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#41198 In eigener Sache

Geschrieben von Rolf am 13 February 2016 - 23:41

Liebe Forenmitglieder und Gastleser,

 

 

 

nachdem dieses Forum Anfang Dezember 2015 durch einen mir nicht unbekannten Extremcharismatiker zerschossen wurde, war ich ratlos was zu tun wäre, da ich mich mit der Technik des Forums nicht auskenne. Anfang Januar haben wir mit 20 Personen in unserem Israelkreis intensiv für das Problem und für eine Lösung gebetet. Kurz darauf geschah das Wunder. Ein hier angemeldeter User aus Kanada nahm Kontakt zu einem Freund in Fulda auf und bat darum, er möge mich doch kontaktieren, da ich Probleme mit dem Forum hätte.

 

Dann bekam ich Nachricht aus Fulda. Ein junger Programmierer, Glaubensbruder bot mir an, das Forum in Ordnung zu bringen. Das Ergebnis seht Ihr nun hier . Seit dem 11.02.16 ist das Forum wieder voll funktionsfähig, in neuem Gewand, da durch eine neue Software und einem neuen Provider ein Forum entstanden ist, in dem nicht nur alle Themen erhalten werden konnten, sondern jeder User sich mit seinem Passwort wieder einloggen kann.

 

Danke Jesus und herzlichen Dank meinem Bruder aus Fulda!!!


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#43357 Kirche schafft sich ab: „Allah ist der Größte“ beim christlichen Abendmahl

Geschrieben von HansKuenzle am 12 March 2018 - 19:05

Liebe L. S.,

 

keine Sorge, denn es ist kein Grund zur Panik gegeben! Wenn die EKD solche Feste feiert, dann wünsche ich ihnen viel Vergnügen. Warum sollen sie das nicht tun? Wäre die EKD eine cjhristliche Vereinigung, dann sähe die Sache wohl anders aus. Aber die EKD hat mit dem Christentum schon lange, lange nichts mehr zu tun und mit einem Glaubensleben sowieso nicht. Die EKD ist nichts anderes als ein vom Staat getragener Kulturverein und nennt sich traditionsgemäss immer noch "Kirche".

 

Diese Sekte ist zuständig für Religion und Religionen. Das sollen sie tun. Mit Glaubensfragen können sie eh nichts anfangen, und wer im Herzen ein Glaubensleben sucht, der macht sowieso einen grossen Bogen um diese Sekte mit ihren schwulen und lesbischen Funktionären.

 

Noch einmal, liebe L., lasse diese Sekte gewähren, denn sie sollen doch ihre Freude haben, so lange sie noch können.  Ich meine damit nicht, dass sie einst ins Gericht kommen, nein, denn sie sind schon im Gericht!! Deshalb können sie nicht anders.

 

Mit liebem Gruss

Hans Künzle 


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#43219 Mann und Frau im Schöpfungsplan Gottes

Geschrieben von Rolf am 19 November 2017 - 07:54

https://charismatism...ngsplan-gottes/

 

 

 

Mann und Frau im Schöpfungsplan Gottes

 

 

 

 

Veröffentlicht: 19. November 2017 | Autor: Felizitas Küble |

 

 

Von Christa Meves

 

 

Der neue Beschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts (1) enthält die Gefahr, die Genderideologie zu stützen. Es stanzt im Hinblick auf die rechtlichen Kategorien

 

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„männlich“ und „weiblich“

plötzlich ein „drittes Geschlecht“ aus dem Boden. Das Gesetz wird so um eine Kategorie erweitert, die es in Wirklichkeit  –  jedenfalls bei 99% aller gesund geborenen Menschen  –  gar nicht gibt.

Die bisherige Rechtsprechung stellte wahrheitsgemäß in Rechnung, dass es der Schöpfer aller Dinge offensichtlich vorgesehen hat, dass der Mensch seit seiner Zeugung von IHM sowohl als unwiederholbares Individuum wie als künftiger Mann oder als künftige Frau geschaffen wurde. (Die entschlüsselte DNA hat das wissenschaftlich nachgewiesen).

 

Dem Schöpfer ist diese seine Vorgabe so zentral wichtig, dass die Heilige Schrift mit den Worten beginnt: „Als Mann und als Frau schuf ER sie“ –  und ER fügte hinzu: „Seid fruchtbar und mehret euch.“

 

Diese Zuweisung enthält den göttlichen Willen, dass sich der Mensch eigenständig für seine Erneuerung entscheide. Heute können Hirn- und Hormonforschung bestätigen: Auf Zukunft ist der Mensch durch die vorausgegangene Vereinigung eines Mannes mit einer Frau  vom Schöpfer gewissermaßen geradezu programmiert! Und wie viele hormonelle Vorbereitungen tragen dem Rechnung.

 

  dsc05481-kopie.jpg?w=147&h=193

 

Ja, hinter diesem göttlichen Willen steht sogar noch mehr Wahrheit als diese Tatsache allein: Es entsteht so ein Elternpaar, das im besten Fall natürlicherweise diesen Winzling nach seiner Geburt mit einem tief erschütterten Erstaunen in Empfang nimmt – mit einem hochsprühenden Impuls, es mit opferbereiter Liebe zu beschützen und aufziehen zu wollen.

 

Daraus ergibt sich – so lässt es sich heute nachweisen – die Möglichkeit, dass sich in das noch ganz unausgereifte Gehirn die spätere Qualität, ein liebes- und arbeitsfähiger Erwachsener zu werden, geradezu vorprägt. Und das bleibt als ein Depot der Entfaltungsvorgaben sogar lebenslänglich erhalten! (Leider allerdings auch als ein eingeprägter Mangel, wenn diese Erfahrung im Kind ausbleibt.)

 

Wer als Eltern bei ihrer verantwortungsschweren Erziehungsaufgabe Erfolg haben will, setze also – zwingend gestützt durch eine staatliche Konstituierung der Familie – auf die Liebe! Und das lässt dankbare Eltern sogar als Konsequenz zu der biblischen Aussage vordringen: „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben aus deinem ganzem Herzen und mit deiner ganzer Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lk 10,27)

 

Gottes Inkarnation in Jesus Christus macht diesen Sinn unseres Geschaffenseins mithilfe seiner Opfertat und seiner Auferstehung als die zentrale Wahrheit unseres Seins erkennbar. Die Familie mit liebevollen Eltern (samt Großeltern und Paten) ist – als ein zentraler Träger dieser Sinngebung – deshalb das unaufgebbare Mittel Gottes zur Realisierung und Ausgestaltung von Menschlichkeit.

 

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Noch niemals war der Mensch so zentral und so maßlos unverfroren, durch Missachtung der natürlichen Schöpfungsvorgänge, besonders durch seine Versuche, die Familie abzuschaffen, seinem Schöpfer die Zunge geradezu herauszustrecken. Damit erhebt sich der Mensch über seinen Kreator hinaus, offenbar in der Vorstellung, ohne Gott das Leben allein bewältigen zu können.

 

Aber mit grausiger Konsequenz führt das dazu – wie Gott das bereits dem ersten Menschenpaar warnend zugerufen hat – dass er sich damit über kurz oder lang als Individuum wie auch als Gesellschaft Unglück und Niedergang, ja schließlich den Tod einhandelt. Wie viele Beweise dafür kann uns bis heute die Weltgeschichte lehren!

 

Der Beschluss einer Richterschaft  –  ohne erkennbare Einsicht in diese Gefahr –  ist deshalb eine Entscheidung, die die Schutzfunktion wahrer Rechtsprechung vermissen lässt.

Möchten wir deshalb angesichts dieser Bedrängnis in unserer Gesellschaft situationsentsprechend unaufhörlich Gottes Erbarmen erflehen!

 

(1) http://www.bundesver...1482B3.2_cid370


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#43196 Hahne für Abschaffung der Kirchensteuer: „Geld erstickt alles“

Geschrieben von Rolf am 31 October 2017 - 19:45

http://www.idea.de/n...les-103014.html

 

 

 

Hahne für Abschaffung der Kirchensteuer: „Geld erstickt alles“

 

 

 

 

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Der Bestsellerautor und Fernsehmoderator Peter Hahne spricht vor 3.200 Besuchern in Glauchau. Foto: idea/Pankau

Glauchau (idea) – Für eine Abschaffung der Kirchensteuer hat sich der Bestsellerautor und Fernsehmoderator Peter Hahne (Berlin) ausgesprochen. „Geld erstickt alles“, sagte das ehemalige Mitglied der Leitung der EKD, des Rates, am Reformationstag (31. Oktober) vor rund 3.200 Besuchern beim Sächsischen Gemeindebibeltag in Glauchau. Obwohl das Reformationsjubiläum etwa 500 Millionen Euro gekostet habe, sei das Resultat dürftig: „Was wir brauchen, sind Glaubenswerke, so wie den sächsischen Gemeinschaftsverband.“ Er habe allergrößte Hochachtung vor den Christen in den neuen Bundesländern, bekannte Hahne. Sie hätten sich ihren Glauben etwas kosten lassen: „Sie sind nicht reingefallen auf die beiden Diktaturen – weder auf die braune noch auf die rote.“ Die Sachsen könnten dankbar sein für ihren Landesbischof und die vielen Pfarrer, die eine wichtige Arbeit leisteten. Wo Schwarzbrot gepredigt werde, seien die Kirchen voll: „Wo Klartext geredet wird, hören die Menschen zu.“ Hahne bezeichnete die Bibel als „Bedienungsanleitung Gottes für unser Leben“. Wer die Heilige Schrift nicht kenne, verstehe weder die europäische Malerei und Musik, noch Kunst und Kultur.

 

„Ohne Bibelkenntnis verstehen die Menschen nur Bahnhof“

 

Hahne: „Ohne Bibelkenntnis verstehen die Menschen nur Bahnhof.“ Wie weit die Unkenntnis biblischer Inhalte inzwischen fortgeschritten sei, habe ihm unter anderem eine Zuschrift gezeigt. Nach einer seiner Sendungen habe ein Zuschauer gefragt: „Lieber Herr Hahne, Sie sprachen in Ihrer Sendung von der Bergpredigt. Könnten Sie mir bitte Autor und Verlag nennen?“ Der Moderator Günther Jauch habe ihm von einer Sendung berichtet, in der die Kandidaten vier Bitten des Vaterunsers in die richtige Reihenfolge bringen sollten. Keiner der zehn Teilnehmer sei dazu in der Lage gewesen. Hahne: „Das ist Deutschland 2017.“ Die Aussage „Der Islam gehört zu Deutschland“ des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU) bezeichnete Hahne als „dümmsten Satz, den ich je gehört habe“. Der Islam habe Deutschland in keiner Weise geprägt. Richtig sei, dass jeder Moslem zu Deutschland gehöre, der vor Verfolgung hierher geflüchtet sei und sich an die geltenden Gesetze halte.

 

Prof. Berthold: Ich hätte mir eine Reformation der Herzen gewünscht

 

Der Vorsitzende des Landesverbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen, Prof. Johannes Berthold (Moritzburg), bekannte in einer Bibelarbeit, dass seine Erwartungen an das 500-jährige Reformationsjubiläum zu hoch gewesen seien, als dass sie hätten erfüllt werden können: „Statt eines Reformationsgedenkens hätte ich mir eine Reformation der Herzen gewünscht.“ Er ermutigte dazu, immer wieder die Bergpredigt Jesu zu lesen: „Sie reformiert unser Herz und macht uns zu Licht und Salz der Welt.“ Kirche müsse mehr sein als eine Agentur für Werte. Sie müsse Ort der Christusbegegnung sein: „Kirche bleibt nur Kirche, wenn sie bei Christus bleibt.“

 

Klenk: Christen sollten „Weitersager“ der biblischen Hoffnungsbotschaft sein

 

Der Leiter des Fontis-Verlags, Dominik Klenk (Basel), vertrat die Ansicht, dass es bei der Reformation nicht allein um eine historische Epoche gehe. Vielmehr müssten sich Kirchen und Gemeinden immer wieder neu ausrichten. Das gelinge allerdings nur jenen, die die Augen öffneten und selbstkritisch schauten, wo bei ihnen eine Deformation vorliegt. Er ermutigte dazu, Gottes Zusagen im Alltag ernst zu nehmen: „Worte haben Kraft.“ Christen sollten „Weitersager“ der biblischen Hoffnungsbotschaft sein. Der Evangelist Andreas Riedel vom Evangelisationsteam Sachsen zeigte sich überzeugt, dass Gott auch mit kleinen Menschenmengen Großes bewirken kann: „Seine Macht ist noch lange nicht am Ende, wenn wir ihm treu sind.“ Das Evangelisationsteam mit seinen neun Mitarbeitern arbeitet als Verein auf der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz. Es finanziert sich ausschließlich über Spenden.

 

Über Gemeindegrenzen hinweg Kontakte knüpfen

 

Wie der Organisator des Gemeindebibeltages, Ralf Gotter (Crimmitschau), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, soll der Tag in erster Linie Christen ermutigen. Gerade in Zeiten von Umbrüchen brauche es Tage, an denen sich Christen über Gemeindegrenzen hinweg träfen und Jesus Christus feierten. Besonders für kleinere Gemeinden sei der Gemeindebibeltag eine Ermutigung. Hier könnten sie sich vergewissern, dass sie nicht allein seien. Nach Gotters Worten hat sich die Verlegung des Treffens auf den Reformationstag bewährt. Bis 2010 war der Gemeindebibeltag alle zwei Jahre im Juni in Crimmitschau zu Gast. Seit 2011 findet er jährlich am 31. Oktober in Glauchau statt. In diesem Jahr stand er unter dem Motto „Reformation und kein Ende...“


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#42683 Dies ist der Augenblick für einen israelischen Sieg

Geschrieben von Rolf am 10 January 2017 - 08:22

Dies ist der Augenblick für einen israelischen Sieg

 

 

 

von Daniel Pipes
National Review Online
31. Dezember 2016

http://de.danielpipe...170/israel-sieg

Englischer Originaltext: This Is the Moment for an Israeli Victory
Übersetzung: H. Eiteneier

 

 

 

Der von den USA geförderte israelisch-palästinensische "Friedensprozess" begann im Dezember 1988, als Yassir Arafat, der Führer der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), die Bedingungen Amerikas erfüllte und die "Resolutionen 242 und 338 des UNO-Sicherheitsrats akzeptierte, Israels Existenzrecht anerkannte und dem Terrorismus abschwor" (eigentlich klang es in Arafats mit starkem Akzent versehenen Englisch, als habe er "dem Tourismus abgeschworen").

 

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Im Dezember 1988 war es eine gewaltige Nachricht, dass Arafat sagte er schwöre dem Terrorismus ab.

 

Dieser Friedensprozess kam im Dezember 2016 mit quietschenden Reifen zum Stehen, als der UNO-Sicherheitsrat Resolution 2334 beschloss. Khaled Abu Toameh, der vielleicht am besten informierte Analytiker palästinensischer Politik, interpretiert die Resolution so, dass sie den Palästinensern sagt: "Vergesst Verhandlungen mit Israel. Übt einfach Druck auf die internationale Gemeinschaft aus, um Israel zu zwingen die Resolution zu befolgen und alles abzutreten, was ihr fordert."

Da 28 Jahre Frust und Vergeblichkeit ein düsteres Ende fanden, ist es an der Zeit zu fragen, was als Nächstes kommt.

Ich schlage einen israelischen Sieg und eine Niederlage der Palästinenser vor. Das soll heißen, dass Washington die Israelis dazu ermutigen sollte Schritte zu unternehmen, die Mahmud Abbas, Saeb Erekat, Hanan Ashrawi und den Rest der ganzen Truppe erkennen lassen, dass die Vorstellung vorbei ist, egal wie viele UNO-Resolutionen verabschiedet werden; ihr übel riechender Traum der Eliminierung des jüdischen Staates ist verlöscht, Israel ist auf Dauer da, stark und zäh. Nachdem die Führung diese Realität erkannt hat, wird die palästinensische Bevölkerung im Großen und Ganzen folgen, ebenso am Ende andere arabische und muslimische Staaten, was zu einer Lösung des Konflikts führen wird. Die Palästinenser werden gewinnen, weil sie endlich vom Todeskult befreit werden und sich stattdessen auf den Aufbau ihrer eigenen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur konzentrieren.

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Zeit für Mahmud Abbas (links) und Khaled Meschaal und den Rest der Truppe zu erkennen, dass ihre Vorstellung vorbei ist – und sie verloren haben.

 

Während die Nahost-Politik der ins Amt kommenden Trump-Administration unklar bleibt, hat der gewählte Präsident selbst Resolution 2334 lautstark abgelehnt und signalisiert (z.B. durch seine Wahl von David M. Friedman als Botschafter in Israel), dass er offen für eine dramatisch neue Herangehensweise an den Konflikt ist, eine, die Israel gegenüber weit positiver eingestellt ist als die von Barack Obama. Mit seinem lebenslangen Streben danach zu gewinnen ("Wir werden so viel gewinnen, wenn wir gewählt werden, dass ihr wegen des Gewinnens gelangweilt sein könntet") würde Trump wahrscheinlich zu einem Ansatz gezogen, bei dem unsere Seite gewinnt und die andere Seite verliert.

 

Sieg passt auch in die aktuelle Stimmung von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu. Er ist nicht nur wütend, weil er von den Vereinten Nationen im Stich gelassen wurde, sondern hat auch eine ambitionierte Vision zu Israels globaler Bedeutung. Darüber hinaus signalisiert, dass er gerade mit einer Ausgabe von Nothing Less than Victory. Decisive Wars and the Lessons of History[1] des Historikers John David Lewis fotografiert wurde, dass er explizit in Begrifflichkeiten von Sieg im Krieg denkt; Lewis wirft in seinem Buch einen Blick auf sechs Fallstudien und kommt zu dem Schluss, dass in jedem von ihnen "das Gezeiten des Krieges sich wendeten, wenn eine Seite ihre Niederlage zu spüren bekam und ihr Wille weiterzumachen zusammenbrach, statt sich zu versteifen."

3646.jpg

Netanyahu hält John David Lewis' "Nothing Less than Victory" in der Hand.

 

Und schließlich ist der Augenblick auch in Sachen der größeren Trends in der regionalen Politik der richtige. Dass die Obama-Administration praktisch zum Verbündeten der Islamischen Republik Iran wurde, hat die sunnitisch-arabischen Staaten in Angst versetzt, vorneweg Saudi-Arabien, so dass sie realistischer als je zuvor sind; zum ersten Mal brauchen sie Israel, das Thema "Palästina" ist um Einiges weniger herausragend geworden und die arabische Einbildung von Israel als Erzfeind ist zu einem gewissen Teil aufgegeben worden, was nie da gewesene mögliche Flexibilität schafft.

Aus diesen vier Gründen – die Resolution 2334 des Sicherheitsrats, Trump, Netanyahu und Iran – ist der Moment genau richtig, um dem neuen Jahr und der neuen Administration mit einer umgestalteten Nahost-Politik zu begegnen, die darauf abzielt die Palästinenser "die Niederlage schmecken zu lassen".

Daniel Pipes (www.DanielPipes.org) ist Präsident des Middle East Forum. © 2016 by Daniel Pipes. Alle Rechte vorbehalten.

[1] Princeton University Press (Nicht weniger als der Sieg: Entscheidende Kriege und die Lektionen aus der Geschichte)


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#42471 Bedford-Strohm verteidigt Auftreten auf dem Tempelberg

Geschrieben von MajorTom am 31 October 2016 - 12:14

Bedford-Strohm sollte das Kreuz gleich abgelegt lassen und es jemanden geben, der über Rückrad und Mut verfügt und sich nicht vor dem Islam in den Staub wirft.


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#41903 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 14 June 2016 - 14:28

Wow, wenn ich höre, welchen Weg deine Freundin und du gegangen seid und was für eine Geschichte ihr schon miteinander habt.... da siehste!!!! Gott war immer da (also der, der dich liebt und nicht der, der dir Angst machen will).

Dein Mädel kennt dich also schon in allen Verfassungen und ihr seid zusammen geblieben, das ist auf jeden Fall schon mal ein ganz toller Baustein für eure Beziehung. Und wenn sie sich sogar selbst bekehrt hat, dann könnt ihr ja auch über Glaubenssachen sprechen. Ich habe selbst lange Zeit geglaubt, es sei nicht so wichtig, ob der Partner auch gläubig ist, oder nicht. Jetzt habe ich einen gläubigen Mann und der Unterschied ist riesig. Nicht nur, dass wir über Glaubenssachen reden können, nein, Gott arbeitet an ihm und an mir und wir erleben, wie Gott richtig wichtige Dinge in unserem Leben zum Besseren führt.

 

Und das mit dem Sex.... da bist du ja auch schon auf einem richtig guten Weg unterwegs.

Wenn ich deine Posts so lese, denke ich immer mehr: da ist schon so viel passiert, den Rest wird Gott auch noch heilen, da bin ich überzeugt.

 

Manchmal ist beim Beten und Glauben auch einfach Durchhalten gefragt. Auf der einen Seite will Gott unsere Gefühle ansprechen und uns ganz begegnen, auch auf der emotionalen Ebene, auf der anderen Seite sollen wir uns nicht auf unsere Gefühle verlassen, denn sie täuschen und laufen manchmal in eine ganz falsche Richtung. Bete also weiter und vertraue darauf, irgendwann spürst du Gott auch wieder. Mal abgesehen davon: ich spüre Gott auch oft nicht, so im Alltagsgewimmel, aber trotzdem ist er da, das ist meine Zuversicht.

 

Barmherzigkeit ist ein gutes Stichwort, wir urteilen viel härter über uns selbst, als Gott es jemals tun würde. Aus diesem Selbsturteil herauszufinden und dahin zu finden, sich selbst anzunehmen, so wie Gott uns angenommen hat, das ist eine Lebensaufgabe. Auch nicht nur für dich, sondern für viele andere Christen auch, du siehst also, du bist voll der Normalo!


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#41899 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 13 June 2016 - 08:09

So, da bin ich wieder. Habe mir deine Posts nochmal durchgelesen und natürlich wieder einiges dazu zu bemerken ;)

 

Du hast geschrieben, dass du manchmal denkst (durch diese Typen verursacht): Wenn es mir gut geht und ich das Leben genieße, diene ich dem Teufel.

Hallo!!!!!! Was ist denn das für ein Schrott! Das ist nicht nur Schrott, das ist eine riesengroße LÜGE!

Du darfst dein Leben genießen. Ich denke mal, Gott hat dir einiges an Gutem getan, du hast eine Arbeitsstelle, die dir taugt, eine Freundin, die du liebst, einen guten Seelsorger usw. Für diese ganzen Geschenke darfst du dankbar sein, auf der Straße tanzen, sie von ganzem Herzen genießen!

Ich kann mir jetzt auch überhaupt nicht erklären, wie so eine Haltung biblisch begründet sein soll...im Gegenteil, Gott liebt es doch, wenn es uns gut geht.

Welches Interesse sollte er an einem geduckten, kleinen, ängstlichen Herzen haben. Versteh nicht, wie die auf so Zeug kommen.

 

Du schreibst von guten Erfahrungen, die du gemacht hast. Da habe ich mal eine super Predigt drüber gehört. Und zwar ging es darum, dass die Israeliten im AT immer dann, wenn sie mit Gott eine besondere Erfahrung gemacht haben, einen Altar aufgerichtet haben, um sich immer daran zu erinnen. Z.B. nach dem Fall von Jericho. Und genauso sollen wir uns immer wieder an alles erinnern, was wir mit Gott erlebt haben und zwar besonders dann, wenn wir in schwierigen Zeiten sind.

 

Und zu der Sache, mit dem Perfekt-sein-wollen: Es gibt da eine gute Liedzeile von Manfred Siebald: "Nahm mich, wie ich war, doch lässt mich nicht, wie er mich fand."

Gott hat dich so angenommen, wie du bist und ab jetzt verändert er dich. Du hast die Verantwortung, dich ihm immer wieder auszusetzen, im Bibellesen, im Gebet, im Gottesdienst, im Lobpreis, dein Part ist, nach ihm zu suchen. Aber die Veränderung, die bewirkt er allein in deinem Herzen. So wie die Traube an der Weinreben sich nicht aus eigener Kraft reifen lassen kann, sondern nur reift in der Verbindung zum Weinstock, so wachsen wir nicht, weil wir uns besonders viel anstrengen, uns geistlich verausgaben, sondern weil wir uns nach ihm sehnen und bei ihm bleiben wollen. Und das spüre ich doch bei dir, also mach dir keine Sorgen.

 

Und ja, mit der Bekehrung gehörst du zu ihm. PUNKT!!!!

 

Ein Tip noch von mir zum Thema "Lügen im eigenen Leben, die man nicht losbekommt." Ich habe das mal so gelernt: wenn mir eine solche Lüge über mich und/oder meine Beziehung zu Gott kommt (wie z.B. "du bist so anstrengend, nicht mal Gott kann dich aushalten"), dann formuliere ich diese Lüge als Satz und bete dann in etwa so: "Vater, ich weiß, dass das eine Lüge ist und in deinem Namen sage ich mich davon los und bitte dich, mich zu befreien."

 

Und jetzt noch zu der Sache mit dem Sex vor der Ehe. Ich sehe das so (und bin mir bewusst, dass es bei den Christen da durchaus auch viele andere Sichten gibt):

 

Im AT im Schöpfungsbericht gibt es bei 1. Mose 2 einen Vers (24), in dem steht: "Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen und sie werden sein ein Fleisch."

 

Meine Erfahrung ist, dass Sex sehr viel tiefer geht, als sich die allermeisten Leute auch nur vorstellen können, bzw. realisieren. Es ist eben nicht einfach nur ein großes Lustempfinden, das man befriedigt, so wie man die Lust nach Essen und Trinken befriedigt. Sondern Sex ist ein Weg, um eine tiefe Bindung aufzubauen. Man wird eins mit der Person, mit der man schläft und das führt zu einer ganz starken Bindung.

Und nach meinem Verständnis gehört diese Bindung nur einer Person in meinem Leben, nämlich meinem Mann.

 

Ich hatte auch vor der Ehe Sex mit einem Mann, von dem ich überzeugt war, dass wir zusammen bleiben. Sind wir nicht und ich habe lange Jahre damit kämpfen müssen, die Erinnerungen an den Sex mit ihm zur Seite zu schieben, wenn ich mit meinem Mann Sex hatte.

Mein Mann und ich haben uns bewusst entschieden, bis zur Hochzeit zu warten und das hatte ein paar große Vorteile:

1. Sex ist ein ganz starker Faktor. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, kann er dazu führen, dass man sich nicht ernsthaft genug mit wichtigen Fragen zum Thema "Partnerschaft" auseinander setzt, wenn es im Bett gut klappt. Dadurch laufen Beziehungen oft viel länger, als sie eigentlich würden und die Trennung ist deutlich schmerzhafter.

2. Wir konnten uns beim Sex sehr gut langsam aufeinander einstellen, wir lernen miteinander und ich kann wirklich sagen: sind in einem Schutzraum geborgen!! Außerdem können wir sagen: der Sex wird immer besser!!

 

Ist die Ehe geschützt? In unserer Gesellschaft wirkt es nicht so, aber ich bin sicher: Gott gibt jeder Ehe seine Zusage, dass er dabei ist, schützt und hilft.

 

Ich weiß jetzt nicht, wie es mit deiner Freundin ist, ob sie Christin ist, oder eh wenig anfangen kann mit christlicher Sexualethik....., habt ihr denn schon mal über so etwas gesprochen, hast du ihr deine Zweifel dazu denn schon mal erzählt?

 

Du schreibst, dass ihr vielleicht bald zusammen zieht.

Also für mich ist das schon ein bisschen schwierig: wenn ich mich entscheide, mit jemanden zusammen zu bleiben, dann sollte ich auch über die Ehe nachdenken. Wenn ich über die Ehe mit dieser Person nicht nachdenken will, warum ziehe ich dann mit ihr zusammen? Damit ich mich bei den ersten Schwierigkeiten trennen kann? Ich finde Zusammenziehen ohne Trauschein nicht so sinnvoll, obwohl das in unserer Gesellschaft natürlich absolut Usus ist.

 

Wie du das handhabst, ist letztlich deine Entscheidung. Ich kann nur sagen, ich wünschte mir, ich wäre damals konsequenter gewesen, das hätte mir einiges an Leid erspart.


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#41870 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 08 June 2016 - 10:22

Hallo mal wieder,

 

wenn ich deine Beiträge lese, merke ich ganz deutlich, dass du einen großen Gesprächsbedarf hast. Du bräuchtest einen Raum, in dem du all die Fragen stellen kannst und gute Impulse bekommst. So gerne ich dir hier auch schreibe, glaube ich, dass es für dich wichtig wäre, dir einen regelmäßigen Hauskreis oder etwas ähnliches zu suchen. Wir Christen brauchen andere Christen, um zu wachsen. Wir müssen mit anderen Christen in Beziehung gehen und aus der Beziehung heraus können dann Dinge angesprochen und angegangen werden.

 

Außerdem darf ich dir versichern: vieles von dem, was du beschreibst, beschäftigt andere Christen genau so. Das "Nicht genügen" z.B., die Angst vor Strafe bei Fehlverhalten, die Konflikte in uns, wenn wir Dinge tun, von denen wir eigentlich wissen, dass es anders laufen sollte. All das gehört zu einem Christenleben dazu und genau deshalb brauchen wir die Gnade Gottes.

Mein Tip an dich: such dir eine Konkordanz und lies mal ganz konzentriert alle Stellen zum Thema "Gnade", lass das einfach auf dich wirken.

 

Dein Beispiel, dass du oben geschrieben hast: Möchtest du dazu einen Kommentar von mir haben? Ist ja sehr persönlich und war vielleicht eben nur als Beispiel gedacht.

 

Und vergiss eins nicht: Gott hat dich geschaffen, genauso wie du bist. Er hält dich immer aus, auch in all deinen Zweifeln und Fragen. Deine Aufgabe ist, an ihm dranzubleiben und er geht dann seinen Weg mit dir. "Der in euch angefangen hat das gute Werk, der wirds auch vollenenden!" (irgendwo im Neuen Testament, kann mir Stellen immer so schlecht merken)


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#41830 Richtig beten?

Geschrieben von Rolf am 02 June 2016 - 19:02

http://www.bibel.com...vaterunser.html

 

 

 

Wie soll ich beten? Was ist Praise-Prayer? Was hat das mit dem Vaterunser zu tun?

 


Wie betet man am besten? Wozu gibt es das Vaterunser? Soll man NUR das Vaterunser beten? Das ist ja auch nur ein runtergeleier? Was hat das mit Lobpreis zu tun? Was bedeutet der Begriff Praise-Prayer?

Eins nach dem anderen...

Erst einmal:
Zu Gott kannst Du so reden wie Du mit einem Freund - oder eben mit Deinem Vater redest (daher kommt wohl auch der Name Vaterunser ;-). Nirgendwo in der Bibel steht jedoch, dass man beim Beten auswendig gelernte Gebete runterleiern soll.
Auch das Vaterunser ist meiner Meinung nach nicht als Gebet anzusehen, das man auswendig lernen soll um Gott täglich damit in den Ohren zu liegen. Gott will unser Herz, er will mit uns kommunizieren, er sehnt sich danach, dass wir mit ihm reden und nicht dass wir irgendwelche Gedichte aufsagen.



Was ist beim Beten wichtig? Warum sollen wir beten?

Schauen wir uns einmal die Bibelsstelle genauer an, in der Jesus uns das Vater-Unser erklärt. Hier können wir SEHR viel über richtiges - und vor allem wirkungsvolles - Gebet lernen:

Matthäus 6, 9 (Schlachter):Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten: [...]


Hier bekommen wir drei wichtige Informationen:

1. Nicht plappern

Das schließt das Auswendiglernen eigentlich schon fast per Definition aus. Denn wenn wir etwas auswendig Gelerntes runterbeten (im wahrsten Sinne des Wortes) tendiert man automatisch dazu, nur "um der Worte willen" zu beten - also das was wir sagen nicht zu meinen. Es besteht immer die Gefahr, dass man die Worte selber zwar sagt, innerlich aber dabei abschaltet. Es heißt nicht, dass es so sein MUSS. Man kann das Vaterunser auch mit Inbrunst beten und das was man sagt auch so meinen, aber die Gefahr, dass man nur Worte ausspricht ist sehr groß.

2. Gott weiß was wir benötigen

Dieser kleine vermeintlich unwichtige Satzteil ist die zentrale Stelle des gesamten Abschnitts: Gott weiß was wir brauchen, er kennt unsere Probleme. "Warum soll ich dann noch beten", mag man sich dann noch fragen. Die Frage ist berechtigt. Wenn Gott meine ganzen Probleme kennt, brauche ich ihm diese doch gar nicht mitteilen. Aber Gebet dient nicht dazu, Gott mit Informationen zu versorgen, es geht nicht darum, ihm irgendwas mitzuteilen, was er noch nicht weiß. Gott wäre nicht allmächtig, wenn wir ihm erst einmal mitteilen müssten was Sache ist.

lobpreis-anbetung.jpg
Gott will in erster Linie Gemeinschaft mit uns haben. Er will dass wir ihn lieben, ihn groß machen und anbeten (Lobpreis). So wirst Du schnell feststellen, dass fast alle Gebete die man in der Bibel findet (das Buch der Psalmen zum Beispiel, ist das umfangreichste Buch der Bibel und besteht NUR aus Gebet) zu einem großen Teil daraus bestehen, dass Gott groß gemacht wird, obwohl es den Leuten dabei teilweise eigentlich ziemlich mies ging.
Aber es gibt noch einen weiteren Grund zu beten: Gott will gefragt werden. Wenn Du Kinder hast, kennst Du das bestimmt: Du weißt ganz genau, dass Dein Sohn irgendwas von Dir haben will. Du willst ihm diesen Wunsch erfüllen, willst aber gefragt werden (m

ein Vater hat diese Eigenschaft auch manchmal an den Tag gelegt und glaub' mir, das war teilweise ECHT nervig).
Jesus sagt nicht: "Ihr habt nicht, weil Eure Wünsche zu unverschämt sind" sondern "Ihr hab nicht weil ihr nicht bittet. (Johannes 15, 16, Jakobus 4, 2.

3. Wie wir beten sollen

Jesus sagt hier nicht: "Hey Matthäus, pass auf, ich diktiere Dir jetzt ein Gebet, das lernt Ihr auswendig und immer wenn ihr betet, spult Ihr das einfach ab und dann ist alles in Butter" - nein! Jesus sagt hier deutlich "auf diese Weise", also auf diese Art. Das ist keine So-und-nicht-anders-Anleitung sondern vielmehr eine Bauanleitung, ein Prinzip, wie wir beten sollen...

Schauen wir uns dazu mal das Vater-Unser konkret an:
 

Das Vaterunser als Bauanleitung zum Beten

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name

Ganz wichtig: Das Gebet fängt mit Lobpreis an. Gott wird groß gemacht, sein Name wird erhoben. Wenn wir beten, soll das nicht nur eine einzige große Ich-hätte-gerne-Liste werden. Wir sollen vielmehr zuerst an Gott denken, ihn als unseren Schöpfer groß machen, ihm für das danken, was er für uns alles Gutes getan hat. Wenn Dir das schwerfällt, denke doch einfach mal an die Kinder in der dritten Welt, die in Pappkartons auf Müllkippen hausen, dann solltest Du keine Probleme mehr haben Dinge zu finden für die Du Gott danken kannst. Du kannst Gott auch einfach dafür danken, dass er so ist wie er ist! Dass er Dich liebt, dass er wie ein Vater ist, dass er will dass es uns gut geht (besonders wirkungsvoll ist das übrigens wenn es Dir in dem Moment nicht gut geht) usw. in der Bibel findest Du soooo viele wirklich coole Verheißungen (Versprechen) über uns, für die Du Gott danken kannst.
 


Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
Wie im Himmel so auf Erden

Nun folgt eine Proklamation, also eine Erklärung, ein Ausruf. Dass Gott mächtig ist. Auch das ist im Prinzip nichts anderes als das Großmachen und Preisen von Gott, es ist nichts anderes als Lobpreis. Wir rufen aus, dass sein Reich kommen wird! Nicht kommen könnte, oder kommen sollte, sondern kommen wird! Gleichzeitig proklamieren wir, dass Gottes Wille über unserem eigenen Willen steht. Nicht wir sind der Chef sondern er. Genauso können wir weitere Proklamationen aus der Bibel nehmen und einfach im Gebet ausrufen. Dass er der König ist, dass er der einzige Gott ist, dass er wieder kommen wird.

Unser Tägliches Brot gib uns heute

Nun kommen wir zu unseren eigenen Anliegen. Wir können bitten, was uns auf dem Herzen liegt. Wir können ihm unser Leid klagen (wir können Gott auch mal volljammern, wenn wir dabei den Lobpreis nicht vergessen) und unsere Wünsche äußern. Unsere Anliegen sind Gott wichtig und er will auch, dass wir alles mit ihm teilen, Freude und Leid.
Aber weißt Du was das Interessante ist? Wenn man einfach mal nur die Buchstaben zählt, dann macht der Teil mit den eigenen Wünschen nur 10% des Vaterunsers aus. Nur ein Zehntel!!! Ich muss ehrlich gestehen, dass das bei mir oft eher umgekehrt ist. Ich kann stundenlang beten, was ich doch gerne hätte, was Gott alles für mich tun soll. Wenn ich dann aufhören will kommt dann am Schluss noch sowas wie: "Ach ja, was ich noch sagen wollte: Gott Du bist echt gut, ich preise Dich und erhebe Deinen Namen... Amen"

Wir müssen da wirklich umdenken und GOTT in den Mittelpunkt unserer Gebete stellen. Wie schon oben erwähnt: Es geht nicht darum, Gott mit Informationen zu versorgen sondern in erster Linie darum, dass ER groß gemacht wird. Unser Pastor hat das mal sehr passend auf neu-deutsch "Praise-Prayer" genannt: Gebet gepaart mit Lobpreis.
 


Und vergib uns unsere Schuld
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Nun sollen wir auch dafür beten, dass Gott unsere Schuld vergibt. Jesus ist für unsere Schuld, für das was wir falsch gemacht haben (die Bibel nennt das Sünde), gestorben. Das heißt, dass er die Strafe für die Schuld stellvertretend für uns übernommen hat. Und dadurch können wir selber frei von Schuld sein. Wenn wir das für uns annehmen stehen wir vor Gott, als hätten wir nie in unserem Leben auch nur eine ganz kleine unwichtige Sache falsch gemacht.
Auch hier ist es wieder wie mit den Wünschen: Wenn wir an Jesus glauben, HABEN wir die Vergebung. Gott vergibt uns unsere Sünden nicht erst wenn wir ihn darum bitten. Das wäre fatal, weil wir dann ein Problem hätten, wenn wir einen Fehler machen und dann plötzlich vom Auto überfahren werden ohne vorher um Vergebung gebeten zu haben.
Aber Jesus will, dass wir nicht vergessen, dass wir immer wieder Fehler machen. Wir sollen nicht überheblich werden und was noch wichtiger ist: Gott hat uns ALLE Sünden vergeben (selbst wenn wir so schlimme Dinge wie einen Mord getan haben) aber genauso sollen auch wir den Leuten vergeben, die uns verletzt haben oder an uns Fehler begangen haben. Dies ist Jesus sogar so wichtig, dass er das nach dem Absatz mit dem Vaterunser noch einmal zusätzlich hervorhebt (Matthäus 6, 15).

 


Denn Dein ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit
In Ewigkeit
Amen


Wie hört das Vater-Unser auf? Man kommt wieder auf den Anfang zurück und - wie sollte es anders sein - man hört mit Lobpreis auf. Hier wird wieder Gott gepriesen und sein Name ausgerufen und groß gemacht.
 

Fazit: Praise-Prayer

Gebet ist wichtig, aber gerade das Vaterunser zeigt, wie wichtig Lobpreis ist. Egal wie und was wir beten. Gott soll dabei immer die Ehre bekommen (Praise-Prayer eben)! Wir sollen also im Prinzip nie beten ohne den Lobpreis als Element wegzulassen oder zu vernachlässigen. Dadurch erst bekommen unsere Gebete richtig Kraft. Besonders wenn es einem schlecht geht und wenn man gerade nichts fühlt, kann Lobpreis eine sehr mächtige und kraftvolle Sache sein, die wirklich etwas bewegen kann.


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#41821 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 01 June 2016 - 15:11

Naja, kein Wunder, dass sie keine Fragen wollten, dann müssten sie ja selbst mal drüber nachdenken, was sie da eigentlich verzapfen. Ich habe bei solchen Leuten festgestellt, dass man bei ein bisschen Nachfragen ganz schnell auf ziemlich wenig gutes Fundament stößt. Gerne werde auch mal Bibelstellen komplett falsch zitiert und wenn man nachliest, oder den Zusammenhang anschaut, dann steht da was ganz anderes.

Beispiel: Manipulative Pastoren verwenden gern den Ausdruck "Taste den Gesalbten des Herrn nicht an!", wenn man ihre Autorität in Frage stellt (genauso erlebt in meiner eigenen Gemeinde! zum Glück haben sich die Ältesten nicht davon einschüchtern lassen!). Dabei kommt diese Stelle aus der Situation als David Saul in den Höhlen töten könnte und er seine Männer mit diesen Worten davon abhält. d.h. wer diese Stelle zitiert setzt sich automatisch mit König Saul (einem von Gott gesalbten König) gleich...ganz davon abgesehen, dass die Situation eine komplett andere ist und das darf man schon sehr in Frage stellen.

 

Gesunde Christen halten auch Zweifler und Fragen aus, denn sie erfahren das nicht als Angriff auf sich selbst, sondern können darauf vertrauen, dass Gott seinen Weg mit Menschen geht. Das einzige, woran du eher nicht zu zweifeln brauchst, ist deine Gotteskindschaft und dein Errettetsein :)

 

Sorry, falls ich dir damit auf die Nerven gehe, aber ich frage trotzdem nochmal nach, auch weil Rolf das mit der gesunden Gemeinde ebenfalls erwähnt hat: kannst du dir denn vorstellen, dich irgendwo anzudocken, sei es an einer Gemeinde oder einem Hauskreis? Oder sind da deine Ängste noch zu groß?

Wir können dich auch bisschen beraten, woran du Christen erkennst, bei denen du nicht mit so Kram rechnen musst.

 

Wobei ich fast glaube, dass du da selbst ein besserer Spezialist bist, als ich, schließlich weißt du mittlerweile leider aus eigener Erfahrung, wie Leute so drauf sein können.


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#41757 Die Landeskirche verlassen und im Gemeinschaftsverband bleiben?

Geschrieben von Rolf am 18 May 2016 - 18:56

http://www.idea.de/n...iben-96844.html

 

 

 

Die Landeskirche verlassen und im Gemeinschaftsverband bleiben?

 

Wetzlar (idea) – Drei evangelische Landeskirchen haben bisher beschlossen, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu trauen: Baden, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Hessen-Nassau. Weitere werden voraussichtlich folgen. Die über 200.000 Mitglieder Landeskirchlicher Gemeinschaften – sie gehören in der Regel einer Landeskirche an – sind der Ansicht, dass dieser Schritt biblischen Aussagen widerspricht. Manche fragen sich jetzt, ob sie deshalb ihre Landeskirche verlassen und nur noch in ihrer Gemeinschaft bleiben sollten. Zwei Pietisten äußern sich dazu in einem Pro und Kontra für die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

 

Pro: Kirche opfert Gottes Wort dem gesellschaftlichen Zeitgeist

 

Daniel Siegele (Karlsruhe) ist nach dem Ja der badischen Landessynode zur Trauung homosexueller Partnerschaften im April aus der Kirche ausgetreten: „Für mich war es der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.“ Nach Meinung des 35-Jährigen hat die Synode mit ihrem Votum „Gottes Wort dem gesellschaftlichen Zeitgeist geopfert“. Er werde mit seinem Austritt aber nicht heimatlos. Er bleibe Mitglied im Evangelischen Gemeinschaftsverband AB in Karlsruhe, „der mich geistlich voll versorgt“. Der Verband ist mit rund 180 Gemeinschaften, 15 Gemeinden und 120 Hauskreisen die älteste pietistische Organisation im Bereich der badischen Landeskirche.

 

Kontra: In der Kirche kann man weiter eine andere Meinung vertreten

 

Gegen einen Austritt von Mitgliedern Landeskirchlicher Gemeinschaften aus der Kirche wendet sich Pfarrer Theo Breisacher (Karlsbad), der der Landessynode angehört. Er verweist auf eine Aussage im Synodenbeschluss, in der es heißt: „Die Landeskirche weiß um bestehende theologische Differenzen.“ Dies bedeute, dass in der Kirche noch Raum sei für Menschen, „die das anders sehen mit der Homosexualität“. Aus Gewissensgründen allein müsse niemand austreten. Die Synode habe an keiner Stelle verboten, bei diesem Thema eine andere Meinung zu haben. Man dürfe weiterhin laut und vernehmbar sagen, dass man den Umgang der Mehrheit mit biblischen Texten in dieser Frage für fahrlässig und folgenreich halte. Pietisten, die einen Kirchenaustritt erwägen, fragt Breisacher: „Doch wenn du gehst, wer soll das in Zukunft noch laut sagen? Beim Kirchenkaffee, in der Gemeindeversammlung, im Bezirkskirchenrat, in der Landessynode ...?“


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#41716 CHRISTIVAL und das „neue Kreuz“ der Neoevangelikalen (Dr. Lothar Gassmann)

Geschrieben von Rolf am 09 May 2016 - 19:09

https://www.der-ruf....othar-gassmann/

 

 

 

CHRISTIVAL und das „neue Kreuz“ der Neoevangelikalen (Dr. Lothar Gassmann)

 

 

 

Veröffentlicht am 9. Mai 2016von Siegfried Schad

(Quelle: Dr. Lothar Gassmann http://l-gassmann.de)

http://www.idea.de/f...sein-96717.html

http://www.idea.de/s...show-96718.html

 

 

jesus_verhoehnt.jpg

 

So weit die begeisterten IDEA-Berichte über das soeben zuende gegangene Christival.

Das letzte Christival, das ich besuchte, war im Jahr 2002.

Aber: Bereits damals waren die Zustände so schlimm, dass ich davor warnen musste. Offenbar hat sich seither nichts gebessert.

 

Hier die Fakten von 2002:

“Die Masse tobt. Sie feiern Jesus … Eine regelrechte JesusEuphorie überzieht die Region. Alle sind begeistert – alle, außer Jesus! Der räumt lieber schleunigst das Feld, weil er von diesem Fankult überhaupt nichts hält.”

 

Diesen Ausführungen von Klaus Göttler, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Jugendkongresses “Christival”, der im Oktober 2002 in Kassel stattgefunden hat, kann ich von Herzen zustimmen. Er schreibt diese Sätze in der Christival-Zeitung Nr. 2 (Seite 3), die im März 2002 in 300.000 Exemplaren gedruckt und landauf landab als Anmeldeexemplar in Kirchen und Gemeinden verteilt wurde. Leider aber stimmen viele weitere Ausführungen und Veranstaltungshinweise in dieser Zeitung überhaupt nicht mit diesen Sätzen überein. Liest man insbesondere die Hinweise zu den für die Abende geplanten “Festivals” (auch die morgendlichen Bibelarbeiten heißen jetzt “Bibelfeste”! – siehe Seite 6 und 7), dann gewinnt man doch den Eindruck, dass es hier eher um eine Party als um die Anbetung des heiligen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus geht.

 

Hierzu einige Beispiele aus der ChristivalZeitung:

“Wenn es Nacht wird, ist mit Christival noch lange nicht Schluss. Mit ‘Stille Nacht’, ‘Schrille Nacht’ und ‘Heilige Nacht’ legen wir die Nachtschicht ein … Das ultimative Angebot: Kultur, Kleinkunst, Gottesdienst, Worship, chill out. Nachtschwimmen, Party bis zum Abwinken lassen jede Nacht zum unvergesslichen Erlebnis werden” (Seite 7).

 

“Schwimmbad-Festival: Crazy Music und cooler Talk, nasse Action und krasse Effekte … ohne dass du nasse Füsse bekommst – also, pack die Badehose ein!” (Seite 9).

 

“Jesus Dance Experience: Die Dance- und HipHop-Party mit Jesus im Mittelpunkt. Mit Jesus Party machen, sich von ihm begeistern lassen: Dieses Festival bringt dich in Bewegung. Heisse Beats und fette Styles sorgen für den passenden Rahmen. ‘Jesus first’ heisst hier: Jesus bestimmt den Groove dieser Party und lädt dich ein, den passenden Grundrhythmus für dein Leben zu finden” (Seite 9).

 

“Welcome to Showbiz … Man nehme 100 % ‘echte Stars’, einen Hauch ‘Glamour’, eine Tasse ‘Games’, eine Prise ‘Action’ und würzt dieses spannungsgeladene Gemisch mit den nötigen VIPs und Promis. Und fertig ist das Feuerwerk der Unterhaltung: Das Christival-ShowbizFestival!” (Seite 9). “Laugh-Parade. Das Festival für alle, die es lieben zu lachen! Humor, Witz und Spass ohne Pause … Dabei sind: Jesus Christus, Arno Backhaus, Die Misteln, David Kadel, Stefan Schneider, Katharina Brudereck, Torsten Hebel und andere!” (Seite 9).

 

Unter den Seminaren finden sich – neben vielen guten Angeboten! – auch solche: “S 402: update-Freizeitprogramme: Schon mal im ‘Harry-Potter-Stil’ gefreizeitet? Bravo-Hits verandachtet? Oder ein Evangelium versoapt? Ideen von gestern und morgen.” – “S 403: Hip-Hop-Tanzworkshop.” – “S 409: Christsein und Kampfsport mit Jesus Christus als Priorität im Leben. Wir lernen Möglichkeiten vom Kampfsport kennen…” (Seite 14).

 

Diese Beispiele zeigen, dass die Grenzen zur Welt, ja sogar zum Okkultismus (“Harry Potter”, “Kampfsport”, ekstatisierende okkulte Musik) und zur Gotteslästerung (z.B. “Laugh-Parade” mit Jesus als “Teilnehmer”!) in christlichen Kreisen längst überschritten sind. Die Sprache, in die hier die Einladung zum Evangelium verpackt ist, stellt weit mehr als nur eine Geschmacklosigkeit dar – sie ist äußerer Ausdruck der inneren geistlichen Verflachung und Verarmung vieler christlicher Kreise! Ich sage dies mit großer Trauer, denn ich hatte mich bisher auch zu den Evangelikalen gezählt und in früheren Jahren selber beim Christival mitgewirkt, ohne freilich alle Entwicklungen mittragen zu können.

 

Ja, es stimmt mich traurig, dass offensichtlich immer mehr Menschen im evangelikalen Bereich im Begriff stehen, jede Ehrfurcht vor Gott zu verlieren und das Heilige auf eine zeitgeistige und für ernsthafte Christen anstößige Ebene herunterzuziehen. Über folgende Fragen bitte ich alle Veranstalter und Mitwirkenden bei Christival nachzudenken: Ist Jesus Christus ein Unterhaltungsgegenstand – oder der heilige und unbefleckte Sohn Gottes? Sind Themen wie “Sünde”, “Buße” und “Kreuz” Dinge, die in ein Unterhaltungsprogramm passen – oder besteht hier nicht ein unvereinbarer Widerspruch? Können und dürfen wir Gott mit ekstatisierenden Techno- und Hip-Hop-Rhythmen loben, die Menschen für dämonische Mächte öffnen – oder aber “mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern” (Kolosser 3,16). Evangelikale – wohin?

 

Die Unterscheidung, die Dr. A. W. Tozer bereits vor vielen Jahren im Blick auf “das alte und das neue Kreuz” vornahm, trifft in geradezu prophetischer Weise auf die heutige Entwicklung zu. Tozer schreibt:

 

“Gänzlich unbemerkt ist in unserer modernen Zeit ein neues Kreuz in viele gläubige Kreise eingedrungen … Das alte Kreuz hat nichts mit der Welt zu schaffen. Für Adams stolzes Fleisch bedeutet es den Tod … Das neue Kreuz steht nicht im Gegensatz zur Welt. Es ist eigentlich ein freundlicher Kumpan und, wenn man recht versteht, die Quelle guter, sauberer Unterhaltungen und unschuldiger Vergnügen. Es lässt den Menschen unbehelligt leben. Seine Lebensmotive sind unverändert geblieben. Er lebt noch immer zu seinem eigenen Vergnügen, nur dass er jetzt christliche Lieder singt und sich religiöse Filme ansieht, anstatt anstößige Lieder zu singen oder stark alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Die Betonung liegt noch immer auf Vergnügen, obwohl es nun einen moralisch höheren Standard, wenn nicht gar einen intellektuellen erreicht hat.”

 

Und Tozer folgert, an die Adresse der Verkündiger gerichtet: “Die Verkündigung, die zwischen dem Weg Gottes und dem der Menschen freundliche Parallelen zieht, ist von der Sicht der Bibel aus gesehen falsch und ein grausames Vergehen an den Herzen derer, die zuhören. Der Glaube Christi verläuft nicht parallel mit der Welt, sondern durchtrennt sie. Wenn wir zu Christus kommen, bringen wir unser altes Leben nicht auf eine höhere Ebene, sondern lassen es am Kreuz. Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben. Wir, die wir das Evangelium predigen, müssen uns nicht als öffentliche Vermittler vorkommen, die gesandt wurden, um zwischen Christus und der Welt ein gutes Einvernehmen herzustellen. Wir dürfen uns nicht einbilden, es sei unsere Aufgabe, Christus dem Fortschritt, der öffentlichen Meinung, dem Sport oder der modernen Bildung anzupassen. Wir sind keine Diplomaten, sondern Propheten, und unsere Botschaft ist kein Kompromiss, sondern ein Entweder-Oder.” Können wir heute auf diese warnende Stimme noch hören?

 

Zur Vertiefung siehe:

http://l-gassmann.de/pietismus-wohin-evangelikale-wohin-warnung-vor-zeitgeist-oekumene-spassgesellschaft-bibelkritik.html


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#41446 Schäuble unverschlüsselt: Holt euer Geld von der Bank !!!

Geschrieben von Rolf am 18 March 2016 - 09:21

Leider hören die meisten Menschen nicht genau hin. Das dieser skandalumwitterte Mann  immer noch eine Schlüsselposition in der deutschen und europäischen Politik innehat, spricht für sich. Als Frau Merkel gefragt wurde warum dieser Mann Finanzminister sei, antwortete sie: Weil ich ihm vertraue. Man sieht und hört in diesem Thread, was in der Politik wirklich läuft. Fakt ist: Dafür sind diese Herrschaften nie gewählt worden, und was sie anrichten, steht in keinem Wahlprogramm.

 

Herzliche Grüße

 

Rolf


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#41382 Rick Joyner – gekleidet als Ritter von Malta

Geschrieben von dieter49 am 10 March 2016 - 17:20

Hallo Rolf.

 

Bisher habe ich immer mal wieder "nur" in das Forum rein geschaut - ohne angemeldet zu sein - was ich heute nachgeholt habe. Zum Thema Freimaurerei - was da so im Forum steht - habe ich mich informiert.

 

Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit einer informativen Liste zu mehr oder weniger bekannten Freimaurern aus aller Welt. Das, was man im Netz findet ist oft sehr ungenau, manches Mal auch absolut falsch.

 

Es ist halt schwierig an gute Infos zu kommen und die kursierenden Listen im Internet strotzen vor Fehler. Sicherlich, auch meine Aufstellung wird nicht zu 100% fehlerfrei sein, doch ich bemühe mich mit über kreuz-Vergleichen, nachlesen in alten Bücher und vielen gesammelten Informationen, möglichst Richtiges zu notieren.

 

Auch Oral Roberts habe ich schon erfasst, bisher jedoch ohne einen genauen Hinweis auf die Logen-Zugehörigkeit und nur den Vermerk 33 Grad. Auch bei Kenneth Copeland fehlen mir exakte Informationen. Meine Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass besonders dann wenn zu Personen der neueren Zeit genauere Informationen fehlen, die ganze Sache nur auf Behauptungen beruht.

 

Gerade bei Leuten die noch unter den Lebenden weilen, sollte es möglich sein an exaktere Hinweise zu kommen. So kenne ich die Logen-Zugehörigkeit von Robert Schuller noch nicht, habe aber über eine australische Zeitung den Hinweis gefunden, dass er am 10. November 2002 die Jubiläums-Veranstaltung "25 Jahre Freimaurer-Sendungen in Australien" im Brisbane Convention & Exhibition Centre besucht hat. Was soll jemand dort (sicher nur Einlass für Eingeladene), wenn er kein Freimaurer ist.

 

Meine Zusammenfassung führt derzeit etwa 5.000 Namen auf - zu denen auch Frauen gehören - mit einem 2 bis 3-zeiler an allgemeiner und freimaurerischer Erklärung zur Person, manchmal ist der beschreibende Text auch länger. Auch Hervorhebungen z.B. jeder, der etwas mit Christentum zu tun hat oder hatte ist unterstrichen oder Quellenangaben, wenn die Hinweise zu dürftig sind. Da erschrecke ich immer wieder, wie viele Fromme oder nominale Christen Freimaurer waren oder sind. Dazu gibt es zusätzliche Infos zu weitern Mitgliedschaften wie: Shriners, DeMolay, B'nai B'rith, Bilderberger, Commitee 300, Trilaterale Komission, Rotarier, Lions u.a. mehr. 

 

Während der Beschäftigung kam mir der Gedanke demnächst diese Liste - allerdings mit Kopierschutz - ins Netz zu stellen. Wer sich Notizen machen will soll gefälligst tippen. Ein weiterer Gedanke war die Liste dynamisch anzulegen, sodass Änderungen, Verbesserungen sowie Ergänzungen gemacht werden können, am Besten unter Einbeziehung dritter - die über belegtes Wissen verfügen.

 

Meine Bitte ist nun - natürlich nur wenn möglich - mehr zu den beiden oben genannten Persönlichkeiten zu erfahren, vielleicht auch zu weiteren.

 

Übrigens, ich gehöre zu Jesus Christus!

 

Grüße, Dieter


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#41325 0x00 ist Administrator und Webmaster

Geschrieben von Rolf am 02 March 2016 - 22:25

0x00 ist Administrator und Webmaster

 

 

 

Ab sofort ist 0x00 unser neuer zweiter Administrator und gleichzeitig unser Webmaster, der sich um die Technik des Forums kümmert. Bei technischen Problemen dürft Ihr Euch gern direkt per PN an ihn wenden.

 

Herzlich Willkommen und auf gute Zusammenarbeit.

 

 

Herzliche Grüße

 

Rolf


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#41307 Freimaurerhandschläge – Schlag ein, wenn du ein Freimaurer bist

Geschrieben von 0x00 am 02 March 2016 - 09:33

Geheime Handschläge sind seit jeher eine beliebte Methode von Geheimbünden, sich untereinander zu identifizieren. Allein bei den Freimaurern gibt es eine Vielzahl von Handschlägen, die Auskunft über Mitgliedschaft und Grad geben können. Es ist dabei wichtig, ganz genau zu wissen, worauf es zu achten gilt. Nicht jedes Händeschütteln unter Staatsmännern oder Prominenten ist ein Freimaurerhandschlag und im Internet kursieren zahlreiche falsch interpretierte Bilder, die ganz normale Handschläge zeigen. Um solche Verwechslungen zu vermeiden, betrachten wir an dieser Stelle einige der wichtigsten Handschläge.

 

Der bekannteste Handschlag ist die einfache Begrüßung, bei der mit dem Daumen zweimal kurz und einmal lang auf den ersten Knöchel vom Zeigefinger des Gegenübers gedrückt wird. Dieser Handschlag stammt ursprünglich von den Steinmetzbruderschaften und wurde später von der Freimaurerei übernommen.

Die Handschläge für die ersten drei Grade sind ebenfalls kein Geheimnis mehr. Sie sind relativ simpel und leicht zu erlernen. Bei allen dreien umklammern sich die Finger. Der Lehrling drückt dabei mit dem Daumen auf den Zeigefinger des Gegenübers, da dies der erste Finger ist und dementsprechend auf den ersten Grad hindeutet. Dieser Handschlag wird „Boas“ genannt.

handgriff-boas.jpg?w=593

Der Geselle drückt den Mittelfinger des Gegenübers. Die Bezeichnung dieses Handschlags lautet, man ahnt es schon, „Jachin“.

handgriff-jachin.jpg?w=593

Der Meister drückt schließlich auf den Ringfinger des Gegenübers. Dritter Finger gleich dritter Grad. Dieser Handschlag wird „Machaben“ genannt.

handgriff-machaben.jpg?w=593

Ein weiterer Handgriff der Meister nennt sich „Ma-Ha-Bone“. Dabei berühren Zeige- und Mittelfinger die Innenseite des Handgelenks des jeweiligen Gegenübers. Dieser Handschlag ist einer der auffälligsten.

handgriff-ma-ha-bone.jpg?w=593

Bei den Johannismeistern ist es außerdem üblich, dass jeder Bruder seinen rechten Daumen zwischen Daumen und Zeigefinger des anderen legt und die übrigen Finger gegen des anderen Handwurzel drücken.

(Bild folgt)

Die höheren Grade haben ebenfalls ihre Hand- und Armgriffe. Die „Mark Master“ des vierten Grades haben gleich zwei recht ähnliche Handgriffe. Bei beiden werden die Daumen aufgestellt und gegeneinander gedrückt. Bei der ersten Version umklammern sich dabei alle restlichen Finger. Bei der Version Nummer 2 werden Zeige-, Mittel und Ringfinger geschlossen gegeneinander gedrückt, während die kleinen Finger sich verhakeln.

handgriffe-mark-master.jpg?w=593

Die Andreasmeister legen z.B. wechselseitig mit beiden Händen ihre Daumen in des anderen Armbeugen und umschließen mit den übrigen Fingern gegenseitig ihre Ellenbogen.

armgriff-dritter-grad.jpg?w=300&h=300

Die Liste der Handschläge ist noch weitaus länger. Bei 33 Graden in verschiedenen Systemen kommt ganz schön was zusammen. Als Außenstehende müssen wir an dieser Stelle leider passen, da wir weder alle Handschläge beschreiben noch korrekt zuordnen können. Um Desinformation vorzubeugen, werden wir also abwarten müssen, bis wir genauere Informationen aus zuverlässiger Quelle haben.

Geheime Handschläge gibt es darüber hinaus nicht nur bei den Freimaurern, sondern auch bei anderen Bruderschaften wie dem Ku Klux Klan. Das ist nicht einmal überraschend, denn der KKK wurde von Freimaurern gegründet und von Großmeistern wie Albert Pike (1809-1891) unterstützt.

 

 

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#41199 Papa Helmut kann es nicht lassen

Geschrieben von Rolf am 14 February 2016 - 00:36

Es ist erstaunlich, was man alles erleben kann, wenn man es mit einem Sektenführer zu tun hat, der seine Nachfolger auffordert den Verstand auszuschalten, und für mein Dafürhalten dabei mit gutem Beispiel vorangeht.

 

So zähle ich inzwischen 19 Aktenzeichen, die zu finden sind auf Klagebegehren, die Helmut Bauer gegen mich inszeniert hat. Seine neueste Idee war eine Strafanzeige gegen mich wegen angeblichem Mißbrauch akademischer Titel. So durfte ich einer Einladung bei der Kriminalpolizei in Lübeck Folge leisten um dort meine Zeugnisse und Urkunden zu präsentieren.

 

Das Ergebnis war die umgehende Einstellung des Verfahrens mit gleichzeitiger Rechtsbelehrung der Oberstaatsanwältin in Lübeck, dass gegen die Entscheidung kein Rechtsmittel möglich ist.

 

Die Rechtsanwälte des Herrn Bauer wird es freuen, ist dieser doch bei weitem zahlungskräftiger als ich. Meiner Meinung nach ist das von Herrn Bauer durch massive Irrlehren eingenommene Vermögen bei den Anwälten weitaus besser aufgehoben, als wenn er es dazu missbraucht weiteren Schaden anzurichten.

 

Offenbar ist Herr Bauer zu einer biblisch begründeten Umkehr in Reue und Buße nicht fähig. Daher versucht er meiner Meinung meiner nach immer wieder seine grandios falsche Lehren und sein Handeln durch irgendwelche Hintertüren juristisch zu rechtfertigen.

 

Mein Bedauern hat er nicht, eher schon ein müdes belächeln.

 

Herzliche Grüße

 

Rolf


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#13834 Persönliche Stellungnahme und Predigtendownload

Geschrieben von Adi am 28 February 2009 - 20:18

Liebe Freunde
Hauptanliegen und Interesse meinerseits an dieser Homepage ist ganz eindeutig die gemeinsame Front gegen die Verführung von Wort und Geist. Beim Durchschauen auf der Homepage bin ich nun auf das Thema Allversöhnung gestoßen. Als ich gläubig wurde bzw. später war es nie ein Thema für mich - zumal es ganz klar ist, dass man nur durch den persönlichen Glauben an Jesus Christus ewiges Leben bekommt. Nun, persönliche, teils sehr tragische Führungen führten mich doch dahin, mich mit dem Thema auseinderzusetzen. Vorweg: es gibt tatsächlich unter den Befürwortern leider auch durchgeknallte Zeitgenossen und schräge Argumentationslinien. Gott zeigte mir aber durch Römer 5 eine neue Sicht der Dinge. Dogmatisch feststehende Tatsachen wurde erschüttert. Das Kreuz in seiner ganzen Wirkungskraft sichtbar. Zuätzlich durfte ich die Bibelkonferenzstätte Langensteinbacherhöhe kennenlernen wo sich Geschwister mit dem Thema auch auseinandersetzten. Wer sich dafür interessiert der kann sich drei Predigten herunterladen. Ich finde sie sehr gut.

Pastor Andreas Schäfer - Alles versöhnt!? Teil 1
http://www.lahoe.de/...4&tx_buhseminar[uid]=10370&tx_buhseminar[model]=talks&tx_buhseminar[view]=single&tx_buhseminar[date]=1223686800&tx_buhseminar[backView]=mediaresult&tx_buhseminar[backUid]=0&tx_buhseminar[backPid]=63&tx_buhseminar[showAll]=0&cHash=f69f6adb22

Pastor Andreas Schäfer - Alles versöhnt!? Teil 2
http://www.lahoe.de/...4&tx_buhseminar[uid]=10371&tx_buhseminar[model]=talks&tx_buhseminar[view]=single&tx_buhseminar[date]=1223686800&tx_buhseminar[backView]=mediaresult&tx_buhseminar[backUid]=0&tx_buhseminar[backPid]=63&tx_buhseminar[showAll]=0&cHash=49563ac58a

Pastor Andreas Schäfer - Alles versöhnt!? Teil 3
http://www.lahoe.de/...4&tx_buhseminar[uid]=10372&tx_buhseminar[model]=talks&tx_buhseminar[view]=single&tx_buhseminar[date]=1223686800&tx_buhseminar[backView]=mediaresult&tx_buhseminar[backUid]=0&tx_buhseminar[backPid]=63&tx_buhseminar[showAll]=0&cHash=d5b723f0dd

Ich muß noch ergänzen das man sich auch andere gute Predigten herunterladen kann.

Liebe Grüße aus Österreich
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#42698 Dr. Penner an Dr. Margot Kässmann

Geschrieben von Rolf am 15 January 2017 - 09:00

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Dr. Margot Käßmann, Reformationsbotschafterin der EKD

 

 

 

In IDEA-Spektrum (Nr. 41/2016) schrieben Sie, eine Konsequenz der Bildung sei „heute der historisch-kritische Umgang mit der Bibel“. Diese Behauptung ist deshalb falsch, weil die Historisch-Kritische Theologie (HKT) aus zwei Gründen nicht wissenschaftlich ist:

 

p1020947.jpg?w=141&h=111

 

Wissenschaftliche Aussagen können einen hohen Grad an Wahrscheinlichkeit aufweisen, sind aber niemals absolut. In der Wissenschaft können und müssen Hypothesen aufgestellt werden. Diese Hypothesen dürfen jedoch niemals verabsolutiert werden.

 

Die HKT verabsolutiert ihre Hypothesen und ist deshalb nicht wissenschaftlich. Ich verweise auf das Buch „Das Ende der historisch-kritischen Methode“ des ehem. württembergischen Landesbischofs Professor Gerhard Maier.

 

Die HKT beruht auf dem heute obsoleten kausal-mechanistischen Weltbild des vorletzten Jahrhunderts. Der Ihnen wahrscheinlich unbekannte Tübinger Theologe Professor Karl Heim hatte sich ausführlich damit befaßt, daß die Grundlagenkrise der Physik in den 1920er Jahren dazu geführt hatte, das kausal-mechanistische Weltbild aufzugeben.

 

Sie sind diesem veralteten Weltbild verhaftet, deshalb haben Sie in einem SPIEGEL-Interview (30/2013) gesagt, daß Joseph Ihrer Meinung nach der leibliche Vater von Jesus gewesen sei.

 

dsc06228.jpg?w=122&h=92

 

Mit dieser Behauptung erklären Sie das Apostolische Glaubensbekenntnis, das die Christen aller Denominationen eint, für falsch. Damit behaupten Sie auch, daß Maria den  Verkündigungsengel angelogen hätte. Außerdem behaupten Sie damit, daß Jesus nicht der Sohn Gottes sei und distanzieren sich von der Kernaussage des Christusglaubens. Folglich entspricht es Ihrer eigenen Aussage, daß Sie keine Christin sind.

 

Wenn die Evangelische Kirche in Deutschland Sie als „Reformationsbotschafterin“ berufen hat, bedeutet das in aller Klarheit, daß die Evangelische Kirche keine christliche Kirche ist, sondern ein Religionsverein.

Das bedeutet außerdem, daß sich die Evangelische Kirche in diesem Jahr von der Reformation verabschiedet. Diesen Abschied feiert die Evangelische Kirche als eine Art Karneval. Ich hoffe, hiermit zum Kirchenaustritt ermutigt zu haben.

 

 

Mit besorgten Grüßen
Hans Penner


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