehen, anstatt Gottes Wort stehen und für sich sprechen zu lassen. Den Weg Babylons zu gehen, sich antichristlichen Religionssystemen und einer Politik ohne biblische Werte anzubiedern ist der falsche Weg. Leider ist unsere Gemeinschaft inzwischen in einem Zustand, wo wir sorgfältig prüfen müssen, was von unseren Kanzeln verkündigt wird. Wir sind aufgefordert, gegen den unbiblischen Weg, der sich immer deutlicher abzeichnet, mutig unsere Stimme zu erheben und Widerstand zu leisten gegenüber denen, die den Weg der Wahrheit nicht kennen oder vergessen haben und uns ohne schlechtes Gewissen in die Irre führen.


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#41394 Die AfD-Freimaurer-Connection

Geschrieben von Tobias am 11 March 2016 - 13:13

Ich teile hier größtenteils die Meinung von Herrn Staudt - insbesondere zum Logo. Ob die AfD eine Änderung/Verbesserung bringt? Da bin ich leider auch sehr skeptisch und denke dass es vielleicht auch nur ein "schwarzer Schwan" ist. Wissen tue ich es aber nicht. Die Quelle das nächste Mal bitte direkt am Anfang des Artikels anzeigen. Dachte auch dass der Artikel vom Admin verfasst wurde.

 

Ergänzend möchte ich noch meine Erfahrungen zum Rotary Club beitragen. Ich kenne/kannte selbst einige Rotary Club Mitglieder und hatte auch schon Zugang zu deren Mitgliedsbüchern. Aufgefallen ist mir, dass diese Mitglieder meist leitende Angestellte oder Geschäftsführer/Vorstände von Konzernen, öffentlichen Einrichtungen sowie privaten Organisationen sind. Sie sitzen gewissermaßen an den Schalthebeln der Macht und ich würde sie als "Leistungselite" und "Aushängeschild (Wohltätigkeit)" bezeichnen. Dennoch bin ich auch davon überzeugt dass es unter den Rotariern auch Fraumaurer sowie Frontmänner/Rekrutierer gibt.

 

Ein paar Fragen an alle hier:

Geht Ihr am Sonntag wählen?

Habt Ihr schonmal persönlich Kontakt zu Rotariern oder Freimaurern gehabt? Wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr mit Ihnen gemacht?

 

Liebe Grüße von der Bergstraße

Tobias


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#41354 UNFASSBAR!!! Christliche Bischöfe huldigen Satan vor laufender Ka...

Geschrieben von Rolf am 07 March 2016 - 22:38

UNFASSBAR!!! Christliche Bischöfe huldigen Satan vor laufender Kamera

 

 

 

 


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#41236 Klarstellung über Herrn Pülz von ZELEM

Geschrieben von Rudi am 17 February 2016 - 18:29

https://webcache.goo...e&ct=clnk&gl=de

 

 

Auf der Seite der AFD ist es auch zu finden. Wäre es sinnvoll Frau Petry über dieses Schreiben zu informieren? Ich glaube sie findet es auch nicht gut.

 

http://loerrach.afd-...earchiv/page/5/

 

 

Ist so etwas normal mit dem riesigen Verteiler oder ist das Spam ?

 

Von: ZELEM [mailto:[email protected]]
Gesendet: Dienstag, 5. Januar 2016 21:27
An: 'Karin Zimmermann'; 'Oberbuergermeisterin v. Köln, Frau Reker'
Cc: 'Bundeskanzlerin Merkel (CDU)'; [email protected]; 'Dr. Penner, [email protected]; [email protected]; [email protected]; [email protected]; [email protected]; '[email protected]'; '[email protected]'; AfD Hessen ([email protected]); [email protected]; [email protected]; Bund der Steuerzahler Bayern ([email protected]); [email protected]; [email protected]; [email protected]; [email protected]; [email protected]; '[email protected]'; '[email protected]'; 'CDU Deutschland ([email protected])'; '[email protected]'; 'Ulrich Grillo ([email protected])'; '[email protected]'; '[email protected]'; '[email protected]'; '[email protected]'; '[email protected]'; [email protected]; [email protected]; Bild ([email protected]); [email protected]; [email protected]


 


Liebe Frau Zimmermann,


die Dummheit und Borniertheit der deutschen Politiker ist geradezu unbegrenzt. Ich war beispielsweise neun Jahre lang für ein Blinden- und Behindertenheim in Bethlehem/Beth Jala verantwortlich. Dort liefen ab 17 Uhr keine jungen Frauen oder Mädchen im Ort allein herum, da sie sonst von jungen Männern belästigt worden wären.


Diese Leute von den Medien und angeblichen Islam-Experten haben entweder keine Ahnung von den Gewohnheiten in muslimischen Ländern oder sie sind opportunistisch und passen sich dem Mainstreaming der Politik an.


Als Israeli weiß ich, wovon ich schreibe. Der Islam ist eine sexualisierte Religion, die nichts mit der Ethik der jüdisch-christlichen Tradition gemein hat.


Dazu gehört auch die Polygamie und die Vorherrschaft des Mannes. Die Ehefrau ist dem Manne absolut untertan; der Ehemann darf seine Frau vergewaltigen; sie sogar mißhandeln und schlagen, wie dies der Koran erlaubt. Und solchen Menschen soll nach Frau Merkel weiterhin Zuzug nach Deutschland gewährt werden.


Allein die Vermummung der Frau ist menschenverachtend. In Saudi-Arabien dürfen Frauen kein Auto fahren oder einem Mann zur Begrüßung die Hand geben. Es ist höchst verwunderlich, wieso die vielen Frauenverbände hierzulande zu solchen Mißständen schweigen.


Wenn demzufolge deutsche Frauen und Mädchen mit Minirock oder aufreizend angezogen herumlaufen, dann ist dies sozusagen eine Einladung für Muslime, sich zu bedienen, bzw. solche Frauen in der Masse unsittlich zu berühren. Wenn also die OBin von Köln meint, dies zum Karneval verhindern zu können, müßte sie hinter jeder Frau einen Polizeibeamten postieren. Daher sind solche Absichten obsolet.


Im Islam muß eine heiratsfähige Frau Jungfrau sein, so daß das befleckte Bettuch der ersten Hochzeitsnacht ausgestellt wird zum Beweis, daß sie noch Jungfrau war. Junge Frauen und Mädchen, die in Discos herumtanzen, Alkohol trinken und Drogen zu sich nehmen, werden leichte Opfer dieser „geilen“ Muslime sein, die Mädchen aus ihren Kreisen nicht unsittlich berühren dürfen, sich aber dafür an deutschen Frauen und Mädchen gütlich halten werden.


Wer dies in Abrede stellt, ist ein Ignorant und eine Gefahr für die Sicherheit unserer Frauen und Mädchen auf deutschen Straßen. Das Gerede vom „Generalverdacht“ soll über diese Wahrheiten hinwegtäuschen, und ich finde es einen Skandal und eine Irreführung der Bevölkerung, wenn man sich dieser Gefahren nicht bewußt sein will. Daher sind die Vorfälle am Münchener Hauptbahnhof eine Paradebeispiel für das, was noch kommen wird.


Ich hoffe auf eine möglichst große Verbreitung meines Statements.


Mit besorgten Grüßen


Klaus Mosche Pülz,


www.zelem.de


deutsch-israelischerTheologe, Publizist und Autor


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#36951 Aktueller Freundesbrief von Michael Trenkel

Geschrieben von Rolf am 27 April 2013 - 17:31

Ich empfehle sehr, diesen Freundesbrief aufmerksam zu lesen. Er zeigt nicht nur die positive Entwicklung von Michael, sondern liefert viele sehr wichtige Erklärungen zu W+G und anderen extremen Sekten.


H.O.P.E. - Freundeskreisrundbrief April 2013
Hope Outreach Projects Europe gUG / Leitung: Michael Trenkel








PRAXIS-SONDERTHEMA: Wie finden Personen Befreiung aus neugeistigen Gruppierungen?





Liebe Freundinnen und Freunde, aufgrund zwei recht aktueller Anlässe und verschiedener diesbezüglicher Anfragen an mich, möchte diesen Freundeskreis-Rundbrief vor allem einem Thema widmen: Immer wieder wird mir an verschiedensten Orten die Frage gestellt (besonders auch bei meinen Live-Seminaren), wie man Partner, Angehörige und Freunde aus der Abhängigkeit von neugeistigen Gruppen in denen spirituelle Kräfte wirksam sind, und die zudem oft durch eine sehr totalitäre Leitung geprägt sind, herausführen kann, und, wie diesbezügliche eine wirklich hilfreiche Aufklärungsarbeit geschehen sollte. Vor Kurzem wurde auch in zwei Facebook-Gruppen (mit Wort + Geist - Thematik) hierzu eine lebhafte Diskussion geführt, die ich teils interessiert, teils aber auch mit schmerzendem Herzen, verfolgt habe, ohne aus zeitlichen Gründen aber aktiv daran teil genommen zu haben. Stattdessen möchte ich mit diesem Brief nun – nach einiger persönlicher Reflektion – einmal etwas ausführlicher auf die nicht nur dort angesprochenen Fragen und Thesen eingehen. Und das nicht etwa, um noch eine weitere Meinung hinzuzufügen, sondern weil ich damit Personen, die diesbezüglich von Herzen nach Rat suchen, eine praxistaugliche Unterstützung und, aus meiner Sicht, auch sehr wichtige Orientierung geben möchte, die sich nicht in meinem Studierzimmer, sondern aus den Erfahrungen durch über 120 Seminare und der fast zehnfachen Menge an Einzelgesprächen in den letzten drei Jahren entwickelt hat. Schon jetzt bitte ich daher um Nachsicht, dass dieser Rundbrief daher etwas länger wie sonst sein wird, und dass ich in diesem Brief einmal nicht auf die weiteren aktuellen H.O.P.E.-Dienste eingehen kann, dafür wird dann sicher wieder im nächsten Brief mehr Platz sein. Was ist der „richtige Ton“ in einer wirksamen Aufklärungsarbeit? Für alle Personen, die obige Diskussion nicht mit verfolgt haben, sei hier kurz skizziert, um was es in den oben erwähnten Facebook-Gruppen thematisch überhaupt ging: U.a. seitens eines Geisteswissenschaftlers wurde angesichts der z.B. per Internetforen geschehenen Aufklärungsarbeit über W+G und andere extremcharismatische Sondergruppen kritisiert, dass man als „Betroffene“ teils zu emotional und persönlich an die Sache heranginge. Ich zitiere hier einmal aus einem öffentlichen Facebook-Posting (von S. Reiss, Literatur- und Religionswissenschaftler): Offensiver Wiederstand von außen macht die Gruppe stark, und bestärkt sie noch in ihrem Auserwähltheitsglauben […] diesen Tatbestand muss man sich ins Bewusstsein rufen. Wir sollten darauf achten, dass wir hier nicht Material produzieren, das exakt diese Funktion erfüllt. Sicher unterstützt niemand bewusst und gewollt die durch subversive Taktik des Führungsteams erschlossenen Machtquellen indem er so gegen die Gruppe Stellung bezieht […] die traurige Teilwahrheit ist aber, dass sich gerade derartige Angriffe vom Führungsteam der Sekte umfunktionieren lassen um […] so ihre Macht der Sinngebung erst richtig entfalten zu können. […] Sekten arbeiten mit subversiven Taktiken und Strukturen; mit der falschen Form sie zu bekämpfen werden im schlimmsten Fall noch Aktionspotentiale eröffnet […]. Daher muss Kritik sehr differenziert ausfallen und der Grundrahmen neutral aufgezogen sein, da muss jedes Wort wohlüberlegt sein[…].


In Folge dieses Postings gab es natürlich auch – zum Teil – recht emotionale Folgepostings, da besonders die mit dieser Stellungnahme sich angesprochen fühlenden Personen diese Sichtweise nicht teilen mochten, nämlich dass man angesichts von massiver Verführung in der Aufklärungsarbeit lediglich „wohlüberlegte“ und „weise“ Formulierungen ohne emotionale Inhalte nutzen sollte. Diese Fragen, und vor allem die damit verbundenen Schicksale, liegen mir ebenfalls sehr am Herzen und ich möchte die Thematik hier gerne noch weiter in die Praxis führen: Ich halte es für absolut richtig, in öffentlichen Stellungnahmen und Diskussionen zu Gruppierungen wie z.B. W+G, weise – und damit auch ohne emotionale „Kinnhaken“ und persönliche Schmähungen – zu argumentieren, denn dieses hätte letztlich für unser Ziel, nämlich Menschen aus dem Umfeld falscher Glaubenssysteme zu führen, keine positive Wirkung, es bewirkt höchstens, dass sich jemand endlich mal „Luft machen“ konnte. Sicher haben Personen, die die obige Diskussion auf Facebook mit verfolgen konnten, anhand dieses Beispiels auch selbst gemerkt, wie schnell eine Sachdiskussion ins Persönliche abrutschen kann, gerade bei so einem heiklen Thema, wo fast jeder seine eigenen Verletzungen durchlebt – und oft auch noch längst nicht verarbeitet – hat. Meinerseits habe ich z.B. fast zwei Jahre gebraucht, um bei persönlichen Angriffen in diesem Zusammenhang nicht direkt einen „Kloß im Hals“ zu verspüren, und dann letztlich nur eine subtile Selbstverteidigung zu starten. Selbst jetzt kann ich mich da nie völlig von freisprechen und versuche daher zwecks „Herzenshygiene“ z.B. immer eine Wartezeit zwischen dem Erhalt eines Statements und einem möglichen Kommentar meinerseits einzuhalten – vor allem um meine Motive für eine Antwort zu hinterfragen. Die in obigem Posting vom Autor gewünschte Diskussionskultur dient also sowohl dazu, das eigene Herz zu bewahren, als auch sicher, eine hilfreiche und nachvollziehbare Stimme für ratsuchende Außenstehende zu sein (z.B. Angehörige, Eltern etc.) und ist von daher auf jeden Fall auch mein Herzensanliegen. Anderseits habe ich aber durchaus viel Verständnis dafür, dass in manchen Situationen auch einmal etwas „deutlichere“, emotionale Worte fallen (und auch fallen DÜRFEN!). Eine solche Konfrontation muss nicht grundsätzlich falsch und kontraproduktiv sein. Sie entspricht der Ganzheitlichkeit unseres Wesens als von Gott geschaffener Mensch. Auch wenn ich mir Aussagen anschaue, die Jesus selbst über Verführer machte, stelle ich fest, dass wir da vielleicht doch eher in der Tendenz stehen, um der „Harmonie willen“ etwas zu zart und kompromissbereit zu sein (ein paar Stichworte wie „Schlangenbrut“, „Otterngezücht“ und die netten Aussagen zum „Mühlstein um den Hals“ sind da doch schon recht deutlich… ;-) Natürlich sollte einem dabei bewusst bleiben, dass unsere Emotionen angesichts unseres schwachen – von der Sünde infizierbaren – Fleisches, durchaus über das Ziel hinaus gegen können – und dann auch Schaden anrichten. Denn dass Jesus Christus sich in all dem nicht versündigte, ist sicher kein Freifahrtschein für uns, all unsere Emotionen zu verbalisieren – denn auch in diesem Punkt sind wir nun mal eben nicht ihm gleich. Euch mag schon aufgefallen sein, dass ich daher in meinen Seminaren auch immer zwischen der von Gott (auch weiterhin) geliebten Person und ihren Lehraussagen und Handlungen differenziere – und darauf auch allergrößten Wert lege. Ende letzten Jahres war ich z.B. zu einem Symposium zum Thema neugeistlicher Gruppierungen nach Berlin eingeladen, und wurde einen Tag später auch kurz vom Regionalfernsehen (rbb) interviewt. In solchen Situationen macht es natürlich sicherlich Sinn, so sachlich und emotionsfrei wie möglich etwas zur Aufklärung beizutragen, was wohl jeder nachvollziehen kann. In persönlichen Gesprächen und seelsorgerlichem Austausch hingegen, kann und will ich mir aber auch diese emotionale Komponente (mit allen Fassetten, bis hin zu Trauer und verbalisierter Wut) nicht nehmen lassen, denn auch Jesus fühlte, aus meiner Sicht, ganzheitlich mit denen mit, die z.B. durch falsche „Hirten“


missbraucht und ausgenutzt wurden. Auch Jesu Botschaft, unsere Feinde zu lieben und einander zu vergeben „wie Christus uns vergeben hat“, bedeutet sicher nicht, dass man sich als Versager fühlen muss, wenn dennoch wieder Ärger und Schmerz angesichts des erlittenen Schadens in einem aufsteigt – und dieser auch in Worte gefasst wird. Ratschläge wie: „Du musst nur richtig vergeben“ helfen diesen Personen rein gar nichts. Wie geschieht echte Vergebung? Es ist zunächst einmal wichtig zu erkennen, dass wir nur eine indirekte Einflussmöglichkeit über unseren Willen auf unsere Gefühle haben. Die Behauptung, Vergebung sei ja „nur“ eine Entscheidungssache, klingt zwar zunächst mal plausibel, kann so aber bei Vielen zu einem unbeschreiblich kräftezehrenden, ständigen Ankämpfen gegen die eigenen Emotionen führen, was z.B. bei einigen Personen, die seelsorgerlich zu mir Kontakt aufnahmen, bis hin zu tiefen Depressionen und Burn-Out-Erscheinungen geführt hat, da sie es einfach nicht schafften „per Entscheidung“ ihre Seele in den Griff zu bekommen. Und dieses ist auch nicht verwunderlich, denn dieser Weg hat keine Verheißung im Neuen Bund! Er ist letztlich nur wieder der alte menschliche Versuch, mit der eigenen Willensstärke göttliche Veränderung zu erzielen. Doch auch unser Willen hat nicht die Fähigkeit Gottes – auch hier treffen wir auf eine subtile Art der Selbstvergottung. Aber was ist dann zu tun? Ein wiedergeborener Christ HAT nach Hes. 36,26f ohne Frage ein NEUES Herz und damit bereits das Wollen zu vergeben in sich – und auf diese reale Wahrheit zu vertrauen, sollte man sich schlicht beschränken. Man muss nicht ständig durch verbale „Bekenntnisse“ anderen vergeben und dazu vorher noch spezielle Entschlüsse im Herzen treffen. Diese Vergebungsrituale sind zwar Bestandteil des Alten Bundes gewesen, doch nicht ohne Grund hatte dieser für Jeden letztlich nur Überforderung, Verdammnis und noch mehr Anklage zur Folge. Auf die völlig neue Art der Vergebung im Neuen Bund gehe ich auch in meinem in Kürze erscheinenden neuen Seminar-Set „Frei! – Sein neuer Bund und Dein Neues Herz“ (Reihe B) ein. Denn alles weitere – was über das obige Vertrauen in die Wahrheit hinausgeht – insbesondere die Heilung innerer Wunden und die Befriedigung der Seele, kann nur durch weitere Einflussnahme des Heiligen Geistes geschehen, …und BIS dieses geschieht, kann, darf und sollte ich mich schlicht und vertrauensvoll – mit all meinen aufgewühlten Emotionen – in die Arme Jesu fallen lassen; denn nur bei ihm allein, an seinem „Thron der Gnade“, werde ich echtes Verständnis, neue Ruhe für meine Seele und auch die gewünschte Veränderung finden. Die Wirksamkeit des Heiligen Geistes in unserem neuen Herzen, und damit auch die befreiende Kraft echter Vergebung, entdecken und erleben wir umso leichter, je klarer wir uns der Forderung der Willensstärke-Vergebungstheologie des Alten Bundes als „gestorben“ ansehen. Niemand kann ohne Gottes Wirken 7 x 70 mal vergeben – schon gar nicht ein und derselben Person! Meist kann er noch nicht mal ein einziges Mal wirklich vergeben. Leider sehen viele Christen diese Aussage Jesu als Ansporn für ihre Willenskraft – mit fatalen Folgen; stattdessen wollte Jesus mit dieser Aussage eigentlich die auf ihre eigene Gerechtigkeit bauenden Frommen „demütigen“, indem er Ihnen ihr wahres Herz zeigte. Und eine ebenso radikale Wahrheit im Neuen Bund ist: Gottes Segen ist nicht mehr an die Anzahl Deiner Vergebungs-„Bekenntnisse“ und -Entschlüsse gebunden. Seine Gunst liegt dennoch durch die ein für alle Mal geschehene Vergebung Jesu Christi auf Deinem Leben. Nicht durch die Bitte um Vergebung, oder das Vergebung-Aussprechen geschieht echte Vergebung, sondern allein durch das vergossene Blut unseres Erlösers (mehr dazu ebenfalls in obigem Seminar)! Das heißt zwar sicher nicht, dass Dir Bitterkeit im Herzen guttut und ohne Frage ist es eine wunderbare Erfahrung, wenn Gott einem durch Seine Veränderung wirklich zu echter Vergebung hindurchgeführt hat.

Doch solange man sich selbst unter Druck setzt, nun endlich – auch gefühlsmäßig spürbar – vergeben zu haben oder zu müssen, wird man diese Wirksamkeit Christi in sich eher behindern und darum nur selten wirklich erleben. Und wenn jeder „Ton“ sein Ziel verfehlt? Doch nochmal zurück zur Eingangsthematik, welcher „Ton“ zur Aufklärungsarbeit der Geeignete/Richtige ist: Zum konkreten Fall W+G – und verstärkt beim Umgang mit Personen aus dem engeren Leistungszirkel – habe ich es in keinem Fall als fruchtbar erlebt, hier etwas mit einer sachlichen und „ausgewogenen“ Argumentation erreichen zu wollen, ebenso auch nicht bei Gliedern gewisser anderer extremcharismatischer Sondergruppen. Sprich: ob ich jetzt eher „deutliche“ emotionale Äußerungen tätige, oder aber argumentativ ausgewogen versuche eine Einsicht für den sich ereignenden Missbrauch zu bewirken – das Ergebnis bleibt meist das Gleiche: es „tropft“ schlichtweg ohne jegliche Einsicht ab… Und dieses ist für mich mittlerweile auch nicht verwunderlich, da diese Personen weder für vernunftbasierende Argumente, noch für emotionale Äußerungen mehr empfänglich sind. Sie haben den Zugang zu ihren entsprechenden seelischen „Rezeptoren“ völlig gekappt und können daher – für sich selbst – keine verstandesmäßigen Argumente mehr zulassen und „empfangen“; dieses wird dann noch verstärkt durch die geistlichen Wirksamkeiten, denen sie sich geöffnet haben. Für Außenstehende wirken sie daher – völlig logisch – als absolut gefühlslos, kalt, ja geradezu als „böse“. Was ich selbst erlebt habe, und auch, was ich durch meine über 2 Jahre andauernde, sehr enge Beziehung zu dem Leiter einer solchen Bewegung erfahren habe (in dieser Zeit hatte ich z.B. viele Stunden auf Reisediensten und sonstigen Treffen mit ihm allein zugebracht), ist zudem die Tragik, dass die Technik des „Verstand-Abschaltens“ tatsächlich ab einem gewissen Punkt so radikal funktioniert, dass man auf dieser Ebene dann wirklich so gut wie nicht mehr aufnahmefähig ist. Als ein Beispiel möchte ich hier nur nennen, dass obiger Leiter ab ca. Mitte 2007 – nach meiner persönlichen, jetzigen Meinung – wirklich nicht mehr in der Lage zu sein schien, z.B. Briefinhalte, die länger als ca. 1-2 Seiten waren, inhaltlich zu erfassen. Er bat mich daher mehrfach, Inhalte für ihn zusammenzufassen, oder Stellung-nahmen zu schreiben, da er so lange „Verstandes-Abhandlungen“ nicht mehr bearbeiten wollte, oder – nach meiner Meinung – konnte. Anfang 2009 war ich selbst dann auch kaum noch in der Lage, nochmal ein ganzes Buch am Stück zu lesen. (Und das angesichts von ca. 3500 Büchern in meiner damaligen Privatbibliothek!) Welches Fazit ziehe ich bis hier? Eine sachliche Diskussionskultur ist für eine allgemeine Aufklärung im Zusammenhang mit W+G, ebenso wie mit vielen anderen christlichen Sondergruppen mit exklusivierenden Geistlehren (die ich mittlerweile übrigens als deutlich einflussreicher und für die Zukunft gefährlicher als W+G einschätze), sicher wichtig, denn wenn sich hier z.B. auch noch die Kritiker untereinander auf persönlicher Ebene angreifen, schadet es nur dem eigentlichen Ziel. Dennoch muss es aber auch einen Raum für emotionale, persönliche Statements geben, die die wahre Tragweite einer Verführung ohne „harmonisierende“ Rhetorik klar beim Namen nennen darf… ABER: Was das „Aufwecken“ und „zur Umkehr führen“ von Insidern angeht, ist ersteres Vorgehen aus meiner Sicht genau so wirkungslos, wie persönliche, „deutliche“ Worte – bis hin zu emotionalen „Tiefschlägen“.

Ich habe es jahrelang – nicht nur in Bezug auf den innersten W+G-Leiterkreis – miterlebt, wie man sich über Beides höchstens einmal etwas amüsiert hat – mehr aber auch nicht. Dieses war auch für mich nach meinem Ausstieg bei W+G nochmals eine harte Lektion, nämlich dass weder meine Studienabschlüsse, akademischen Grade und Urkunden, noch meine tiefe emotionale Betroffenheit, nun irgendeine Hilfe für Personen darstellen, die aktuell IN diesen geistlichen Gefängnissen stecken! Denn, auch wenn man sich das als „Geisteswissenschaftler“ ungerne eingesteht: Unsere fachliche „Kunst“ nützt angesichts von realen Geistmächten rein gar nichts. Und Tatsache ist für mich auch fast vier Jahre nachdem Jesus mich „aus dem Dorf“ führte (wem das nichts sagt: bitte meinen letzten Rundbrief vom Dezember 2012 lesen!), dass der Hauptgrund für die enorme Resistenz des W+G-„Virus“ – um nur ein(!) Beispiel zu nennen – NICHT vorrangig in einem psychologisch erklärbaren, gruppendynamischen Prozess oder seelischen Kräften zu finden ist, sondern in realen satanischen Geistmächten. Dieses musste ich auch selbst zur Genüge am eigenen Körper erleben, und feststellen, dass diese Mächte es tatsächlich UNMÖGLICH machen, die Wahrheit noch auf vernunftbegabter Ebene erkennen zu können. Hier ist 1Tim 4,1 ohne Frage in intensivster Form Realität geworden: In späteren Zeiten aber werden viele vom Glauben abfallen, indem sie sich betrügerischen Geistern und Lehren von Dämonen hingeben. (vgl. auch 2Kor 4,4: Weil sie der Wahrheit nicht glaubten, hat Satan, der Gott dieser Welt, ihnen den Sinn verblendet, so dass sie das helle Licht des Evangeliums von Jesus Christus, der Gottes Bild ist, nicht mehr erkennen können.) Diese Geistmächte werden je nach religiösem Hintergrund zwar teils mit unterschiedlichen Labeln versehen – z.B. „Kundalini-Spirit*“ – sind aber eigentlich weltweit fast identisch (*für mehr Infos empfehle ich nochmals sehr mein Seminar „Rettung aus der Geistfalle“ -Teil 2a anzuhören!). Das Jesus Christus mich dann genau ein Jahr nach meiner Befreiung (Mitte 2009), plötzlich anfing zu benutzen, um Menschen aus den gleichen Geist-Gefängnissen zu befreien, hatte daher auch nichts mit meinem fachlichen „Background“ zu tun, diese „Werkzeuge“ sind für mich – zumindest in diesem speziellen Bereich – nach wie vor quasi nutzlos (vgl. Eph 6,12). Vielmehr erlebte ich, nachdem ich mich völlig von dieser Dimension getrennt und losgesagt hatte, und auch die Nachwirkungen in meinem Körper langsam nachließen (vgl. obiges Seminar, Teil 1a), dass ich dennoch ein bleibendes Gespür (oder besser: einen inneren „Erkennungs-Sinn“) für diese Mächte behielt (bei W+G hätte man diese Mächte „Salbung“ genannt – tatsächlich ist es das genaue Gegenteil…). Egal ob ich seitdem mit stark durch W+G verführten Personen zusammen war, oder nun teils auch an völlig anderen Orten Europas zum gleichen Thema unterwegs bin: ich nehme diese Wirksamkeiten nach wie vor deutlich wahr. Der große Unterschied zu früher ist nun aber, dass in diesen Fällen nicht mehr ich beginne, gewisse körperliche Manifestationen zu erleben, sondern dass bestimmte Besucher meiner Seminare – i.d.R. sobald sie mir näher als ca. 1-2 Meter kommen – nicht selten beginnen, körperliche Manifestationserscheinungen zu zeigen. Dieses geschieht übrigens völlig unabhängig davon, ob die Personen aus dem W+G-Hintergrund, der „Drunken Glory“-Szene und anderer extremcharismatischer Gruppen, oder aus dem weiten Bereich der Esoterik stammen. Die beiden Personen, bei denen das Phänomen während eines meiner Seminare zum ersten Mal auftrat, hatten z.B. noch nie W+G besucht und kannten mich auch nicht persönlich, sondern stammten aus einer Gemeinde, die der sogenannten „Drunken-Glory“- Charismatik nahesteht, ihr Pastor hatte sie vorher zu sogenannten „Trink“-Veranstaltungen geschickt… Als dieses sogar schon direkt bei meinem ersten öffentlichen Seminar vor über als 2 ½ Jahren geschah, war ich damals mehr als erstaunt darüber (viele von Euch werden diese Begebenheiten noch aus meinen Berichten während des Seminars „Amazing Grace“ kennen).

Die Seminarbesucher, die dieses buchstäblich „am eigenen Leib“ erlebten, waren daher teils auch recht erschrocken und sie versuchten dann, diese Manifestationen durch einen größeren Abstand zu mir „unter Kontrolle“ zu bekommen. In der Pause nach dem ersten Seminarteil fragte ich damals Gott, wie ich dieses zu verstehen habe, und ich erhielt die innere Gewissheit, dass dieses nur die „allergischen Reaktionen“ ;-) der unreinen Geistmächte in den Personen seien, die die Autorität des Heiligen Geistes in mir nicht ertragen können. Dieses machte für mich Sinn, ich sagte dieses daher offen den betroffenen Personen und fragte sie, ob sie bereit wären, dass Jesus Christus nun diese Wirksamkeiten bei ihnen beendet. Jeder wollte das. (Und das erlebe ich auch bis heute fast ausnahmslos in jedem Seminar zu diesem Thema.) Im Namen Jesu untersagte ich dann schlicht diesen Mächten sich weiter zu manifestieren – und die Körper beruhigten sich augenblicklich. Dann leitete – und leite ich bis heute – diese Leute in ein kurzes, völlig unspektakuläres Gebet für eine dauerhafte Befreiung (siehe obiges Seminar Teil 2b). Bei den meisten Fällen hat „der Spuk“ dann augenblicklich und dauerhaft ein Ende. Bei Personen, die sich besonders intensiv diesen Mächten hingegeben hatten (wie auch bei mir persönlich) erlebe ich teilweise, dass noch einige Nachwirkungen über einen Zeitraum von ca. 1-3 Monaten zu spüren sind, aber auch dann kehrt endgültig „Ruhe“ ein. All den Personen, welche mir immer wieder einreden wollen, dass dieses ja doch alles „göttliche“ Wirksamkeiten seien, und dass ich es nicht „übertreiben“ solle, möchte ich an dieser Stelle kurz eine schlichte Frage stellen: Wenn diese Wirksamkeiten wirklich GÖTTLICH sind: wie ist es dann möglich, dass diese Geistmächte durch die Autorität Jesu Christi zur Ruhe gebracht werden können und dauerhaft verschwinden? Jesus Christus ist nach meiner Überzeugung ebenso Gott, wie der Heilige(!) Geist, er wird sicher keine andere Lehrmeinung haben, wie der Vater oder Sohn, und auch wird keiner dem anderen Befehle erteilen müssen, oder sich einem solchen Befehl fügen, weil einer mal etwas „übertrieben hat“, oder…?! Oder angenommen, mein Dienst wäre gar nicht von Gott beauftragt, wie wäre es mir dann möglich, den in Christen(!) wirksamen Heiligen(!) Geist „in die Schranken“ zu weisen? Würde sich der Heilige Geist wohl von meiner Person – oder schlimmstenfalls von „Beelzebub“ – Befehle erteilen lassen...?! Warum erzähle ich das so ausgiebig? Weil ich immer wieder erlebe, dass diese neue Unterordnung unter Jesus Christus und seine Herrschaft alleine – welche eine Säuberung der Seele und des menschlichen Geistes zur Folge hat – überhaupt erst die Voraussetzung ist, dass diese Personen fortan wieder „vernünftige“ Ratschläge und biblische Nahrung zu sich nehmen können. Daher ist für mich das Seminar „Rettung aus der Geistfalle“ nun seit über 3 Jahren noch immer die Grundlage für alle weiteren Seminare, sei es über Gnade, Glauben, Demut, Gemeinde oder den Neuen Bund an sich. Denn ich erlebe quasi täglich, dass ohne eine Säuberung unseres „Hauses“, alle wohlmeinenden Ratschläge, Lehren und Seelsorgeversuche so gut wie wirkungslos sind und bleiben. Ich weiß, dass ich mich mit dieser Veröffentlichung der Gefahr aussetze, z.B. als Befürworter geistlicher Kriegsführung oder gar als „Exorzist“ missverstanden zu werden, was beides absolut nicht meine Intension und Leidenschaft ist. Ganz im Gegenteil halte ich den klassischen „charismatischen“ Befreiungsdienst in großen Teilen eher für „weiße Magie“. Die exegetische Beweisführung für diese harte Aussage findet sich auch in Einheit 3 meines neuen Seminars („Befreit vom Befreiungsdienst“, in: FREI! – Sein Neuer Bund und Dein Neues Herz, Reihe B). Ich halte daher auch rein gar nichts davon, hinter jeder Charakterschwäche eine Geistmacht oder einen Dämon zu wittern! Auch habe ich mir diesen Bereich im Rahmen meines Dienstes absolut nicht ausgesucht. Ich fragte mich daher selbst öfters, warum sich in meinen Seminaren (und oft sogar über das reine Hören der CDs, wie mir berichtet wird) diese Mächte dann plötzlich „outen“ und daraufhin auch eine nachweisliche Befreiung eintritt, obwohl die Personen teils auch schon länger (wieder) mit anderen Christen in Kontakt sind und christliche Gemeinden besuchen. Eine Möglichkeit für mich wäre, dass Gott diesbezüglich seit 2010

vielleicht eine spezielle Bestimmung und ggf. damit verbundene Autorität auf meinen Dienst gelegt hat, auf die ich mir nichts einbilden kann, und die mir wieder einmal mehr als bewusst macht, wie unermesslich groß – und absolut unverdient – die Gnade Gottes ist. Ein weiterer Aspekt für diese Resultate mag aber auch die stark veränderte Art und Weise sein, wie ich meinen persönlichen Glauben nun lebe, seit Jesus mich 2009 „aus dem Dorf führte“; für mich persönlich liegt hier sogar der Hauptschlüssel (dazu am Ende noch mehr). Denn aus meiner Sicht wäre es nach den Aussagen Jesu eigentlich die ganz normale Berufung jedes Christen, dämonische Kräfte zu „entsorgen“; ich entdecke im NT in diesem Zusammenhang zumindest keine spezielle „Geistesgabe“. Ich will zwar obige Geistmächte nicht immer mit Dämonen gleichsetzen (ich spare uns hier aber lehrmäßige Details meiner Sichtweise, da sie für das Ergebnis belanglos sind); für mich ist es aber eine biblische Tatsache, dass es keines speziellen „Dienstes“ bedürfte, um in der „herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“ zu leben – wenn gewisse „Basics“ beherzig würden, wie man in dieser Freiheit leben kann. Ziel meines Dienstes, und ein Stück weit auch dieses Briefes, ist daher, mich in diesem Bereich immer mehr „überflüssig“ zu machen, indem ich über Sachverhalte aufkläre und Christen versuche in echte Mündigkeit zu führen. Was nichts sein darf, ist auch nicht? Bevor ich aber noch mal auf die oben angesprochene – vielleicht nicht ganz übliche – Art und Weise meines persönlichen Glaubenslebens zu sprechen kommen möchte, halte ich es vorab auch nochmal für sinnvoll, meine allgemeine Sichtweise zum Thema „Befreiungsdienst“ zu wiederholen, die ich bereits im August 2010 in meinem ersten Rundbrief mitteilte: Der Schlüssel um überhaupt in die Freiheit zu treten, ist immer die Bekehrung und Wiedergeburt. Ohne diesen „Besitzerwechsel“ ist für mich jeder „Befreiungsdienst“ sinnlos. Doch dieses bedeutet aus meiner eigenen Erfahrungen (nochmals verstärkt durch W+G) heraus auch absolut nicht, dass von da keine dämonischen Wirksamkeiten mehr vorliegen können! Von daher widerspreche ich gerne sämtlichen theologischen „Spezialisten“, die es für ausgeschlossen halten, dass ein wiedergeborener Christ noch „dämonisch belastet“ sein kann. Und wer es fassen kann: Auch als ich bei W+G ausstieg, hatten falsche Geistmächte meine Seele und meinen Körper in Beschlag genommen, die zwar bei W+G und in manchen charismatischen Kreisen als „Salbung“ verkauft werden, aber dennoch aus meiner jetzigen Sicht aus der falschen Geistebene stammen. Erst durch die Gnade Jesu Christi konnte ich erkennen, dass diese mächtigen Kräfte, die oft wie stärkste Elektrizität meine Seele benebelten und meinen Körper durchschossen, die mir sogar schlussendlich ermöglichten scheinbar „himmlische“ Bereiche zu betreten, mich aber selbst Nachts oft durch Gliederzucken nicht mehr zur Ruhe kommen ließen – ebenso wie viele andere „Salbungs“-Ströme – zwar geistlichen Ursprungs waren, aber dennoch nicht von GOTT stammten. (Der gesamte thematische Abschnitt – auf Seite 2 - 3 – ist hier zu laden: http://www.michael-t...rundbrief_1.pdf ) Wurde während der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in der evangelikalen Theologie oft diskutiert und Infrage gestellt, ob ein wiedergeborener Christ überhaupt noch „dämonisiert“ sein kann (ich benutze mittlerweile lieber die Begrifflichkeit: von falschen Geistmächten verblendet), und man sich dann letztlich auf die Definition einigte, dass eine „Belastung“ noch möglich sei, aber keine Besessenheit, so schlug das Ruder in der charismatischen Bewegung zu dieser Zeit in genau die andere Richtung aus: Quasi jede psychische Störung und fast jede Krankheit und sonstiges Fehlverhalten hatte plötzlich einen dämonischen Ursprung, und es wurde „heilsentscheidend“, die entsprechenden Dämonen zu entlarven, zu unterscheiden und „richtig“ auszutreiben (vgl. z.B. „Frei von dunklen Schatten“ von Dr. Charles Kraft).

Viele bemitleidenswerte Gläubige wurden plötzlich „dämonisiert“ ohne jemals wirklich in einen besitzergreifenden Kontakt mit diesen Mächten gekommen zu sein, viele mussten absolut erniedrigende und oft die Menschwürde verletzende „Befreiungsdienste“ über sich ergehen lassen. Dieses geschah dann teils auch noch in Dutzenden von Sitzungen, bei welchen selbst die letzten intimen Gedanken offen zu legen waren – um angeblich die Dämonen zu entlarven – doch wahrscheinlich eher die Neugier der Hobby-Exorzisten zu befriedigen… Spätestens als ich bei einem Befreiungsdienst in einer Gastgemeinde assistieren sollte, bei welcher ein „Blähgeist“ aus einer Person ausgetrieben werden sollte (die unter ständigen Blähungen litt…), war für mich der Punkt gekommen, diesen Zirkus endgültig zu verlassen. Doch die Tragik ist auch hier, dass man aufgrund der erlebten Scharlatanerie und Missbräuche nun am liebsten das ganze Thema vergessen würde (was dem Feind aus meiner Sicht mehr als gefallen würde). Doch für mich bleibt es eine fest untermauerte Tatsache, die sich von Jahr zu Jahr mehr bestätigt, dass diese Dimension leider mehr als real ist (siehe dazu auch meinen dritten Rundbrief vom April 2011 ab S. 3, aus dem ich hier auch nochmal meine damalige Zusammenfassung wiederholen möchte: 1) Unabhängig aller missbräuchlichen Praktiken und Lehren zu diesem Thema bleibt festzuhalten, dass falsche Geistmächte auch vor Christen nicht halt machen, egal wie theologisch aalglatt man versucht das zu widerlegen. Dieses geschieht vor allem dann, wenn durch Fehlverhalten (auch unwissentlich) und Fehlprägungen (vor allem anderen durch ein mangelndes Leben aus der Gnade; vgl. Hebr 12,15f) gewisse „Türen“ geöffnet werden. 2) Daraus ist aber auch zu folgern, dass diese Mächte bei Christen NIEMALS die Wurzel des Problems sind. Sie sind im Grunde nichts anderes wie Viren, Parasiten oder „Ratten“, die sich vom Müll ernähren, den man liegengelassen oder zugedeckt hat. 90% der Christen bräuchten sich nach meiner Ansicht gar nicht mit Dämonen und falschen Geistmächten in Ihrem Leben beschäftigen, wenn sie den „Müll“ entsorgen würden, der sie anzieht und ernährt, denn wenn der Müll verschwindet, werden diese falschen Geistmächte immer mehr geschwächt und verschwinden oft von alleine. In meinem Seminar „Amazing Grace“ zeige ich u.a. auf, dass aus meiner Sicht hier besonders ein missverstandenes Gnadenverständnis und nicht wirklich persönlich ergriffene Gnade eine Hauptursache darstellt, diese „Türen“ zu öffnen. Aus diesem Grunde werden diese Mächte natürlich alles daran setzen – nach dem Finden eines Wirtes – diesen Wirt durch falsche Wahrnehmungen dauerhaft daran zu hindern, die Ursachen seines Problems anzugehen. Je länger jemand diese Türen geöffnet lässt, desto mehr wird dann sein Wille und seine Erkenntnis benebelt und teilweise gelähmt, bis sich dann schlimmstenfalls tatsächlich aus einer Belastung ein Zustand entwickelt, der einer „Besessenheit“ ähnelt, auch wenn man selbst jetzt nicht von einer Besessenheit im biblischen Sinne sprechen darf, da diese ausschließlich durch eine Inbesitznahme des nicht wiedergeborenen Herzens möglich ist. Für weitere Infos siehe: http://www.michael-t...f_April2011.pdf (Die Einheiten 3 und 4 des neu erscheinenden Sets „Frei! – Sein Neuer Bund und Dein neues Herz“ beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit dieser Thematik.)
Die aktuelle Situation in der „Szene“ Doch aktuell erlebe ich nun – ausgerechnet wiederrum im charismatischen Bereich – eine genauso ungesunde Kehrtwende ins andere Extrem. Auslöser sind u.a. die Lehren von Joseph Luxum, einem polnisch-jüdischen Bibellehrer (mittlerweile wohnhaft in den USA), die man bezüglich obiger Thematik in dem einen Satz zusammenfassen kann, dass Satan kein Feind Gottes, kein gefallener Engel, sondern – nach wie vor – der beste Mitarbeiter Gottes ist. Die Lehre von falschen, die Menschen verführenden Geistmächten, samt der vielen

Bibelstellen, die über diese Mächte sprechen, tituliert er als „überkommenen Aberglauben“. Seit ca. einem Jahr erhalte ich regelmäßig Anfragen zu den „Thesen“ dieses Predigers, leider sind auch Aussteiger aus obigen Gruppierungen von seinen „ansprechenden“ Gedankengängen betroffen, so dass ich nach mehreren Monaten der Beschäftigung mit seinen Büchern und Referaten (die auch ins Deutsche übersetzt wurden und dadurch auch in Europa zu viel Verwirrung geführt haben), nun Ende Januar 2013 einen 70-minütigen Seminar-Exkurs zu den Kernaussagen seiner Lehre durchgeführt habe. Das Seminar ist sowohl separat bei mir erhältlich, ist aber auch Bestandteil der nun schon mehrfach erwähnten neuen Reihe „Frei!“ (in Einheit 2: „Die zwei Entwicklungen der Endzeit“). Wieder einmal werden dabei ganze Bibelpassagen als ungültig und sogar als falsch hingestellt, biblische Begriffe werden umdefiniert – allerdings alles auf recht „gehobenem“ geistlichen Niveau. „Wahrheit“ ist für Luxum nun z.B. die „Realität“ der „Überwinder“, welche durch Erleuchtung das wahre spirituelle Wesen von der materiellen Illusion trennen können (zur Illusion zählt daher z.B. auch die Hölle). Er bietet hier ohne Frage Wort+Geist – „Version 2.0“ an. Eine teils erschreckend identische gnostische Neuoffenbarungslehre, aber mit gewissen „Vorzügen“, denn die Hölle und Satan als Feind Gottes wurden abgeschafft, solche Ansichten werden lt. seiner Lehre von den „Überwindern“ nun als reine Illusion „entlarft“. Es würde diesen Rundbrief jetzt völlig sprengen hier weiter ins Detail zu gehen. Solche Lehren bedürften sicher auch nicht solch intensiver Aufarbeitungsarbeit und Exegese, wie ich sie diesbezüglich vor einigen Monaten betrieben habe, WENN diese Lehren nicht exemplarisch für eine immer weiter um sich greifende Entwicklung wären, natürlich sowieso im Bereich der Esoterik, aber auch im sogenannten „Christentum“ – und hier mittlerweile begonnen bei den Landeskirchen, über sämtliche freikirchliche Denominationen, bis hin zu extremcharismatischen Gruppierungen. Unter dem Label „Emerging Church“ – mit mehr als renommierten Vertretern aus vielen Gemeindeverbänden – finden aktuell z.B. die fast identischen Gedankengänge und Lehransätze den Weg in unsere Gemeinden und werden freudig aufgenommen, ohne zu erkennen, welcher Geist sich wirklich hinter diesen „zeitgeistkompatiblen“ Lehren (Originalton!) verbirgt. Auf die konkreten Ziele der Emerging-Church-Bewegung gehe ich ebenfalls detailliert und unter Verwendung der Originalquellen in der Einheit 3 („Befreit vom Befreiungsdienst“ im neuen Set „Frei! - …“) ein. Vor einiger Zeit schrieb mir eine Person, die sich vom weiteren Rundbriefempfang abmelden wolle, sie würde es stören, dass ich nun vor „allem Möglichen warnen“ würde, ich solle besser zum Evangelium zurückkehren und die „frohe Botschaft“ predigen. Nun, ich glaube, dass Jeder, der in den letzten Jahren meine Seminare besucht oder gehört hat, feststellten kann, dass meine Intension niemals ist, den „warnenden Zeigefinger“ zu erheben – und mein Herz für die „frohe Botschaft“ sogar brennt, wie noch nie! Aber Tatsache ist, dass zu dieser Botschaft auch gehört, dass Jesus gekommen ist, um Gefangene in Freiheit zu führen. Ja, DAS ist eine wahrhaft frohe Botschaft! Und von daher lasse ich mich gerne als „Spielverderber“ titulieren, wenn durch Gottes Gnade auch weiterhin immer wieder Personen aus den neuen „zeitgeistkompatiblen“ Gefängnissen des Feindes (sei es nun durch falsche Geistmächte oder durch fromme Gesetzlichkeit) in echte Freiheit geführt werden können um wieder Jesus Christus zu folgen. Nur wer persönlich die Intensität und Wirkungsweise dieser falschen antichristlichen Dimension erlebt hat, und aus ihr befreit wurde, wird nachvollziehen können, wie sehr das Herz Gottes sich danach sehnt, dass seine Kinder aus Verblendung und Knechtschaft in die wahre Freiheit des Evangeliums geführt werden. „Warum konnten wir sie nicht austreiben?“ – Von der Kraft reinen Vertrauens In Mt. 17 finden wir eine sehr interessante Passage, in welcher die Jünger Jesu ein besessenes Kind zu Jesus bringen, bei welchem sie – trotz der Bevollmächtigung durch Jesus Christus persönlich – mit ihrer „Kunst“ am Ende waren. Worin lag der Grund für dieses „Versagen“? Nun, nur wer Sachen extra kompliziert machen will, wird wohl aus diesem Abschnitt keine glasklare Antwort für eine ausbleibende Befreiung entdecken können. Jesus selbst gibt nämlich eine mehr als deutliche Antwort auf die Frage der Jünger:

„Warum konnten wir ihn nicht austreiben?“ – „Wegen Eures Unglaubens!“ (Vers 20) Wer meine Reihe „Glauben, wie Jesus ihn meinte“ verfolgt hat, wird sich erinnern, dass auch hier nicht von einer speziellen göttlichen Substanz namens „Glauben“ gesprochen wird, sondern schlicht und ergreifend von Vertrauen – bzw. Misstrauen – in die Person Gottes selbst. Glaube, wie Jesus ihn meinte, ist immer geknüpft an eine echte – ungefilterte – Beziehung zu ihm und zu seinem Vater, es hat rein gar nichts mit den „vollmächtigen“ Glaubensbekenntnissen gewisser „Glaubenslehren“ – fast allesamt importiert aus Tulsa/Oklahoma – zu tun. Das Gottes Kraft gerade in meiner persönlichen Schwachheit und Unfähigkeit irgendetwas „Fruchtbares“ für Gott bewirken zu können, sichtbar wird, ist eine der wirklich einschneidenden Erfahrungen, die auch Paulus machen musste und uns in seinen Briefen überliefert hat. Und auch hier liegt für mich ein unbegreiflicher Schlüssel zu einer echten Hilfe für Personen, die diesen verführerischen Endzeitlehren und den damit verbundenen Geistmächten auf den Leim gegangen sind. Weder unsere – noch so wichtige – „Aufklärungsarbeit“, noch all unsere persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten – auch nicht im geistlichen Bereich – können hier letztlich etwas bewirken. Denn sobald ich wieder beginne, auf mich und meinen „Werkzeugkoffer“ zu schauen, verliere ich quasi automatisch den vertrauensvollen Blickkontakt zu Jesus, der ALLEINE meine Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung ist. Fast genau 30 Jahre nach meiner Taufe, und zahllosen Erfahrungen der unfassbaren Treue Jesus angesichts von Scheitern, Schuld, Sackgassen und neuen Versuchen Jesus zu folgen, beginnen diese Aussagen von Paulus in mir wirklich langsam einen Jubel und immer größere Dankbarkeit freizusetzen: 1Kor 1,28 Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, das, was nichts ist, damit er das, was ist, zunichte mache, 29 dass sich vor Gott kein Fleisch rühme.
30 Aus ihm allein aber ist es geschehen, dass ihr in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung. 31 damit, wie geschrieben steht: »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn! Jede andere Form von „Know How“ darf auch ich – besonders durch die geschilderten Erfahrungen der vergangenen Jahre – immer mehr als den „Dreck“ identifizieren, als den auch Paulus diesen am Ende seines Lebens titulierte. Nichts anderes außer Christus ist es wert, sich davon beeinflussen zu lassen; schon gar nicht mein Ruf, meine Zukunft, meine „geistliche“ Position, oder meine „Erkenntnis“. Ich weiß nicht, was alles bei den Jüngern im Kopf herum ging, als sie nun als die „großen Gesandten des Himmelreiches“ ihre verliehene Vollmacht einsetzen wollten. Doch in einem bin ich mir sicher: In Ihnen dominierte in diesem Moment sicher nicht das Vertrauen in Christus, denn sonst hätte sich wohl keine falsche Geistwirksamkeit und dämonische Macht dauerhaft widersetzen können – und Jesus hätte ihr mangelndes Vertrauen auch nicht angesprochen. Interessanterweise steht nur zwei Verse vor dem mehr als bekannten – und bis zur Unkenntlichkeit missbrauchten – Vers 2Kor 5,17 (Ist jemand in Christus, ist er eine neue Schöpfung…), der nicht ganz so oft und laut „bekannte“ Vers 15: Christus ist für alle gestorben, damit die, welche nun leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern IHM, der für sie gestorben und auferweckt worden ist. Teils wurde sich an dem von mir auf Facebook geposteten Zitat gestoßen, dass „viele Christen das Evangelium noch nie gehört haben“. Jemand schrieb mir, dass mir „Versager“ doch wohl kaum das Recht zustehe, so eine Äußerung zu verbreiten… Nun, zumindest bin ich dankbar, dass jemand meine Person richtig einschätzt: Als Versager durch und durch! :-) Und manchmal scheint es mir, dass dieser durchaus schmerzhafte Erkenntnisprozess – und das damit

verbundene Begräbnis meines Selbstvertrauens, genau das ist, wozu Jesus mich durch die letzten 30 Jahre führen wollte. Auch jetzt bin ich lange noch nicht am Ziel, eins aber kann ich mittlerweile von ganzem Herzen mit Paulus teilen: Phil 3,13 Ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, […] CHRISTUS JESUS.
Und ich überlasse es damit gerne jedem selbst, einzuschätzen, ob das was wir „Evangelium“ nennen, und die Art wie wir „Christen“ einteilen, wirklich christusgemäß ist. Zumindest finde ich die Art und Weise wie man – mit etwas was man „Evangelium“ nennt – in unseren christlichen Clubs zwischen „drinnen“ und „draußen“ unterscheidet, nicht in meiner Bibel. Dort finde ich weder eine Aufteilung in „Katholiken“ und „Protestanten“ (sprich: die Geburt entscheidet über „drinnen „und „draußen“), in „landeskirchlich“ oder „freikirchlich“ (hier gibt nun das Gemeindemodell an, wer „drin“ ist); noch finde ich eine Trennung zwischen „Charismatikern“ und „Nicht-Charismatikern“ (wo ja i.d.R. die Zungenrede das „untrügliche“ Zeichen ist), oder letztlich in „wiedergeborene Christen“ und „Namenschristen“ (nach allgemeiner Auffassung abhängig von der „Bekehrungs-Handlung“ und oft auch der Taufform). Die Art, wie Christus und die Apostel in meiner Bibel das Evangelium verkündeten und darauf hinweisen, was eine Neue Schöpfung vom Alten Menschen unterscheidet, kennzeichnet sich aus meiner Sicht eher wie folgt:
1) Diejenigen, die „sich selbst leben“ und diejenigen, die „Christus leben“; oder
2) Diejenigen, die sich für „wichtig und brauchbar“ halten und die, die sich für unbrauchbar in sich selbst halten und ihren Wert in CHRISTUS finden.
3) Diejenigen, die sich selbst vertrauen (ihrer eigenen Gerechtigkeit), und diejenigen, die Christus vertrauen (und damit allein Seiner Gerechtigkeit). 4) Diejenigen, die Gott benutzen, um Ihren Willen und ihre Wünsche erreichen zu wollen, und diejenigen, denen Gottes Willen IM (nicht nur „am“) Herzen liegt.
Auch Jesus selbst lebte 33 Jahre als Beispiel dafür, wenn er (als NEUE Schöpfung!) sagt: (Joh 6,38) Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Abschied von „Mr. Hyde“ Der Kern des Evangeliums liegt also aus meiner Sicht in der Umkehr von der Selbstzentriertheit zur Christus-Zentriertheit. Dieses aber nicht als neuer frommer Leistungssport (denn auch das wäre nichts anderes als kaschierter Egoismus und Selbsterlösung), sondern im schlichten und kindlichen Vertrauen, in das REAL geschehene Werk der neuen Schöpfung: Des Neuen Herzens, belebt mit Gottes Heiligen Geist und SEINEM Willen und Verlangen in mir (vgl. Hes 36,26ff). Mehrfach wurde ich in den vergangen drei Jahren wohl missverstanden, als würde ich wieder eine klassisch evangelikale „Zwei-Naturen-Lehre“ predigen. Doch nichts liegt mir ferner! „Ist jemand in Christus, ist der eine neue Schöpfung“ bleibt die ewige Wahrheit des Wortes Gottes! Ein wiedergeborener Christ trägt – GOTT SEI DANK – keine zwei Persönlichkeiten mehr mit sich herum (im Sinne der Novelle von „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“)! Dieses wirklich im Vertrauen zu ergreifen, ist der wichtigste Schritt in ein befreites Leben als echter „Christ“. Natürlich KANN ein Christ noch sündigen, und wenn er sagt,

er sündige nicht mehr, ist er nach biblischem Befund schlichtweg ein Lügner. Doch diese Realität darf nicht dazu führen, die „sündige Natur“ als ein weiterhin existentes Monster in mir umzudeuten. Nach biblischem Befund ist und bleibt unser Fleisch zwar „SCHWACH“, es wird aber im Neuen Bund niemals als „böse“ oder gar prinzipiell „sündig“ tituliert! Eine solche Zwei-Naturen-Lehre spielt im Grund nur wieder der verirrten Tulsa-Lehre „Ich bin ein Geist…“ neue Fans zu und bewirkt keinerlei Reduzierung von sündigem Verhalten – im Gegenteil. Erst wenn ich den aussichtlosen Kampf gegen meine vermeintlich „zweite böse Natur“ als Lüge des Teufels entlarve, der mich durch diese ständige Selbstzerfleischung mein Leben lang beschäftigen will, und ich beginne, Jesus – durch die reale Neuheit meines Herzens und der Erfüllung mit dem Heiligen Geist – immer mehr zu vertrauen, wird die Wahrheit des Neuen Bundes – EIN neues Leben in Christus – auch real erfahrbar! Leider herrscht im christlichen Lager ein unglaubliches Durcheinander was die Einordung der Begrifflichkeiten wie „alter Mensch“, „sündige Natur“, „Fleisch“, „innerer Mensch“ und „äußerer Mensch“, sowie „Macht der Sünde“ angeht. Aus diesem Grunde habe ich mir nicht nur im persönlichen Bibelstudium, sondern auch im Rahmen des aktuellen Gesamtseminares zum Neuen Bund („Sein Neuer Bund und Dein Neues Herz“; Reihe A u. B), bewusst so viel Zeit für eine differenzierte – und diese vielen Unklarheiten beseitigende – Auslegung genommen. Von daher empfehle ich auch sehr, alle insgesamt 13 Seminareinheiten (Reihe 7-A u. 7-B) im Zusammenhang zu hören, um anhand der Schrift direkt eine umfassende Gesamtschau zum Neuen Bund bekommen zu können. Das Komplettseminar ist, wie eingangs schon erwähnt, kostenfrei über die H.O.P.E.-Mediathek zu bestellen: http://www.h-o-p-e.de/10.html Zusammenfassung Nur mit einer richtigen Ausrichtung, dem passenden Blickwinkel, können wir richtige „Ergebnisse“ – also z.B. auch echte Befreiung aus Verführung – erwarten. Durch einen verzerrten Blickwinkel sind auch alle Folgeschlüsse ungenau, z.B. unser „Verständnis“ der Bibel, der Aussagen der Bibel über die Erlösung und eine wirksame Befreiung aus der Macht der Sünde. Auf einem brüchigen Fundament kann man kein standfestes Haus bauen. Diese wichtige Lektion mussten auch die Jünger bei Ihrem obigen „Befreiungsdienst-Versuch“ lernen. Jesus kam nicht, um uns zu „besseren“ oder zu „vollmächtigeren“ Menschen zu machen, sondern um die Axt an die Wurzel des falschen Baumes zu legen – unser altes, stolzes Herz, was die Schrift als „unheilbar krank“ bezeichnet (vgl. Jer 17,9). Jesus Christus kam, starb und stand von den Toten auf um uns aus der egozentrischen Selbstumkreisung des alten Herzens zu einem befreiten Leben im alleinigen Vertrauen in IHN zu erlösen. Alle anderen „Lehren“ die dieses relativieren, sind es letztlich nicht wert als „Evangelium“ bezeichnet zu werden! Jede andere Quelle zur Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligkeit und Erlösung MUSS über kurz oder lang scheitern. Wäre das Heil und die Befreiung aus der Macht der Sünde von meinen Fähigkeiten abhängig, dann wäre die Neugeburt SINNLOS, die Versiegelung mit dem Heiligen Geist wäre sinnlos, die Verheißungen Gottes ebenfalls. All das wären dann nur theoretische Versprechungen ohne Hoffnung auf Erfolg. Wir wären dann nämlich noch immer auf uns selbst und unsere Kraft angewiesen; wahre „Erlösung“ müsste dann noch immer durch unsere Anstrengungen errungen werden. Ein solches Leben muss immer in Angst, Furcht oder Verdammnis führen. Nicht ohne Grund sind auch so erschreckend viele Christen ausgebrannt, entmutigt, frustrieret und desillusioniert.

Die gleiche Wahrheit gilt gerade auch im Dienst an verführten Freunden und Geschwistern, denn auch hier gibt es keinen anderen „Werkzeugkoffer“ zum Heil! Dieses ist übrigens keine deprimierende Botschaft, sondern die beste Botschaft überhaupt: Denn „was bei Menschen unmöglich ist, ist bei GOTT möglich“; gerade auch in Bezug auf die Personen, die Dir am Herzen liegen, und wo DU vielleicht keine Möglichkeiten und keinen Ausweg mehr sehen kannst! Bei mittlerweile über 300 Personen in „hoffnungsloser“ Situation durfte ich das als Zeugnis der Gnade und Souveränität Gottes bereits mitterleben – und sie dabei auch ein Stück begleiten! Die Wahrheit macht wirklich frei! Ein letzter Gedanke zum Abschluss: In einigen Grundtextfragmenten zu dem aus Mt. 17 zitierten obigen „Befreiungsdienst“, wird bei der Antwort Jesu neben seinem zentralen Hinweis auf das mangelnde Vertrauen der Jünger noch ergänzt: „diese Art fährt aber nur aus durch Fasten und Beten“. Trennen wir uns zunächst einmal ein paar Lichtjahre von all den religiös/gesetzlich geprägten Auslassungen zu diesem kurzen Beisatz! Was bedeutet „Fasten“ und „Beten“ wohl ohne all diese Altlasten?! Geht es nicht im Kern um authentische Gemeinschaft und intensiven Austausch mit meinem Vater, statt mich mit allen anderen Ersatzpäparaten vollzustopfen und ständig vom Wesentlichen ablenken zu lassen? Geht es nicht darum, Gott nicht nur in „großen Dingen“ zu bemühen, sondern in einer ganz alltäglichen Vertrauensbeziehung mit ihm zu leben, ja, alles allein von IHM zu erwarten?! In den Sprüchen Kap. 3 heißt es: 5 Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! 6 Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade! 7 Sei nicht weise in deinen eigenen Augen, fürchte den HERRN* und weiche vom Übel! Eine bessere Anleitung für wirksamen „Befreiungsdienst“ und einen weiseren Rat im Zusammenhang mit jeder Form von „Aufklärungsarbeit“ habe ich bis jetzt noch nicht gefunden! *Übrigens hat die „Furcht des Herrn“ rein gar nichts mit Angst vor Gott zu tun – im Gegenteil! Aber dazu auch noch deutlich mehr in der Einheit 5 („Frei von Furcht“) meines neuen Seminars (Frei! – Sein Neuer Bund und Dein Neues Herz), was ihr ab sofort vorbestellen könnt und ab Anfang Mai ausgeliefert wird. Bis zum nächsten Mal wünsche ich Euch von Herzen alles Gute! Auch zu Beginn dieses Quartals möchte ich Euch wieder herzlichst für alle Unterstützung danken, sei es durch ermutigende E-Mails und Briefe (die ich nach wie vor alle lese!!! :-), wie auch durch Gebete und Spenden, die wir durch die Ausweitung der H.O.P.E. - Dienste wirklich sehr gut brauchen können! Hoffentlich bis bald (ich freue mich über jede Einladung und auch jeden Besuch im Bonner H.O.P.E.-Center)!

Euer H.O.P.E. ist als gemeinnütziges Hilfswerk anerkannt. Wer diesen Dienst durch eine steuerabzugsfähige Spende (mit EU-weiter Gültigkeit!) unterstützen möchte, kann das über folgende Bankverbindung tun, vielen Dank!

H.O.P.E. gUG, Sparkasse KölnBonn, Kto.: 1930197809, BLZ: 370 501 98
IBAN: DE42370501981930197809, BIC-/SWIFT-Code: COLSDE33XXX
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#33849 Dr. Penner über Gott

Geschrieben von keine Hoffung mehr am 04 May 2012 - 13:10

Seltsames von Dr. Penner über Gott.


http://paukenschlag-blog.org/?p=5850

Dieser Gott Israels hatte mit den Juden einen Vertrag geschlossen.
Gott verpflichtete sich, das Volk Israel zu beschützen. Das Volk
verpflichtete sich, die Zehn Gebote zu halten. Israel wurde vertragsbrüchig.
Es erwies sich als unfähig, seine vertraglichen Verpflichtungen
zu erfüllen.

Aus Liebe zu den Menschen hat Gott den Vertrag mit Israel ausgeweitet
auf alle Völker. Seinen Sohn Jesus hat Gott zu den Menschen
geschickt, damit Jesus anstelle der Menschen die diesen zukommenden
Vertragsbedingungen erfüllt. Jeder, der Jesus vertraut
und ihn als Autorität anerkennt, ist in diesen erweiterten Vertrag mit
Gott eingebunden.

Sehr anzuraten ist, in diesen erweiterten Vertrag, den Gott jedem
Menschen anbietet, einzusteigen, soweit noch nicht geschehen.
Wer in einen Vertrag mit dem Gott, der Himmel und Erde konstruiert
hat, eingebunden ist, braucht vor niemandem und vor nichts
Angst zu haben. Details zu diesem Vertrag finden Sie im „Neuen
Testament“.


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#21112 Der Kampf

Geschrieben von Rolf am 08 December 2009 - 18:36

Der Kampf





www.jeremia.ch 08.12.09



Für die Richtigkeit des Inhaltes dieses Videos übernehmen wir keine Gewähr da dieses Video ungeprüft übernommen wurde!




Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. Lukas 10,19



Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge (Methoden) Des Teufels. Epheser 6,11



Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Dem widersteht! 2. Petrus, 5,8



Liebe Geschwister, bevor ich zum eigentlichen Thema komme, will ich ein paar Sachen zur Minarettinitiative sagen. Ich denke einige von euch haben gefiebert wie ich. Mein Gebet war, dass 2/3 gegen die Minarette stimmen. Es waren nicht so viel aber doch genug. Wer nicht zur Abstimmung gegangen ist und wer für die Minarette abgestimmt hat, sollte Busse tun. So lange wir abstimmen können, werden wir es tun. Die Minarettinitiative hat auch das Volk Gottes getrennt. Die Evangelische Allianz hat empfohlen für die Minarette zu stimmen. Wie ist so etwas möglich? Ich denke der Hintergedanke war: wenn der Staat den Moslems Grenzen setzt, dann wird er es eines Tages auch bei uns machen. Dieses Denken ist falsch. Würden diese Leute auf den Strassen evangelisieren, dann wüssten sie, dass der Hass gegen das Christentum zunimmt, mit oder ohne Minarette. Wenn jemand denkt, das Volk hätte für die Kirchenglocken gestimmt und gegen die Minarette, der täuscht sich. Die Menschen haben Angst vor dem Islam, sympathisieren mit dem Buddhismus und empfinden als Problem das Christentum, das so sehr stur ist wie sie meinen. Wir haben nicht gestimmt, damit es für uns besser wird, wir sind abstimmen gegangen, weil wir als Christen niemals für Minarette sein können. Wenn ich auf der Strasse predige oder mit Leuten rede, sind oft die Moslems jene welche hören wollen und nicht die Schweizer. Es gäbe dazu noch viel zu sagen aber ich möchte es nicht tun. Ich hoffe und bete, dass in ganz Europa die Menschen gegen die Islamisierung aufstehen. Wenn ihr das Video anschaut, dass ich getrennt senden werde, werdet ihr erkennen, dass es dazu schon zu spät ist - wir brauchen ein Wunder, aber unser Gott ist ein Gott der Wunder tut.



Bringt den Moslems das Evangelium! Die französische Schweiz ist in einem ernsteren Zustand als die deutsche Schweiz. Die Gemeinden aus der deutschen Schweiz müssen Missionare nach Genf, Friboug, Neuchatel, Delemont, etc senden. Predigt dort jemand das Evangelium? Das öffentliche Predigen ist ein Hammer gegen den Feind egal wie die Leute reagieren. Geschwister in Genf steht auf, sonst werdet ihr mit eurer Stadt untergehen! Geschwister in Deutschland und Oesterreich steht auf, bringt das Evangelium eurem Volk und den Moslems, solange ihr noch dürft. Die Verantwortung für unsere Völker hat Gott der Gemeinde gegeben niemand anderem, denn es ist ein geistlicher Kampf!



Geschwister, ich habe in meinem letzten Brief über einen Bruder geschrieben, der einen Selbstmordversuch hinter sich hat. Kürzlich habe ich gehört, dass in der gleichen Gemeinde ein 16jähriges Mädchen Selbstmord gemacht hat weil es in der Schule gemobbt wurde. Wir sehen, dass immer mehr Menschen Selbstmord machen. Speziell nach dem Selbstmord eines bekannten Fussballer in Deutschland war es erschreckend wie einige sich vor den Zug warfen. Der Geist des Todes wird zunehmen - in der Welt aber auch in der Gemeinde. Einiges wird das Gericht Gottes sein, anderes aus Mangel an Erkenntnis. Wir haben die Abtreibungen zugelassen, wir haben die Euthanasie zugelassen, und so auch dem Geist des Todes die Türen weit geöffnet.



In der Offenbarung 12, 7-12 heisst es: Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel, und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. Und es wurde hinausgeworfen der grosse Drache, die alte Schlange, die da heisst: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen....Freut euch ihr Himmel und die darin wohnen! Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen grossen Zorn und weiss, dass er wenig Zeit hat.



Einige Bibellehrer werden sagen, das ist schon passiert, aber persönlich glaube ich, dass das uns erst noch bevorsteht. Als ich den Traum hatte, wo ich mich in der Nähe vom Herzen Satans sah und dreimal rief: „Satan, im Namen Jesu Christi fordere ich zurück alles, was du von mir gestohlen hast“, hatte ich folgende Gedanken: wie ist es möglich, dass so etwas absolut Böses existiert? Es kam mir die ganze Weltgeschichte in den Sinn. Wie viel Schmerzen, wie viel Leiden und doch, es war immer noch der Schutz Gottes da. Egal wie viel der Mensch gelitten hat und noch leidet, es gibt Tage wo die Sonne scheint, wo der Mensch sich freut, schöne Tage....aber wenn das geschieht, was diese Gottesworte sagen, wenn der Teufel nicht mehr im Luftbereich herrscht sondern auf der Erde ist, wird es sehr dunkel sein und niemand kann bestehen der kein Fundament hat.

Egal wie diese Versen auszulegen sind, wir sehen, wir spüren, es wird dunkler bis ganz dunkel.

Wenn ich diese zwei Selbstmorde in dieser Gemeinde sehe und wenn ich all die Gebetsanliegen von verschiedenen Geschwistern höre und betrachte, dann sehe ich bei allen dasselbe, wie ein rotes Band das sich durch all das hindurchzieht. Weißt du wie dieses rote Band heisst? Passivität.



Viele Christen leben so als würde es keinen Teufel geben. Der Feind kann hinein und hinaus, was machen sie? Sie gehen zum Arzt, zum Psychologen, zum Psychiater...und sie rufen natürlich Leute an: Hilfe, ich habe ein Problem, betet für mich! Was ist das? Tödliche Passivität. Einige beten, es wird etwas besser aber nach ein paar Tagen oder Wochen kommt das gleiche Problem wieder oder ein anderes und was machen diese Leute? Wieder das Gleiche. Es fängt wieder alles von vorne an. Warum? Weil der Teufel wieder kommt, er besucht dich so gern, er hat Freude an deiner Mühsal, er hat Freude wenn du unzählige Seelsorger und Ärzte beschäftigst, er geniesst es.



Bruder und Schwester ich rufe dir zu: du hast einen Feind! Was musst du machen gegen diesen Feind? Ihn bekämpfen.

Dieser Bruder versuchte sich zu töten. Warum? Weil eine Stimme ihm sagte, töte dich! Und er hat schön brav gemacht, was diese Stimme ihm sagte. Gott sei Dank, lebt er noch. Was für mich erstaunlich war, er liess dabei seinen Glauben auf der Seite, es war wie wenn er gar keinen Glauben hätte. Wenn wir in solchen Situationen nicht das Wort Gottes gebrauchen, dann können wir die Bibel wegwerfen. Was hätte er tun sollen? Wenn eine Stimme dir sagt, du sollst dich töten, ist diese Stimme von Gott? Niemals. Du musst nicht sehr geistlich sein um das zu merken, oder? Was machst du? 2.Kor. 10,3-5: Im Namen Jesu Christi ich widerstehe diesen Gedanken, ich zerstöre alle Gedankengebäude in meinem Verstand, die nicht von Gott sind, ich bringe euch unter den Gehorsam Jesu. Ich spreche Licht in meinem Verstand, die Finsternis muss fliehen! Satan weiche! Ich binde im Namen Jesu jeden Geist des Todes, jeden Lügengeist und bringe euch als Schemel unter die Füsse Jesu! Matth. 18,18

Das ist die biblische Antwort und nichts anderes. Jetzt ist die Frage? Warum konnte diese Stimme so etwas zu ihm sagen? War er mal beim Wahrsager und hat das nicht ans Licht gebracht? Gab es einen Grund oder kam es einfach als Anschlag vom Feind? Der Feind hat es so einfach mit vielen Christen! Er muss ihnen nur etwas Schmerzen geben, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Krankheit und schon kommen sie in Panik. Wenn du jetzt nicht lernst zu kämpfen, wann willst du es tun? Der Druck wird zunehmen.



Dieses 16jähriges Mädchen, das sich erhängt hat, was hätte es tun können? Zuerst einmal es ist eine Tragödie und sie hätte verhindert werden können, wenn die Leiterschaft aber auch das Volk Gottes aus seiner Passivität herauskommen würde. Der Druck in den Schulen und überall wird zunehmen, die dämonische Aktivität wird zunehmen, also wir müssen nicht nur die Erwachsenen sondern auch unsere Kinder lehren geistlich zu kämpfen. Satan und seine Methoden uns zu zerstören müssen ein Thema werden. Satan wird dich nie in Ruhe lassen solange du lebst, ob du es glaubst oder nicht. Was hätte dieses Mädchen tun sollen? Es musste zuerst erfassen, meine Feinde sind nicht meine Kollegen, die mich plagen sondern Satan der sie missbraucht. Also mein Kampf muss geistlich sein. Wie greift uns Satan an? Mit Gedanken, darum sagt die Bibel immer wieder: erneuert euer Denken. Zuerst setze ich 2. Kor. 10,3-5 ein und dann packe ich die Dämonen die mich plagen wollen durch meine Kollegen und erkläre ihnen den Krieg: Jede Macht der Lüge, der Schwermut, der Anklage....wie immer du heisst binde ich dich im Namen Jesu und bringe dich als Schemel unter die Füsse Jesu. Das Blut Jesu ist hier, der Name Jesu ist hier, Satan ich gehöre Jesus Christus, im Namen Jesu schweige!



Möchtest du etwas hören? Jedem von uns kann passieren, was diesem Mädchen passiert ist. Ich kann mich erinnern, vor vielen Jahren, ich war mit dem Auto vom Gottesdienst nach Hause unterwegs und Gedanken kamen mir: willst du nicht auf eine Wand fahren, dann hat alles ein Ende, kein Leiden mehr....Geschwister wir haben einen Feind und Gott hat uns eine Waffenrüstung gegeben, Er hat uns Autorität gegeben, wozu??? Die Bibel sagt, wir sitzen mit Jesus an himmlischen Orten nicht erst wenn wir gestorben sind sondern heute. Die Bibel sagt, wir gehören zum königlichem Geschlecht. Was macht ein König? Er regiert, er übt Autorität. Wie? In dem er befiehlt. Was machen wir, wenn wir in himmlischen Orten sitzen? Wir üben Autorität. Ein Christ, der seine Autorität nicht ausübt wird immer ein schwacher Christ sein und wenn der Druck zunimmt abfallen.



Viele Christen sind ewig müde. Es ist normal, dass der Mensch hie und da mal müde ist, aber wenn die Müdigkeit und Erschöpfung Jahre dauert, dann ist es ein geistliches Problem. Vor ein paar Tagen rief ich eine Schwester an. Sie sagte, sie sei immer müde und das seit Jahren. Sie war beim Arzt und der Arzt sagte, es fehle ihr Eisen und sie habe niedrigen Blutdruck. So bekam sie ihre Vitamine und Medikamente und was ist passiert? Es geht ihr schlimmer als vorher. Du musst kein Prophet sein, um zu wissen warum. Ihr Problem ist geistlich. Was muss sie machen? Das Schwert in die Hand nehmen. Zu ihren Totengebeinen reden, Kraft in ihren Körper hinein sprechen, zu ihrem Blutdruck reden, er soll normal werden. Jede Macht von Schwachheit, Müdigkeit und Tod im Namen Jesu hinauswerfen. Wenn du das einige Zeit machst und nicht viel passiert, dann musst du den Herrn fragen ob es eine offene Tür für den Feind gibt. Es ist aber auch so, dass der Feind wiederkommt um dich zu versuchen, ob du weiter kämpfst oder aufgibst. Gib nie auf, übe dich täglich im geistlichen Kampf zu leben.



Ein Bruder hatte als Kind eine Krankheit bekommen, der Herr hat eine Sünde im Leben seiner Eltern gezeigt, diese taten Busse und er wurde geheilt. Einige Jahrzehnte später hat er sich für sein Hobby mit einen Mann eins gemacht, der klar antichristlich war und in Okkultismus etc verstrickt. Was ist passiert? Die Krankheit kam zurück. Als jemand diesem Bruder sagte, er soll sich nicht eins mit diesem Mann machen, was war die Antwort dieses Bruders? Kein Problem, ich bin unter dem Schutz Gottes. Dieser Bruder, wie so viele Christen, hat nicht erfasst, es gibt eine Grenze. Wenn du sie bewusst oder auch unbewusst überschreitest bekommst du Probleme, denn du hast nicht mehr den Schutz Gottes sondern du stehst unter den Fluch Gottes und so unter seinem Gericht. Das bedeutet, er lässt dem Teufel dich zu plagen, denn du hast die gesetzte Grenze überschritten.

Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis. Hosea 4,6

Gott will mündige Kinder und keinen Kindergarten. Er hat genug zu sehen wie die Welt zugrunde geht und seine Kinder auch weil sie ungehorsam sind.



Wie viele Christen sind nach Jerusalem gegangen und haben die Al Aksa oder Omar Moschee besucht oder sonstwo in den Ferien eine Moschee oder irgendeinen Götzentempel? Du bist unter dem Fluch! Wie viele Christen haben das Grab von Pharao Tutanchanum besucht? Du bist unter einem Fluch, denn das ganze Grab ist unter Fluch. Die Leute die das Grab gefunden haben, sind sehr schnell gestorben. Als ich vor Jahren einer Schwester in Basel sagte, sie soll die Ausstellung nicht besuchen, hatte sie gemeint, dass es sei kein Problem sei, denn sie stehe unter dem Schutz Gottes. Nein, du bist es nicht mehr. Wann werden wir begreifen, dass wir in einer geistlichen Welt leben? Dass es geistliche Gesetze gibt, die wir beachten müssen? Wie kommt es, dass Kirchen und Freikirchen ihre Räume nicht nur jedem vermieten sondern auch den Moslems geben? In Winterthur hat eine Gemeinde einen Raum an türkische Leute vermietet. Was machen diese Leute dort? Sie beten und nehmen den Boden in Anspruch für ihren Götzen. Man hat sogar im Gottesdienst ein Islamisches Fest gefeiert und der Imam konnte die Kanzel gebrauchen! Was bringt das? Fluch!

Eine andere Gemeinde in Winterthur hat als Nachbar die Moschee. Was machen die Leute in der Moschee? Sie beten! Was beten sie? Dass die Gemeinde und dass wir alle schlussendlich Moslems werden. Was bringen diese Gebete über uns? Flüche. Was sollte die Gemeinde tun? Diese Flüche brechen. Tun sie es? Kaum.

Was beten die Buddhisten, Hinduisten, Tibeter, Satanisten, etc. über uns? Egal was sie für uns beten, es sind Flüche. Was müssen wir machen? Diese Flüche brechen. Wer macht das? Kaum jemand.

Vielleicht sagst du, wir sind unter dem Schutz Gottes. Mein Bruder und Schwester, dann bist du sehr ignorant. Im geistlichem Leben gibt es Gesetze. Passivität ist tödlich. Passivität allein öffnet schon die Türe für böse Mächte.

Vor ein paar Jahren erzählte mir eine Schwester von ihrem Leben, da war nur Zerstörung. So sagte ich ihr, sie müsse geistlich kämpfen, diesen Dämonen den Kampf ansagen. Sie erzählte mir einen Traum den sie hatte. Sie war im Bett und hat gesehen, viele kleine Schlangen zu ihr ins Bett kommen. Ich fragte: was hast du gemacht? Sie sagte: nichts. Und wisst ihr was? Bis heute macht sie nichts, aber bei jedem kleinen Problem ruft sie überall herum, die Leute sollen für sie beten. Als ich sie vor ein paar Tagen traf, sagte sie: geistlicher Kampf ist nicht biblisch, sie habe ein Buch gelesen......

Liebe Schwester, du kannst so viele Bücher lesen wie du willst, der Tag kommt, wo du nicht mehr herumtelefonieren kannst, wo es keine IV und keine Krankenkasse, etc. mehr gibt!



Einige Leute können einem wirklich wütend machen. Man sollte eigentlich nicht für Menschen beten die nicht bereit sind geistlich zu kämpfen. Warum? Weil nach ein paar Tagen der Teufel wieder kommen wird und dann fängt das Ganze von vorne an. Kennt ihr auch Leute, die im Gottesdienst nach vorne gehen um Gebet zu empfangen? Der Herr berührt sie, sie sind begeistert aber nach ein paar Tagen oder Monaten ist wieder dasselbe. Die Leute müssen gelehrt werden ihr Denken zu ändern und den geistlichen Kampf zu tun, denn eines Tages werden sie alleine stehen. Eines Tages werden die klugen Jungfrauen zu den törichten sagen: es tut uns leid, jetzt müssen wir an uns denken, denn es geht um die Ewigkeit. Du wolltest nicht hören, jetzt musst du die Konsequenzen tragen.

Was mache ich am Morgen, wenn ich aufwache? Als erstes stelle ich mich und meine Familie unter dem Schutz vom Blut Jesu und dann binde ich jede Macht des Teufels, die uns antasten will, breche ich jeden Fluch über uns, jedes negative Wort, jeden negativen Gedanken, jedes seelische Gebet erkläre ich als ungültig und so gehe ich in meinen Tag hinein. Du musst das Wort Gottes praktisch gebrauchen, nicht nur als Lehrworte....davon hängt dein Leben ab.



Ich habe mir in den letzten Monaten wirklich Gedanken gemacht: wie kann ich mehr Leute erreichen? Ich meine nicht Ungläubige sondern Gläubige. Überall wo ich gehe treffe ich auf Passivität, Mangel an Erkenntnis. Ich habe vor, in der Nähe vom Bahnhof Wil für einen Samstag pro Monat einen Saal zu mieten, um Christen zu lehren ganz praktisch zu beten und zu kämpfen. Damit ich weiss ob ein Raum nötig ist, wäre ich froh, wenn ihr euch meldet. Ich dachte zuerst mal an den 30. Januar 2010. Wer interessiert ist soll sich melden, damit ich handeln kann. In diesem Treffen will ich keine esoterischen Christen, geistlicher Kampf muss nüchtern geführt werden ohne all die Äusserungen von esoterischen Emotionen.



Und sie haben ihn (Satan) überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt, bis hin zum Tod. Offenb. 12,11 Das Wort ihres Zeugnisses bedeutet nicht nur Evangelisation oder Zeugnis geben sondern ich spreche laut in die natürliche und geistliche Welt die Gedanken Gottes über mich, die Pläne Gottes für mich und erkläre die Gedanken und Pläne Satans als ungültig. Hast du es verstanden?



Ich durfte im Oktober für zwei Wochen nach Israel gehen, der Herr hatte mir in einem Traum gezeigt, dass ich nach Haifa gehen muss und so war ich eine Woche in Haifa und eine in Jerusalem. Die touristische Attraktion in Haifa ist nicht der Berg Karmel, wo der Prophet Elia war. Nein, sondern die Bahai Gardens, wo der Prophet der Bahai’s begraben ist. Das zeigt wieder, wie ein Platz der von Gott gebraucht wurde von Satan eingenommen wird, wenn das Volk Gottes nicht dagegen aufsteht.

Ich habe einen mühsamen Gebetsmarsch geführt 7 Tage lang, denn die ganze Stadt ist auf dem Berg gebaut und es war fast 40 Grad warm. Ich durfte immer wieder mit Juden reden, die Menschen sind recht offen. Ich kann mich an einen Soldaten erinnern. Er sass im Park, allein mit seinen Gedanken. Er sagte, seit dem Gaza Krieg glaube er nicht mehr an Gott. Nachdem ich ihm einiges erklärt hatte, sagte er es gibt vielleicht doch Gott und zog sein Handy hervor, nahm mich auf und stellte Fragen, während er meine Antworten aufnahm. Die Jugendherberge war für mich und eine Schwester aus Kanada unsere Missionsbasis. Viele junge Leute aus Europa oder der ganzen Welt konnten das Evangelium hören. Jugendherbergen sind super Missionsfelder, man schläft nicht viel aber es gibt immer Möglichkeiten. In Jerusalem merkt man, dass die Rabbiner den Menschen über Jesus Lügen erzählen, es war nicht einfach aber auch dort gab mir der Herr immer wieder Menschen. Eines Tages lief ich zu der Altstadt und ein Orthodoxer Jude kam. Normalerweise rede ich nicht mit den Orthodoxen sondern mit den Säkularen aber diesmal konnte ich keinen Schritt machen. Ich wollte weitergehen und ich konnte nicht so wusste ich, ich muss mit ihm reden auch wenn es Probleme bringt. Wie war ich überrascht, dieser Mann hat alles zugehört, hat nicht widerstanden, das Gegenteil, es war wirklich eine göttliche Begegnung. Es gäbe noch vieles zu erzählen, aber das Thema „Geistlicher Kampf“ gibt genug zum Denken. Übrigens musste ich auch in Jerusalem hören, dass der Sohn eines Pastors aus Österreich Selbstmord gemacht hat. Ich hatte diesen Jungen Mann letztes Jahr kurz gesehen aber ich wusste nicht dass er Probleme hatte.

Geschwister, nimmt es ernst, wacht auf, heilt und befreit, seid brennend im Geist, denn der Bräutigam kommt.



Ich wünsche Euch die Gedanken Gottes und Seinen Frieden!

Catherine Hafner, eine Magd Jesu Christi





PS. Der erste Abschnitt über die Minarettinitiative wird gelöscht werden und nicht auf der

Homepage zu lesen sein.

Ich suche immer noch nach einer Person die meine Briefe ins Englisch übersetzt. Viele Ge-

schwister im Ausland wissen weder ein noch aus. Meldet euch! Es ist ein Dienst am Leib

Christi.

Wenn du andere Sprachen sprichst, übersetze die Briefe und gib sie weiter an die Gemeinde in

Deinem Heimatland und schicke mir auch eine Kopie. Speziell den Brief “Geistlicher Kampf ganz

Praktisch“
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