Zum Inhalt wechseln

Welcome to Irrglaube und Wahrheit
Register now to gain access to all of our features. Once registered and logged in, you will be able to create topics, post replies to existing threads, give reputation to your fellow members, get your own private messenger, post status updates, manage your profile and so much more. If you already have an account, login here - otherwise create an account for free today!

Meist bewertete Inhalte


#44617 Buchtipp: Mut zur Wahrheit

Geschrieben von Christoph am 16 June 2020 - 14:33

Hallo ihr,

 

hier ein Buchtipp (14,80 Euro):

 

Joachim Kuhs, Volker Münz, Holger Schmitt: Mut zur Wahrheit - Warum die AfD für Christen mehr als eine Alternative ist
 
Klappentext:
 
Wir leben in einer Zeit, in der Medien, Politik und leider auch viele Kirchengemeinden eine unheilige Allianz eingegangen sind: Verkündet wird, was dem links-grünen Weltbild entspricht. Dass dabei die Schere zwischen der veröffentlichten Meinung und der Wirklichkeit immer weiter auseinanderklafft, wird in Kauf genommen. Wer sich - wie die Alternative für Deutschland - dieser Meinungsmache widersetzt, wird stigmatisiert und ausgegrenzt. Dieses Buch richtet sich an politisch interessierte Christen, denen unsere Gesellschaft und unser Volk am Herzen liegen, die sich aber unsicher sind, wie sie auf die aktuellen Entwicklungen reagieren können. Fundiert und durch zahlreiche Quellen belegt werden Ihnen neue Horizonte eröffnet. Daneben bieten wir Ihnen Tipps, wie Sie selbst aktiv werden können.
 
Link:
 
jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/joachim-kuhs-mut-zur-wahrheit/hnum/9881433
 
 
LG,
Christoph

  • 2


#44616 Buchtipp: Mut zur Wahrheit

Geschrieben von Christoph am 16 June 2020 - 14:29

Hallo ihr,

 

hier ein Buchtipp (14,80 Euro):

 

Joachim Kuhs, Volker Münz, Holger Schmitt: Mut zur Wahrheit - Warum die AfD für Christen mehr als eine Alternative ist
 
Klappentext:
 
Wir leben in einer Zeit, in der Medien, Politik und leider auch viele Kirchengemeinden eine unheilige Allianz eingegangen sind: Verkündet wird, was dem links-grünen Weltbild entspricht. Dass dabei die Schere zwischen der veröffentlichten Meinung und der Wirklichkeit immer weiter auseinanderklafft, wird in Kauf genommen. Wer sich - wie die Alternative für Deutschland - dieser Meinungsmache widersetzt, wird stigmatisiert und ausgegrenzt. Dieses Buch richtet sich an politisch interessierte Christen, denen unsere Gesellschaft und unser Volk am Herzen liegen, die sich aber unsicher sind, wie sie auf die aktuellen Entwicklungen reagieren können. Fundiert und durch zahlreiche Quellen belegt werden Ihnen neue Horizonte eröffnet. Daneben bieten wir Ihnen Tipps, wie Sie selbst aktiv werden können.
 
Link:
 
jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/joachim-kuhs-mut-zur-wahrheit/hnum/9881433
 
 
LG,
Christoph

  • 2


#41198 In eigener Sache

Geschrieben von Rolf am 13 February 2016 - 23:41

Liebe Forenmitglieder und Gastleser,

 

 

 

nachdem dieses Forum Anfang Dezember 2015 durch einen mir nicht unbekannten Extremcharismatiker zerschossen wurde, war ich ratlos was zu tun wäre, da ich mich mit der Technik des Forums nicht auskenne. Anfang Januar haben wir mit 20 Personen in unserem Israelkreis intensiv für das Problem und für eine Lösung gebetet. Kurz darauf geschah das Wunder. Ein hier angemeldeter User aus Kanada nahm Kontakt zu einem Freund in Fulda auf und bat darum, er möge mich doch kontaktieren, da ich Probleme mit dem Forum hätte.

 

Dann bekam ich Nachricht aus Fulda. Ein junger Programmierer, Glaubensbruder bot mir an, das Forum in Ordnung zu bringen. Das Ergebnis seht Ihr nun hier . Seit dem 11.02.16 ist das Forum wieder voll funktionsfähig, in neuem Gewand, da durch eine neue Software und einem neuen Provider ein Forum entstanden ist, in dem nicht nur alle Themen erhalten werden konnten, sondern jeder User sich mit seinem Passwort wieder einloggen kann.

 

Danke Jesus und herzlichen Dank meinem Bruder aus Fulda!!!


  • 2


#44861 FRATELLI TUTTI - Ein Kommentar zur Enzyklika vom 3. Oktober 2020

Geschrieben von Rolf am 04 November 2020 - 11:58

FRATELLI TUTTI

PAPST FRANZISKUS ÜBER DIE GESCHWISTERLICHKEIT UND DIE SOZIALE FREUNDSCHAFT

 

Ein Kommentar zur Enzyklika vom 3. Oktober 2020

 

Autor:  Rolf Wiesenhütter

 

 

1. Einführung Franziskus der Jesuit bedient sich des Namens der Enzyklika von Franz von Assisi. Frattelli Tutti ist italienisch und heißt in der Übersetzung „An alle Brüder“. Das für die Unterzeichnung der Enzyklika gewählte Datum ist der 3. Oktober 2020, der Ort ist Assisi, genauer gesagt der Sacro Convento.[1] Das Datum ist der Vorabend des liturgischen Festes des Franz von Assisi, nachdem Jorge Bergoglio seinen Namen als Papst gewählt hat. Dieser Besuch in Assisi ist die erste Reise des Papstes aus dem Vatikan seit Beginn der Pandemie COVID-19 und der vierte Besuch in dieser Stadt seit dem Beginn seines Pontifikats im März 2013. Erstmals nennt ein Papst einen führenden Vertreter einer anderen Religion als Inspirationsquelle für seine Enzyklika: den Großscheich der Al-Azhar Universität in KairoAhmad Muhammad al Tayyeb. Dieser ist der  Groß-Imam der al-Azhar-Moschee und gilt als eine wichtige religiöse Autorität des sunnitischen Islams. Wer ist dieser Mann? Für Franziskus gilt er als wichtiger Dialogpartner im Kampf gegen den Terror. Der bekannte Hamed Abdel-Samad jedoch sieht in den Toleranzpredigten des Scheichs nur leere Worthülsen. Er erklärt: „Ein wahrer Dialog muss ehrlich und aufrichtig sein, gelegentlich auch schmerzhaft. Gegenseitiges Lob und Ausführungen über gemeinsame Feste und ähnliche Rituale helfen niemandem. Respekt bedeutet nicht, meinen Dialogpartner von Kritik zu verschonen, sondern ihm zuzutrauen, dass er meine Kritik gut einsteckt und darüber nachdenkt.  Es geht nicht darum, dass alle drei Weltreligionen Recht haben, sondern es geht um das Unrecht, das weltweit im Namen der Religion geschieht. Außerdem besteht die Welt nicht nur aus den drei „abrahamitischen“ Religionen. Also bestimmt nicht ihre Beziehung zueinander das, was in der Welt geschieht, sondern ihre Beziehung zur säkularen Welt. Und da hat der Islam klare Defizite. Diese Defizite kann man nicht durch einige Passagen aus dem Koran beseitigen, die für Frieden und Toleranz werben. „Nein, der Islam ist keine tolerante Religion, und da, wo der Islam politisch das Sagen hat, leben die Menschen in Freiluftgefängnissen.“[2]Der Imam Al-Tayyeb setzt sich für die Einführung der Scharia ein. Als der Großscheich von Al-Azhar Mitte März 2020 im deutschen Bundestag eine Rede hielt und dort behauptete, der Islam sei eine friedliche Religion, bei der die Gleichberechtigung von Mann und Frau verankert sei, sollte dies ein Beweis für die Toleranz des Islam sein, dass Atheisten in Ägypten frei leben können und keine Verfolgung befürchten. Bei keiner dieser Behauptungen sagte der höchste Imam der Sunniten die Wahrheit. Im November hielt der Großscheich eine Rede bei einer internationalen Konferenz der sunnitischen Prediger in Luxor. Dort sagte er, der Westen musste im Mittelalter, als er eine starke Bindung zum Christentum hatte, zerfallen. Er prosperierte (generierte Wohlstand) erst, als er sich gegen das Christentum wandte. Dagegen seien Muslime kreativ und auf allen Feldern der Wissenschaften produktiv gewesen, als sie eine Bindung zum Text des Korans hatten, und erst schwach würden, als sie sich von den Fundamenten des Islams entfernten. Das ist auch der Grund, warum der Imam und seine Institution sich für die Einführung der Scharia inklusive Körperstrafe und für die Wiederherstellung des islamischen Kalifats einsetzen.“[3] Papst Franziskus fordert alle Menschen guten Willens auf, umzudenken. Zentrale Aussage ist der Wunsch, einen Planeten zu haben, der allen Menschen Land, Heimat und Arbeit biete. Ein Dialog funktioniert aber nur auf einer Ebene des beiderseitigen Respekts. Er kann nicht fruchten, wenn eine Seite auf die Unantastbarkeit der eigenen Religion oder Gruppe beharrt. Es ist, als würden zwei Fußballmannschaften aufeinander treffen und die eine vor der Partie eine Bedingung für den Anpfiff nennen, nämlich dass die andere Mannschaft ihr Tor niemals schießen darf! Das klingt komisch, aber so wird der Dialog offensichtlich geführt. Fährt eine europäische Politikerin in den Iran, trägt sie ein Kopftuch, um Respekt gegenüber dem Gastgeber zu zeigen. Und wenn der iranische Präsident nach Rom kommt, werden die nackten Statuen in Rom bedeckt als Zeichen des Respekts gegenüber dem Gast. In beiden Fällen hat das mit Respekt nichts zu tun, sondern mit Standpunktlosigkeit und Selbstaufgabe!    Soweit einige Erklärungen zum Fundament der Enzyklika Fratelli Tutti. Wenn Franziskus „alle Brüder“ anspricht und gleichzeitig seine Ehrerbietung für den Islam betont, fragt man sich, warum dieser Papst seinen Namen als Verehrung für Franz von Assisi gewählt hat. Dass gerade diese Wahl nicht zufällig war hätte jeden, der sich mit Franz von Assisi beschäftigt hat, hellhörig machen können. Dieser nämlich hat als erster christlicher Ordensgründer die Begegnung und den Dialog mit Andersgläubigen in sein Programm aufgenommen. Er tut es nach seiner pionierhaften Begegnung mit Sultan Muhammad al-Kâmil in Ägypten. Der überraschende Dialog im September 1219 begründet die Freundschaft zwischen dem kleinen Bruder von Assisi und dem Oberherrscher der islamischen Welt. Die Friedensgebete der Weltreligionen in Assisi knüpfen an jene Erfahrung an. Vortrag und Diskussion beschäftigen sich mit Franz von Assisi`s prophetischer Begegnung und seiner Art des interreligiösen Dialogs: Was verbindet Christentum und Islam nach franziskanischer Sicht? Was hat der christliche Mystiker aus Assisi vom Islam gelernt? Wo liegen in diesem Kontext die Chancen und Grenzen interreligiöser Begegnung? Franz von Assisi hat nicht nur für ein glaubwürdiges, christliches Leben, sondern auch für die interreligiöse Begegnung wichtige Impulse gegeben. Denn eine intensiv nachwirkende Begegnung mit dem Islam fand in der äußerst konfliktreichen Kreuzzugszeit statt, und zwar während des 5. Kreuzzugs 1219 mit El Kamil, dem Sultan von Ägypten. Statt des anfänglichen Missionierungsversuchs setzt sich der friedliche Austausch durch. Der Arme aus Assisi, der „Poverello“ „entgrenzt“ sein bisheriges Gottesverständnis. Entsetzt äußert er sich über die Brutalität der Kreuzfahrer. Diesen Impuls setzten die Franziskaner bis in die Gegenwart fort.“[4]

  1. Eine evangeliumsgemäße Lebensweise?

Vor diesem Hintergrund betrachten wir nun die Inhalte der Enzyklika. Der Papst beginnt ganz zu Anfang damit, dass es sich um eine evangeliumsgemäße Lebensweise handelt. Er weist explizit auf die Ratschläge von Franz von Assisi hin. Dessen freundliche Offenheit würde es erlauben, jeden Menschen anzuerkennen, wertzuschätzen und zu lieben. Tatsächlich bezieht sich die Aussage aber unmittelbar auf den Kontext mit dem Islam. Er nennt dies geschwisterliche Liebe, die ihn zur Abhandlung der Enzyklika inspirierte. Er spricht von Geschwisterlichkeit in sozialer Freundschaft, frei nach dem Friedensstifter Franz von Assisi. Nach seiner Auffassung brauchen wir ein Herz ohne Grenzen, das den Graben der Religion überspringt. Seine Treue zu Gott macht er daran fest. Franz von Assisi ist für ihn der Friedefürst zwischen Kirche und Islam. Er geht so weit, dass er dazu einlädt, „eine geschwisterliche Unterwerfung gegenüber denen zu üben, die unseren Glauben nicht teilen“.[5]

 

Bereits hier fällt ein unglaublicher Realitätsverlust und eine ebenso unglaublich Kenntnis, bzw. Verwerfung der biblischen Wahrheit auf. Wer kann nach dem Wort Gottes ein Bruder oder eine Schwester sein? Nach dem Wort Gottes können das ausschließlich Christen sein. Die Zugehörigkeit zu einer Kirche oder religiösen Gemeinschaft macht noch niemanden zum Christen. Beim Christsein kommt es weniger auf Äußerlichkeiten an, sondern darauf, welche Beziehung die Person zu Christus hat. „Christlich“ hat etwas mit dem in mir lebenden Christus zu tun - und nicht in erster Linie etwas mit Moral oder Mitmenschlichkeit.

 

Papst Franziskus schreibt: „Ich lege diese Sozialenzyklika als demütigen Beitrag zum Nachdenken vor. Angesichts gewisser gegenwärtiger Praktiken, andere zu beseitigen oder zu übergehen, sind wir in der Lage, darauf mit einem neuen Traum der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft zu antworten, der sich nicht auf Worte beschränkt. So schrieb ich diese Enzyklika auf der Grundlage meiner christlichen Überzeugungen, die mich beseelen und nähren, und habe mich zugleich bemüht, diese Überlegungen für den Dialog mit allen Menschen guten Willens offen zu halten.“[6]

 

Nehmen wir den Vorschlag auf und denken Auszugsweise über die Inhalte, die den Papst so sehr bewegen, nach. Franziskus beklagt zunächst die fehlende Weltoffenheit, sowie das Vergessen von Geschichtsbewusstsein. Er sieht das Vordringen der Dekonstruktion der Kultur. Stattdessen würde grenzenlos konsumiert und ein unguter Individualismus gelebt. So weit so gut! Was uns aufhorchen lassen muss, ist seine Schlussfolgerung. Die besteht darin, dass er  einen fehlenden Plan für die gesamte Menschheit beklagt. Anstatt zu herrschen und uneingeschränkt zu herrschen würden die Völker Hoffnungslosigkeit aussäen und ständiges Misstrauen gegeneinander schüren. Die Politik sei daher nicht mehr eine gesunde Diskussion über langfristige Vorhaben für die Entwicklung aller zum Gemeinwohl, sondern bietet nur noch flüchtige Rezepte der Vermarktung, die in der Zerstörung des anderen ihr wirkungsvollstes Mittel fänden. In diesem primitiven Spiel der Abqualifizierungen würde die Debatte manipuliert, um die Menschen ständig infrage zu stellen und auf Konfrontation mit ihnen zu gehen.[7]

 

Dem was der Papst hier reklamiert, kann man durchaus einiges abgewinnen. Warum allerdings der Islam eine wesentliche Rolle spielen soll um die Missstände zu beseitigen ist nicht ersichtlich. Vom Führer einer angeblich christlichen Weltreligion sollte man erwarten können, dass er einen Aufruf zur Umkehr und zur Hinkehr zu dem Erlöser der Welt, Jesus Christus machen würde. Stattdessen empfiehlt er, der für die Wahrheit des Wortes Gottes, der Bibel eintreten sollte, dass man sich anderen nichtchristlichen Religionen um des Weltfriedens Willen unterwerfen soll. „Wir müssen uns aber zusammenschließen in einem „Wir“, welches das gemeinsame Haus bewohnt“ – lautet die Empfehlung des Papstes. Dass dies nicht passiert, erklärt er damit, dass die Menschenwürde nicht für alle Menschen gleich gelte. Zugunsten des Gemeinwohls müsse dies korrigiert werden. Im Weiteren beklagt er eine Vielzahl von Missständen, die Frustration, Einsamkeit und Verzweiflung auslösen. Er nennt die wirtschaftliche Machtstellung durch die Globalisierung, die zu Waffenanhäufung und Kriegen untereinander führt. Diese Feststellungen sieht er weitestgehend richtig. Seine Schlussfolgerung formuliert er so:

 

„In der gegenwärtigen Welt nimmt das Zugehörigkeitsgefühl zu der einen Menschheit ab, während der Traum, gemeinsam Gerechtigkeit und Frieden aufzubauen, wie eine Utopie anderer Zeiten erscheint. Wir erleben, wie eine bequeme, kalte und weit verbreitete Gleichgültigkeit vorherrscht, Tochter einer tiefen Ernüchterung, die sich hinter einer trügerischen Illusion verbirgt, nämlich zu glauben, dass wir allmächtig sind, und zu vergessen, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Diese Enttäuschung, welche die großen geschwisterlichen Tugenden hinter sich lässt, führt »zu einer Art Zynismus. Das ist die Versuchung, der wir ausgesetzt sind, wenn wir diesen Weg der Ernüchterung oder Enttäuschung einschlagen. Die Isolierung und das Verschlossensein in sich selbst oder die eigenen Interessen sind nie der Weg, um wieder Hoffnung zu geben und Erneuerung zu bewirken, wohl aber die Nähe, die Kultur der Begegnung. Isolierung: nein; Nähe: ja. Kultur der Konfrontation: nein; Kultur der Begegnung: ja!“[8]

 

Dann aber kommt er zu folgendem Schluss: „Eine globale Tragödie wie die Covid-19-Pandemie hat für eine gewisse Zeit wirklich das Bewusstsein geweckt, eine weltweite Gemeinschaft in einem Boot zu sein, wo das Übel eines Insassen allen zum Schaden gereicht. Wir haben uns daran erinnert, dass keiner sich allein retten kann, dass man nur Hilfe erfährt, wo andere zugegen sind. Daher sagte ich: »Der Sturm legt  unsere Verwundbarkeit bloß und deckt jene falschen und unnötigen Gewissheiten auf, auf die wir bei unseren Plänen, Projekten, Gewohnheiten und Prioritäten gebaut haben. Mit dem Sturm sind auch die stereotypen Masken gefallen, mit denen wir unser „Ego“ in ständiger Sorge um unser eigenes Image verkleidet haben; und es wurde wieder einmal jene segensreiche gemeinsame Zugehörigkeit offenbar, der wir uns nicht entziehen können, dass wir nämlich alle Brüder und Schwestern sind.“[9]a

 

Für was die Coronapandemie alles gut ist, kann man kaum fassen. Was wir aber gerade in der Pandemie erleben, ist das Gegenteil von dem, was Franziskus als positiv erkennt. Verschlossene und intolerante Haltungen durch unsere politischen „Führer“ werden immer intensiver. Das Recht auf Privatsphäre wird schamlos genommen, das Leben des Einzelnen wird einer ständigen Kontrolle ausgesetzt. Schamlos bis zum Äußersten dringt man in das Leben des Einzelnen ein. Kurioseste Ideologien dringen ohne jede Scham in unser christliches Abendland ein und werden über die Köpfe der Menschen hinweg in Selbst-ermächtigung diktiert. Der Großteil der Volksvertreter sieht schweigend zu wie unser Land zerstört wird und wie sich die Dekonstruktion friedlichen Zusammenlebens fortsetzt. Der innere Frieden ist der Angst gewichen. Der Fanatismus, der zur Zerstörung des Einzelnen führt, auch viele Christen befallen hat. Hier wären die gefragt, die von sich behaupten, vor den Menschen für das Christentum einzustehen. Stattdessen schlägt Franziskus die Anerkennung es Islam zur Bildung einer friedlichen Weltgemeinschaft vor. Er nennt das die Wahrheit mit der Begegnung der Wirklichkeit. Gemeinsam mit dem Islam und anderen Religionen will er im Dialog die Wahrheit finden. Die Bibel, die irrtumslose Schrift scheint da nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen. Eine Randerscheinung. Aber Franziskus hat die Lösung:

 

„Trotz dieser dunklen Schatten, die nicht ignoriert werden dürfen, möchte ich auf den folgenden Seiten den vielen Wegen der Hoffnung eine Stimme geben. Gott fährt nämlich fort, unter die Menschheit Samen des Guten zu säen. Die jüngste Pandemie hat uns erlaubt, viele Weggefährten und -gefährtinnen wiederzufinden und wertzuschätzen, die in Situationen der Angst 16 mit der Hingabe ihres Lebens reagiert haben. Wir können erkennen, dass unsere Leben miteinander verwoben sind und wir durch einfache Menschen Hilfestellung erfahren haben, die aber zweifellos eine bedeutende Seite unserer Geschichte geschrieben haben: Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, Supermarktangestellte, Reinigungspersonal, Betreuungskräfte, Transporteure, Ordnungskräfte, ehrenamtliche Helfer, Priester, Ordensleute und viele, ja viele andere, die verstanden haben, dass niemand sich allein rettet Ich lade zur Hoffnung ein. Sie spricht uns von einem Durst, einem Streben, einer Sehnsucht nach Fülle, nach gelungenem Leben; davon, nach Großem greifen zu wollen, nach dem, was das Herz weitet und den Geist zu erhabenen Dingen wie Wahrheit, Güte und Schönheit, Gerechtigkeit und Liebe erhebt. Die Hoffnung ist kühn. Sie weiß über die persönliche Bequemlichkeit, über die kleinen Sicherheiten und Kompensationen, die den Horizont verengen, hinauszuschauen, um sich großen Idealen zu öffnen, die das Leben schöner und würdiger machen. Schreiten wir voller Hoffnung voran!“[10]

 


[1] Als Sacro Convento bezeichnen die Franziskaner-Minoriten das Mutterkloster und zugleich geistliche Zentrum ihres Ordens in Assisi, in Umbrien, Italien. Das Gebäude des Klosters ist zusammen mit der Basilika San Francesco, in deren Krypta die Gebeine des Heiligen Franz von Assisi ruhen, am Rande Assisis an die Hänge des Monte Subasio gebaut.

[3] ebd.

[6] ebd. S. 3

[7] ebd. S. 4-6.

[8] ebd. S.5-10.

[9] ebd. S.10-11

[10] ebd. S. 16-17.

 

 


  • 1


#44682 Gibt es überhaupt eine GESETZLICHE GRUNDLAGE für Maskenpflicht, Kontaktbeschr...

Geschrieben von Rolf am 17 July 2020 - 14:14

Gibt es überhaupt eine GESETZLICHE GRUNDLAGE für Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen, Versammlungsverbote etc...?

 

 

Im Folgenden einfach und verständlich erklärt:

 

1. Nein. Im Gegenteil. Nach den GESETZEN (Grundgesetz und Infektionsschutzgesetz) der BRD sind diese Maßnahmen NICHT ERLAUBT, da sie die GRUNDRECHTE der Menschen einschränken oder gar aufheben.

 

2. Auf welcher Grundlage kann dann die Regierung der BRD DENNOCH solche Maßnahmen erlassen?

 

ANTWORT: Aufgrund von ERMÄCHTIGUNGSGESETZEN. Diese werden offiziell als RECHTSVERORDNUNGEN bezeichnet, siehe hier auf der offiziellen Seite der Regierung unter Absatz 2:

 

 

Diese RECHTSVERORDNUNGEN können vorbei am Gesetzgeber und Parlament von der Regierung erlassen werden durch eine sog. ERMÄCHTIGUNG.

 

Auf solchen ERMÄCHTIGUNGSGESETZEN beruhen die aktuellen Maßnahmen, wie Maskenpflicht, Versammlungsverbote etc...

 

3. In welchem Ermächtigungsgesetz genau STEHT DAS?

 

Es steht in dem Gesetzentwurf Drucksache 19/20042 vom 16. Juni 2020, siehe hier auf der offiziellen Seite des Bundestages:

 

 

4. Wie lange können die "Corona-Maßnahmen" der Regierung mit diesem Ermächtigungsgesetz durchgeführt werden?

 

Antwort: Bis zum 31. März 2022. Siehe dazu Artikel 1 und 2 auf Seite 4 - also noch fast ZWEI JAHRE LANG.

 

5. Welche Vermutung legt dies nahe?

 

Die Regierung will die Maßnahmen bis nach der Bundestagswahl im Herbst 2021 aufrechterhalten können und bis ein Impfstoff entwickelt wurde.

 

6. Welche Gefahr verbirgt sich dahinter?

 

Mit diesem Mechanismus von Ermächtigungsgesetzen kann die Regierung willkürlich an den bestehenden Gesetzen vorbei regieren und praktisch alles anordnen, was ihr beliebt. Es handelt sich hier um einen Türöffner für eine Diktatur.

 

Mit gleichem Mechanismus hatte Adolf Hitler Deutschland 1933 in die NS-Diktatur geführt, nämlich mit den ERMÄCHTIGUNGSGESETZEN vom 24. März 1933. Bitte hier einmal die genauen Geschichtsdaten überprüfen und welche gefährlichen PARALLELEN hier bestehen.

 

7. Was resultiert daraus?

 

Ein ziviler Ungehorsam der Bürger mit der Forderung an die Regierung, diese Ermächtigungsgesetze SOFORT aufzuheben und wieder zu dem Grundgesetz und den regulären Gesetzen zurückzukehren. Dieser zivile Widerstand vieler Bürger hat bereits begonnen...

 

... möge sich dem jeder aufrechte Bürger, der bereits über diese Situation besorgt ist, anschließen:

In Artikel 20 Absatz 4 der Verfassung (Grundgesetz der BRD) heißt es: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist." 

 


  • 1


#44442 Diener: „Sachsen“ war entscheidend für Verzicht auf erneute Kandidatur

Geschrieben von Rolf am 16 February 2020 - 16:49

Nach meiner Überzeugung sind die Argumente Dieners scheinheilig. Für mein Dafürhalten hat sich der Verband richtig verhalten. Die Äußerungen von diener sind vielfach fragwürdig bis unbiblisch. Die Beschuldigungen bezüglich des "Netzwerk Bibel und Bekenntnis" sind ebenso scheinheilig wie seine Aussagen zum Marsch für das Leben. Diese Verteidigungsschrift lässt ein gewisses Beleidig tsein erkennen. Rhetorik ersetzt nicht Wahrheit. Sein Engagement in der ev. Kirche, die sich inhaltlich immer mehr vom Wort Gottes entfernt ist schwer verdaulich und die Anbiederung an den Papst, zusammen mit Prof. Schirrmacher ist nicht nachvollziehbar. Man vereinbart Schweigepflicht entgegen dem Transparentgebot der Bibel. Als er sich auf Facebook jubelnd darüber äußerte, dass man in Sachen Einheit vorangekommen wäre und ich daraufhin nachfragte, welches Fundament denn diese Einheit hätte, denn Einheit ohne Inhalt sei sinnlos, hat er mich wütend aus seinem Freundeskreis gelöscht. Herr Dr. Diener sollte lieber mal in sich gehen und sich fragen ob er selbst noch auf dem richtigen Weg ist, anstatt biblisch gesunde Organisationen anzuklagen. Das macht keinen Eindruck, allenfalls einen schlechten.


  • 1


#44209 Zum Rücktritt des Landesbischofs Dr. Carsten Rentzing

Geschrieben von Rolf am 18 October 2019 - 20:31

https://www.veronika...OVR6_FvedfSXVaI

 

 

 

 

 

Zum Rücktritt des Landesbischofs Dr. Carsten Rentzing 

 

  • von Veronika Bellmann
  • 16 Okt., 2019
tk_K__9733.jpg

Zur Konsequenz von Dr. Carsten Rentzing nach miesesten Mobbing linker Kreise unter Mithilfe der öffentlich-rechtlichen Sender von seinem Amt als evangelischer Landesbischof Sachsens  zurückzutreten:

 

Die Jagd auf Konservative ist im vollen Gange und die EKD macht in vorderster Linie mit. Im folgenden Beitrag des Vorstandsvorsitzenden der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, Helmut Matthies, können Sie so treffende Sätze und fragen lesen, wie „Wenn Konservative nicht zur Kirche gehören, sollte man Ihnen auch die Kirchensteuer zurück zahlen? Ist alles, was nicht links ist, gleich rechtsextrem? Wer entschuldigt sich für linksextreme Taten und Worte?“

 

Dr. Carsten Rentzing darf nicht Bischof sein, weil er vor 30(!) Jahren in rechten Magazinen geschrieben hat. Aber ein prügelnder Taxifahrer von den Grünen konnte Außenminister werden und eine grüne Fraktionsvorsitzende Kathrin Göhring-Eckardt tritt pietätlos seit an seit mit der Antifa vor die Synagoge in Halle, vor der gerade ein Mörder gewütet hat. Langsam reicht es wirklich und Konservative dürfen nicht länger schweigen. 

 

Vor 30 Jahren haben wir die kommunistische Staatsfront, die alles Bürgerliche ausmerzen wollte und damit auch menschliche Existenzen zerstörte, unter Einsatz unseres Lebens friedlich hinweggefegt. Heute ist es eine gesellschaftliche Minderheit, die unter dem Deckmantel vermeintlicher politischer Korrektheit, ihren antibürgerlichen Feldzug immer gnadenloser und offensiver durchzieht und ebenfalls Menschenleben zerstört.

 


  • 1


#43889 Broschüre: "Geführt oder verführt - Die ökumenische Bewegung im Licht der...

Geschrieben von Rolf am 23 July 2019 - 13:13

Die Ökumene, hauptsächlich von katholischer und evangelischer Kirche dominiert, führt die Menschen in die Irre. Sie legalisiert Sünde und lehnt die Wahrheit des Wortes Gottes vielfach ab. Daher lehne ich die Ökumene kategorisch ab.


  • 1


#43292 Die evangelikale Bewegung wird unübersichtlicher

Geschrieben von Rolf am 28 January 2018 - 22:57

http://www.idea.de/n...her-104059.html

 

 

 

Die evangelikale Bewegung wird unübersichtlicher

 

 

 

 

csm_parzany_ulrich_bibel_715_zimpfer_pho
Der Leiter des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Pfarrer Ulrich Parzany. Foto: Zimpfer Photography

Kassel (idea) – Die evangelikale Welt wird unübersichtlicher. Deswegen wird die Aufgabe von theologisch konservativen Werken und Dachverbänden wichtiger, durch klare Stellungnahmen Orientierung zu bieten. Dieser Ansicht ist der Leiter des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel). Er äußerte sich zum zweijährigen Bestehen des Netzwerks gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Nach seinen Worten gibt es mehr Debatten – unter anderem bedingt durch das Internet mit seinen Blogs, Videos und sozialen Medien. Obwohl sie zu begrüßen seien, führten sie dazu, dass es für viele Christen schwieriger werde, einen Überblick über die mittlerweile unterschiedlichen Standpunkte in der evangelikalen Bewegung zu bekommen. Wegweisung bei kontroversen Themen durch evangelikale Gremien sei deswegen hilfreich. Parzany zufolge könnte sich da etwa der Evangelische Gnadauer Gemeinschaftsverband (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften) deutlicher zu Wort melden.

 

Parzany: „Worthaus“ hat mit evangelikalen Positionen nichts zu tun

 

Ein Beispiel für eine unter Evangelikalen umstrittene Internetplattform sei das von Prof. Siegfried Zimmer (Ludwigsburg) gegründete „Worthaus“. Weil und wie er dafür eintrete, die Bibel kritisch auszulegen, hätten dessen Ansichten mit „evangelikalen, reformatorisch-theologischen Positionen nichts mehr zu tun“, so Parzany.

 

Was (k)eine Katastrophe ist

 

Zu der „bedauerlicherweise“ vom Bundestag beschlossenen „Ehe für alle“ sagte er, sie sei an sich noch keine Katastrophe für Christen: „Aber jetzt müssen sie sich öffentlich dazu bekennen, dass nach der Bibel die Ehe aus einem Mann und einer Frau besteht. Die Situation wird erst dadurch katastrophal, dass wir innerhalb der Kirchen und offensichtlich auch innerhalb der evangelikalen Gemeinschaft in dieser wesentlichen Frage gegensätzliche Meinungen vertreten.“

 

Es gibt keine einheitlichen Ansichten in der evangelischen Kirche

 

Parzany kritisierte ferner, dass nicht mehr klar gesagt werde, dass Jesus leibhaftig auferstanden und das Grab leer gewesen sei und dass allein in Jesus für alle Menschen das Heil zu finden sei. Das zeige sich etwa im interreligiösen Dialog. Wenn Jesus der Sohn Gottes sei und es nur einen Gott gebe, dann könne man nicht verkünden, dass Christen und Muslime an denselben Gott glauben, weil für Muslime Jesus weder gekreuzigt noch auferstanden sei. Dass darüber längst keine Einigkeit mehr herrsche, mache die von der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland beschlossene „Theologische Positionsbestimmung für die Begegnung mit Muslimen“ deutlich. Darin heißt es, die rheinische Kirche nehme „den Glauben muslimischer Menschen als Bindung an den einen Gott wahr“. Sie verfolge im Dialog nicht das Ziel, Muslime zum Religionswechsel zu bewegen.

 

Entscheidung der rheinischen Synode: Sprachlos vor Entsetzen

 

Das Papier mache ihn „sprachlos vor Entsetzen“ so Parzany. Schon vorherige Veröffentlichungen – etwa die Arbeitshilfe „Weggemeinschaft und Zeugnis im Dialog mit Muslimen“ – seien an „theologischer Schwachheit“ nicht zu übertreffen gewesen. Es sei fatal, dass diese Ansichten ausgerechnet in der rheinischen Kirche offiziell vertreten werden, auf deren Gebiet 1934 die Barmer Theologische Erklärung verabschiedet wurde, derzufolge es der Auftrag der Kirche ist, „die Botschaft von der freien Gnade Gottes auszurichten an alles Volk“ – das heiße, auch an Juden und Muslime, so Parzany. Oft werde vor dem Hintergrund dieser Debatten der Vorwurf laut, dass Christen öffentlich so viel stritten: „Natürlich haben wir mehr Gewicht, wenn wir mit einer Stimme sprechen. Aber wenn wir nicht einig sind, müssen wir in der Sache streiten anstatt Einigkeit vorzutäuschen.“

 

Und was ist mit den Katholiken?

 

Parzany äußerte sich auch zu dem von Katholiken kürzlich veröffentlichten „Mission Manifest“, das Mission als das Gebot der Stunde bezeichnet. Es gebe keinen Menschen, für den Jesus nicht gestorben sei und der Jesus nicht kennenlernen sollte, heißt es darin. Parzany hält das Manifest für „eine Mut machende Initiative in der katholischen Kirche“: „Ich freue mich, dass es in ihr einen missionarischen Aufbruch gibt und man zum Lesen der Bibel aufruft.“ Das bedeute nicht, Unterschiede zu verwischen, aber es gebe nun mal „viele Katholiken, mit denen ich das Apostolische Glaubensbekenntnis gemeinsam spreche und vom ersten bis zum letzten Wort auch für wahr halte. Das kann ich von vielen in meiner eigenen Kirche nicht sagen.“

 

Das Netzwerk wächst langsam, aber stetig

 

Das 2016 gegründete Netzwerk Bibel und Bekenntnis ist laut Parzany langsam, aber stetig gewachsen. Man habe zu Beginn keine bestimmten zahlenmäßigen Erwartungen gehabt. Vor einem Jahr seien es 1.129 Mitglieder gewesen, heute 1.805. Hinzu kämen 21 Gemeinden und 29 Organisationen. Parzany: „Solange wir den Eindruck haben, dass unsere Arbeit nötig ist, werden wir sie fortsetzen.“ 65 Repräsentanten aus Landes- und Freikirchen hatten das Netzwerk ins Leben gerufen. Anlass waren Unklarheiten über den Kurs der evangelikalen Bewegung, die durch Stellungnahmen des Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Michael Diener (Kassel), zugunsten einer Mitarbeit Homosexueller in Gemeinden und Gemeinschaften ausgelöst worden waren. In einem einstimmig verabschiedeten Kommuniqué des Netzwerkes hieß es: „Es fehlt an deutlichem Widerstand gegen Entscheidungen von Kirchenleitungen und Synoden, die Bibel und Bekenntnis widersprechen.“ Als Beispiele nannte das Netzwerk die kirchliche Förderung der Gender-Ideologie und Religionsvermischung. Das Netzwerk will Gemeinden Orientierung durch biblisch-theologische Lehre und Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen anbieten.


  • 1


#43196 Hahne für Abschaffung der Kirchensteuer: „Geld erstickt alles“

Geschrieben von Rolf am 31 October 2017 - 19:45

http://www.idea.de/n...les-103014.html

 

 

 

Hahne für Abschaffung der Kirchensteuer: „Geld erstickt alles“

 

 

 

 

csm_hahne_glauchau_715_idea_pankau17_9da
Der Bestsellerautor und Fernsehmoderator Peter Hahne spricht vor 3.200 Besuchern in Glauchau. Foto: idea/Pankau

Glauchau (idea) – Für eine Abschaffung der Kirchensteuer hat sich der Bestsellerautor und Fernsehmoderator Peter Hahne (Berlin) ausgesprochen. „Geld erstickt alles“, sagte das ehemalige Mitglied der Leitung der EKD, des Rates, am Reformationstag (31. Oktober) vor rund 3.200 Besuchern beim Sächsischen Gemeindebibeltag in Glauchau. Obwohl das Reformationsjubiläum etwa 500 Millionen Euro gekostet habe, sei das Resultat dürftig: „Was wir brauchen, sind Glaubenswerke, so wie den sächsischen Gemeinschaftsverband.“ Er habe allergrößte Hochachtung vor den Christen in den neuen Bundesländern, bekannte Hahne. Sie hätten sich ihren Glauben etwas kosten lassen: „Sie sind nicht reingefallen auf die beiden Diktaturen – weder auf die braune noch auf die rote.“ Die Sachsen könnten dankbar sein für ihren Landesbischof und die vielen Pfarrer, die eine wichtige Arbeit leisteten. Wo Schwarzbrot gepredigt werde, seien die Kirchen voll: „Wo Klartext geredet wird, hören die Menschen zu.“ Hahne bezeichnete die Bibel als „Bedienungsanleitung Gottes für unser Leben“. Wer die Heilige Schrift nicht kenne, verstehe weder die europäische Malerei und Musik, noch Kunst und Kultur.

 

„Ohne Bibelkenntnis verstehen die Menschen nur Bahnhof“

 

Hahne: „Ohne Bibelkenntnis verstehen die Menschen nur Bahnhof.“ Wie weit die Unkenntnis biblischer Inhalte inzwischen fortgeschritten sei, habe ihm unter anderem eine Zuschrift gezeigt. Nach einer seiner Sendungen habe ein Zuschauer gefragt: „Lieber Herr Hahne, Sie sprachen in Ihrer Sendung von der Bergpredigt. Könnten Sie mir bitte Autor und Verlag nennen?“ Der Moderator Günther Jauch habe ihm von einer Sendung berichtet, in der die Kandidaten vier Bitten des Vaterunsers in die richtige Reihenfolge bringen sollten. Keiner der zehn Teilnehmer sei dazu in der Lage gewesen. Hahne: „Das ist Deutschland 2017.“ Die Aussage „Der Islam gehört zu Deutschland“ des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU) bezeichnete Hahne als „dümmsten Satz, den ich je gehört habe“. Der Islam habe Deutschland in keiner Weise geprägt. Richtig sei, dass jeder Moslem zu Deutschland gehöre, der vor Verfolgung hierher geflüchtet sei und sich an die geltenden Gesetze halte.

 

Prof. Berthold: Ich hätte mir eine Reformation der Herzen gewünscht

 

Der Vorsitzende des Landesverbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen, Prof. Johannes Berthold (Moritzburg), bekannte in einer Bibelarbeit, dass seine Erwartungen an das 500-jährige Reformationsjubiläum zu hoch gewesen seien, als dass sie hätten erfüllt werden können: „Statt eines Reformationsgedenkens hätte ich mir eine Reformation der Herzen gewünscht.“ Er ermutigte dazu, immer wieder die Bergpredigt Jesu zu lesen: „Sie reformiert unser Herz und macht uns zu Licht und Salz der Welt.“ Kirche müsse mehr sein als eine Agentur für Werte. Sie müsse Ort der Christusbegegnung sein: „Kirche bleibt nur Kirche, wenn sie bei Christus bleibt.“

 

Klenk: Christen sollten „Weitersager“ der biblischen Hoffnungsbotschaft sein

 

Der Leiter des Fontis-Verlags, Dominik Klenk (Basel), vertrat die Ansicht, dass es bei der Reformation nicht allein um eine historische Epoche gehe. Vielmehr müssten sich Kirchen und Gemeinden immer wieder neu ausrichten. Das gelinge allerdings nur jenen, die die Augen öffneten und selbstkritisch schauten, wo bei ihnen eine Deformation vorliegt. Er ermutigte dazu, Gottes Zusagen im Alltag ernst zu nehmen: „Worte haben Kraft.“ Christen sollten „Weitersager“ der biblischen Hoffnungsbotschaft sein. Der Evangelist Andreas Riedel vom Evangelisationsteam Sachsen zeigte sich überzeugt, dass Gott auch mit kleinen Menschenmengen Großes bewirken kann: „Seine Macht ist noch lange nicht am Ende, wenn wir ihm treu sind.“ Das Evangelisationsteam mit seinen neun Mitarbeitern arbeitet als Verein auf der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz. Es finanziert sich ausschließlich über Spenden.

 

Über Gemeindegrenzen hinweg Kontakte knüpfen

 

Wie der Organisator des Gemeindebibeltages, Ralf Gotter (Crimmitschau), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, soll der Tag in erster Linie Christen ermutigen. Gerade in Zeiten von Umbrüchen brauche es Tage, an denen sich Christen über Gemeindegrenzen hinweg träfen und Jesus Christus feierten. Besonders für kleinere Gemeinden sei der Gemeindebibeltag eine Ermutigung. Hier könnten sie sich vergewissern, dass sie nicht allein seien. Nach Gotters Worten hat sich die Verlegung des Treffens auf den Reformationstag bewährt. Bis 2010 war der Gemeindebibeltag alle zwei Jahre im Juni in Crimmitschau zu Gast. Seit 2011 findet er jährlich am 31. Oktober in Glauchau statt. In diesem Jahr stand er unter dem Motto „Reformation und kein Ende...“


  • 1


#42621 Bedford-Strohm ausgezeichnet: "Integrator des Jahres"

Geschrieben von MajorTom am 17 December 2016 - 08:41

Die Welt zeichnet meist nur Ihresgleichen aus.

 

Jak 4,4 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!


  • 1


#42471 Bedford-Strohm verteidigt Auftreten auf dem Tempelberg

Geschrieben von MajorTom am 31 October 2016 - 12:14

Bedford-Strohm sollte das Kreuz gleich abgelegt lassen und es jemanden geben, der über Rückrad und Mut verfügt und sich nicht vor dem Islam in den Staub wirft.


  • 1


#41887 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 10 June 2016 - 18:41

Es tut mir leid, wenn ich dich so höre. Vielleicht ist jetzt auch einfach mal was ganz anderes dran. Vielleicht darfst du mal eine Grübelpause einlegen....Wie wäre es, wenn du dich eine Weile lang einfach nicht mehr fragst, ob du noch glaubst oder nicht.... Klingt komisch, aber aus Gedankenkarussellen muss man aussteigen, und da ich überzeugt bin, dass Gott seine Kinder kennt, weiß er um dein verwirrtes Herz und kann dich verstehen.

 

Und noch einmal (auch wenn das jetzt Druck aufbaut): such dir Leute, die du regelmäßig siehst und mit denen du regelmäßig ganz normal über Glaubenssachen sprechen kannst. Du wirst nicht weiterkommen, wenn du alleine in deiner eigenen Suppe kochst, glaub mir.


  • 1


#41870 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 08 June 2016 - 10:22

Hallo mal wieder,

 

wenn ich deine Beiträge lese, merke ich ganz deutlich, dass du einen großen Gesprächsbedarf hast. Du bräuchtest einen Raum, in dem du all die Fragen stellen kannst und gute Impulse bekommst. So gerne ich dir hier auch schreibe, glaube ich, dass es für dich wichtig wäre, dir einen regelmäßigen Hauskreis oder etwas ähnliches zu suchen. Wir Christen brauchen andere Christen, um zu wachsen. Wir müssen mit anderen Christen in Beziehung gehen und aus der Beziehung heraus können dann Dinge angesprochen und angegangen werden.

 

Außerdem darf ich dir versichern: vieles von dem, was du beschreibst, beschäftigt andere Christen genau so. Das "Nicht genügen" z.B., die Angst vor Strafe bei Fehlverhalten, die Konflikte in uns, wenn wir Dinge tun, von denen wir eigentlich wissen, dass es anders laufen sollte. All das gehört zu einem Christenleben dazu und genau deshalb brauchen wir die Gnade Gottes.

Mein Tip an dich: such dir eine Konkordanz und lies mal ganz konzentriert alle Stellen zum Thema "Gnade", lass das einfach auf dich wirken.

 

Dein Beispiel, dass du oben geschrieben hast: Möchtest du dazu einen Kommentar von mir haben? Ist ja sehr persönlich und war vielleicht eben nur als Beispiel gedacht.

 

Und vergiss eins nicht: Gott hat dich geschaffen, genauso wie du bist. Er hält dich immer aus, auch in all deinen Zweifeln und Fragen. Deine Aufgabe ist, an ihm dranzubleiben und er geht dann seinen Weg mit dir. "Der in euch angefangen hat das gute Werk, der wirds auch vollenenden!" (irgendwo im Neuen Testament, kann mir Stellen immer so schlecht merken)


  • 1


#41830 Richtig beten?

Geschrieben von Rolf am 02 June 2016 - 19:02

http://www.bibel.com...vaterunser.html

 

 

 

Wie soll ich beten? Was ist Praise-Prayer? Was hat das mit dem Vaterunser zu tun?

 


Wie betet man am besten? Wozu gibt es das Vaterunser? Soll man NUR das Vaterunser beten? Das ist ja auch nur ein runtergeleier? Was hat das mit Lobpreis zu tun? Was bedeutet der Begriff Praise-Prayer?

Eins nach dem anderen...

Erst einmal:
Zu Gott kannst Du so reden wie Du mit einem Freund - oder eben mit Deinem Vater redest (daher kommt wohl auch der Name Vaterunser ;-). Nirgendwo in der Bibel steht jedoch, dass man beim Beten auswendig gelernte Gebete runterleiern soll.
Auch das Vaterunser ist meiner Meinung nach nicht als Gebet anzusehen, das man auswendig lernen soll um Gott täglich damit in den Ohren zu liegen. Gott will unser Herz, er will mit uns kommunizieren, er sehnt sich danach, dass wir mit ihm reden und nicht dass wir irgendwelche Gedichte aufsagen.



Was ist beim Beten wichtig? Warum sollen wir beten?

Schauen wir uns einmal die Bibelsstelle genauer an, in der Jesus uns das Vater-Unser erklärt. Hier können wir SEHR viel über richtiges - und vor allem wirkungsvolles - Gebet lernen:

Matthäus 6, 9 (Schlachter):Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten: [...]


Hier bekommen wir drei wichtige Informationen:

1. Nicht plappern

Das schließt das Auswendiglernen eigentlich schon fast per Definition aus. Denn wenn wir etwas auswendig Gelerntes runterbeten (im wahrsten Sinne des Wortes) tendiert man automatisch dazu, nur "um der Worte willen" zu beten - also das was wir sagen nicht zu meinen. Es besteht immer die Gefahr, dass man die Worte selber zwar sagt, innerlich aber dabei abschaltet. Es heißt nicht, dass es so sein MUSS. Man kann das Vaterunser auch mit Inbrunst beten und das was man sagt auch so meinen, aber die Gefahr, dass man nur Worte ausspricht ist sehr groß.

2. Gott weiß was wir benötigen

Dieser kleine vermeintlich unwichtige Satzteil ist die zentrale Stelle des gesamten Abschnitts: Gott weiß was wir brauchen, er kennt unsere Probleme. "Warum soll ich dann noch beten", mag man sich dann noch fragen. Die Frage ist berechtigt. Wenn Gott meine ganzen Probleme kennt, brauche ich ihm diese doch gar nicht mitteilen. Aber Gebet dient nicht dazu, Gott mit Informationen zu versorgen, es geht nicht darum, ihm irgendwas mitzuteilen, was er noch nicht weiß. Gott wäre nicht allmächtig, wenn wir ihm erst einmal mitteilen müssten was Sache ist.

lobpreis-anbetung.jpg
Gott will in erster Linie Gemeinschaft mit uns haben. Er will dass wir ihn lieben, ihn groß machen und anbeten (Lobpreis). So wirst Du schnell feststellen, dass fast alle Gebete die man in der Bibel findet (das Buch der Psalmen zum Beispiel, ist das umfangreichste Buch der Bibel und besteht NUR aus Gebet) zu einem großen Teil daraus bestehen, dass Gott groß gemacht wird, obwohl es den Leuten dabei teilweise eigentlich ziemlich mies ging.
Aber es gibt noch einen weiteren Grund zu beten: Gott will gefragt werden. Wenn Du Kinder hast, kennst Du das bestimmt: Du weißt ganz genau, dass Dein Sohn irgendwas von Dir haben will. Du willst ihm diesen Wunsch erfüllen, willst aber gefragt werden (m

ein Vater hat diese Eigenschaft auch manchmal an den Tag gelegt und glaub' mir, das war teilweise ECHT nervig).
Jesus sagt nicht: "Ihr habt nicht, weil Eure Wünsche zu unverschämt sind" sondern "Ihr hab nicht weil ihr nicht bittet. (Johannes 15, 16, Jakobus 4, 2.

3. Wie wir beten sollen

Jesus sagt hier nicht: "Hey Matthäus, pass auf, ich diktiere Dir jetzt ein Gebet, das lernt Ihr auswendig und immer wenn ihr betet, spult Ihr das einfach ab und dann ist alles in Butter" - nein! Jesus sagt hier deutlich "auf diese Weise", also auf diese Art. Das ist keine So-und-nicht-anders-Anleitung sondern vielmehr eine Bauanleitung, ein Prinzip, wie wir beten sollen...

Schauen wir uns dazu mal das Vater-Unser konkret an:
 

Das Vaterunser als Bauanleitung zum Beten

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name

Ganz wichtig: Das Gebet fängt mit Lobpreis an. Gott wird groß gemacht, sein Name wird erhoben. Wenn wir beten, soll das nicht nur eine einzige große Ich-hätte-gerne-Liste werden. Wir sollen vielmehr zuerst an Gott denken, ihn als unseren Schöpfer groß machen, ihm für das danken, was er für uns alles Gutes getan hat. Wenn Dir das schwerfällt, denke doch einfach mal an die Kinder in der dritten Welt, die in Pappkartons auf Müllkippen hausen, dann solltest Du keine Probleme mehr haben Dinge zu finden für die Du Gott danken kannst. Du kannst Gott auch einfach dafür danken, dass er so ist wie er ist! Dass er Dich liebt, dass er wie ein Vater ist, dass er will dass es uns gut geht (besonders wirkungsvoll ist das übrigens wenn es Dir in dem Moment nicht gut geht) usw. in der Bibel findest Du soooo viele wirklich coole Verheißungen (Versprechen) über uns, für die Du Gott danken kannst.
 


Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
Wie im Himmel so auf Erden

Nun folgt eine Proklamation, also eine Erklärung, ein Ausruf. Dass Gott mächtig ist. Auch das ist im Prinzip nichts anderes als das Großmachen und Preisen von Gott, es ist nichts anderes als Lobpreis. Wir rufen aus, dass sein Reich kommen wird! Nicht kommen könnte, oder kommen sollte, sondern kommen wird! Gleichzeitig proklamieren wir, dass Gottes Wille über unserem eigenen Willen steht. Nicht wir sind der Chef sondern er. Genauso können wir weitere Proklamationen aus der Bibel nehmen und einfach im Gebet ausrufen. Dass er der König ist, dass er der einzige Gott ist, dass er wieder kommen wird.

Unser Tägliches Brot gib uns heute

Nun kommen wir zu unseren eigenen Anliegen. Wir können bitten, was uns auf dem Herzen liegt. Wir können ihm unser Leid klagen (wir können Gott auch mal volljammern, wenn wir dabei den Lobpreis nicht vergessen) und unsere Wünsche äußern. Unsere Anliegen sind Gott wichtig und er will auch, dass wir alles mit ihm teilen, Freude und Leid.
Aber weißt Du was das Interessante ist? Wenn man einfach mal nur die Buchstaben zählt, dann macht der Teil mit den eigenen Wünschen nur 10% des Vaterunsers aus. Nur ein Zehntel!!! Ich muss ehrlich gestehen, dass das bei mir oft eher umgekehrt ist. Ich kann stundenlang beten, was ich doch gerne hätte, was Gott alles für mich tun soll. Wenn ich dann aufhören will kommt dann am Schluss noch sowas wie: "Ach ja, was ich noch sagen wollte: Gott Du bist echt gut, ich preise Dich und erhebe Deinen Namen... Amen"

Wir müssen da wirklich umdenken und GOTT in den Mittelpunkt unserer Gebete stellen. Wie schon oben erwähnt: Es geht nicht darum, Gott mit Informationen zu versorgen sondern in erster Linie darum, dass ER groß gemacht wird. Unser Pastor hat das mal sehr passend auf neu-deutsch "Praise-Prayer" genannt: Gebet gepaart mit Lobpreis.
 


Und vergib uns unsere Schuld
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Nun sollen wir auch dafür beten, dass Gott unsere Schuld vergibt. Jesus ist für unsere Schuld, für das was wir falsch gemacht haben (die Bibel nennt das Sünde), gestorben. Das heißt, dass er die Strafe für die Schuld stellvertretend für uns übernommen hat. Und dadurch können wir selber frei von Schuld sein. Wenn wir das für uns annehmen stehen wir vor Gott, als hätten wir nie in unserem Leben auch nur eine ganz kleine unwichtige Sache falsch gemacht.
Auch hier ist es wieder wie mit den Wünschen: Wenn wir an Jesus glauben, HABEN wir die Vergebung. Gott vergibt uns unsere Sünden nicht erst wenn wir ihn darum bitten. Das wäre fatal, weil wir dann ein Problem hätten, wenn wir einen Fehler machen und dann plötzlich vom Auto überfahren werden ohne vorher um Vergebung gebeten zu haben.
Aber Jesus will, dass wir nicht vergessen, dass wir immer wieder Fehler machen. Wir sollen nicht überheblich werden und was noch wichtiger ist: Gott hat uns ALLE Sünden vergeben (selbst wenn wir so schlimme Dinge wie einen Mord getan haben) aber genauso sollen auch wir den Leuten vergeben, die uns verletzt haben oder an uns Fehler begangen haben. Dies ist Jesus sogar so wichtig, dass er das nach dem Absatz mit dem Vaterunser noch einmal zusätzlich hervorhebt (Matthäus 6, 15).

 


Denn Dein ist das Reich
Und die Kraft und die Herrlichkeit
In Ewigkeit
Amen


Wie hört das Vater-Unser auf? Man kommt wieder auf den Anfang zurück und - wie sollte es anders sein - man hört mit Lobpreis auf. Hier wird wieder Gott gepriesen und sein Name ausgerufen und groß gemacht.
 

Fazit: Praise-Prayer

Gebet ist wichtig, aber gerade das Vaterunser zeigt, wie wichtig Lobpreis ist. Egal wie und was wir beten. Gott soll dabei immer die Ehre bekommen (Praise-Prayer eben)! Wir sollen also im Prinzip nie beten ohne den Lobpreis als Element wegzulassen oder zu vernachlässigen. Dadurch erst bekommen unsere Gebete richtig Kraft. Besonders wenn es einem schlecht geht und wenn man gerade nichts fühlt, kann Lobpreis eine sehr mächtige und kraftvolle Sache sein, die wirklich etwas bewegen kann.


  • 1


#41811 Missbrauch? Begrüßung

Geschrieben von Kranich am 31 May 2016 - 16:01

Du schreibst, du bist damals das erst Mal bei diesem Pastor gelandet (ich benutze diesen Ausdruck, weil ich vermute, dass es kein landeskirchlicher Pfarrer war, sondern ein Pastor einer Freikirche), weil du ein ganz konkretes Problem hattest und gehofft hast, dir würde jemand dabei helfen, es zu bewältigen.

Eins ist mir im Lauf der Zeit klar geworden: Gott schenkt einem manchmal ganz überraschend völlig Befreiung von schlechten Gedanken, Gefühlen, Verhaltensweisen. Aber meistens arbeitet er eher langsam. Warum? Weil er uns nicht nur befreien will, sondern auch unseren Charakter formen möchte und dazu muss er bei manchen Sachen an die Wurzel.

Also mal so ganz theoretisch auf dein Beispiel angewandt: wenn du so einen Kummer wegen deiner Freundin hattest, dann hätte dich ein kompetenter Seelsorger mit diesem Kummer erstmal ankommen lassen und dann mit dir zusammen versucht herauszufinden, ob es eine tiefere Ursache gibt (Angst vor Verlassenwerden aus der Kindheit z.B.) und wie du damit umgehen kannst. Das einfach wegzubeten, funktioniert manchmal, aber eher selten. (wie gesagt, nur eine theoretische Überlegung).

Der Faktor Zeit spielt also eine ganz große Rolle und so wird es auch bei dir eine Weile dauern, bis das Erlebte abebbt, es war ja immerhin eine Art Traumatisierung. Du kannst deiner eigenen Heilung helfen, indem du herausfindest, welche Erfahrungen du machen kannst, die diese schlechten Erlebnisse ersetzen können. Liebst du Musik, dann such die Lobpreismusik, die deinem Geschmack entspricht und höre sie, sind es alte Choräle, höre die, sind es Musikstücke, höre die.

Und falls du dich auch noch einmal sachlich damit auseinander setzen willst: es gibt ein sehr gutes Buch von Inge Tempelmann. Das heißt "Geistlicher Missbrauch" und beschäftigt sich sehr seriös mit solchen Dingen, wie dem, was auch dir passiert ist.

 

Hast du denn neben dieser Kollegin und ihrem Umfeld jemals einen länger andauernden Kontakt zu anderen Christen gehabt? Sie sind nicht alle so, weißt du! Wie du in meiner Vorstellung lesen kannst, bin ich überzeugter Gemeidegänger und möchte dich bitten: auch wenn du es jetzt noch nicht kannst, gib nicht alles auf, es gibt auch Christen da draußen, die ganz toll sind.

 

Gut, das du dich wieder an die Bibel rangetraut hast. Bleib dabei, das Wort Gottes heilt uns auch dann, wenn wir das gar nicht so bewusst wahrnehmen. Vielleicht solltest du hauptsächlich im Neuen Testament unterwegs sein, und dir die Stellen, in denen Gott als Richter auftritt für irgendwann später aufsparen. Hast du denn irgendeine Art von Plan oder Strategie, nach der du liest? Oder bist du der spontane Bibelaufschlagetyp?

 

Und vielleicht bete am Anfang vor jedem Lesen darum, dass Gott dir eine Sache zeigt, die für dich wichtig ist. Was ich z.B. schon oft erlebt habe, ist, dass Gott einem Bibelverse so richtig rausstechen lässt. Man liest eine Passage und plötzlich spricht einen etwas auf eine ganz tiefe, ganz berührende Weise an. Und wenn dir das passiert, dann nimm dir einen Zettel, schreib dir den Vers auf und häng ihn dir irgendwo hin, wo du ihn sehen kannst. Denn er ist so eine Art Geschenk von Gott für dich. Gibt es denn schon irgendeinen Satz, irgendeine Stelle, die dich berührt?

 

Es gibt ein paar Verheißungen in der Bibel, die für Menschen gelten, die sich bekehrt haben. Lies doch mal 2. Kor. 5, 17-18, Joh. 10, 28, Röm. 8, 38-39 und noch vieles mehr.

Denn eins ist ganz klar: Nichts kann dich aus seiner Hand reißen. Er hat Anspruch auf dich erhoben, du gehörst jetzt zu ihm und zwar auch in der Ewigkeit!

 

Und noch eins: die Sache mit der Sünde gegen den Heiligen Geist. Als ich mal damit so gekämpft habe, hat mir meine damalige Hauskreisleiterin gesagt: wenn du Angst hast, die Sünde wider den heiligen Geist zu begehen, dann kannst du sie gar nicht begehen. Zu diesem Thema gibt es ja verschiedene Auslegungen. Mich hat bisher am meisten überzeugt, dass man dann diese Sünde begeht, wenn man eine bewusste Bekehrung erlebt hat, weiß, dass es Gott gibt, eine Beziehung zu ihm hat und das Wirken des Heiligen Geistes erlebt hat und sich dann ganz bewusst davon abwendet und eine ganz bewusste Entscheidung trifft, das alles wegzuwerfen. Weiß ich jetzt aber nicht, ob ich da theologisch richtig liege.....


  • 1


#41716 CHRISTIVAL und das „neue Kreuz“ der Neoevangelikalen (Dr. Lothar Gassmann)

Geschrieben von Rolf am 09 May 2016 - 19:09

https://www.der-ruf....othar-gassmann/

 

 

 

CHRISTIVAL und das „neue Kreuz“ der Neoevangelikalen (Dr. Lothar Gassmann)

 

 

 

Veröffentlicht am 9. Mai 2016von Siegfried Schad

(Quelle: Dr. Lothar Gassmann http://l-gassmann.de)

http://www.idea.de/f...sein-96717.html

http://www.idea.de/s...show-96718.html

 

 

jesus_verhoehnt.jpg

 

So weit die begeisterten IDEA-Berichte über das soeben zuende gegangene Christival.

Das letzte Christival, das ich besuchte, war im Jahr 2002.

Aber: Bereits damals waren die Zustände so schlimm, dass ich davor warnen musste. Offenbar hat sich seither nichts gebessert.

 

Hier die Fakten von 2002:

“Die Masse tobt. Sie feiern Jesus … Eine regelrechte JesusEuphorie überzieht die Region. Alle sind begeistert – alle, außer Jesus! Der räumt lieber schleunigst das Feld, weil er von diesem Fankult überhaupt nichts hält.”

 

Diesen Ausführungen von Klaus Göttler, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Jugendkongresses “Christival”, der im Oktober 2002 in Kassel stattgefunden hat, kann ich von Herzen zustimmen. Er schreibt diese Sätze in der Christival-Zeitung Nr. 2 (Seite 3), die im März 2002 in 300.000 Exemplaren gedruckt und landauf landab als Anmeldeexemplar in Kirchen und Gemeinden verteilt wurde. Leider aber stimmen viele weitere Ausführungen und Veranstaltungshinweise in dieser Zeitung überhaupt nicht mit diesen Sätzen überein. Liest man insbesondere die Hinweise zu den für die Abende geplanten “Festivals” (auch die morgendlichen Bibelarbeiten heißen jetzt “Bibelfeste”! – siehe Seite 6 und 7), dann gewinnt man doch den Eindruck, dass es hier eher um eine Party als um die Anbetung des heiligen Gottes und seines Sohnes Jesus Christus geht.

 

Hierzu einige Beispiele aus der ChristivalZeitung:

“Wenn es Nacht wird, ist mit Christival noch lange nicht Schluss. Mit ‘Stille Nacht’, ‘Schrille Nacht’ und ‘Heilige Nacht’ legen wir die Nachtschicht ein … Das ultimative Angebot: Kultur, Kleinkunst, Gottesdienst, Worship, chill out. Nachtschwimmen, Party bis zum Abwinken lassen jede Nacht zum unvergesslichen Erlebnis werden” (Seite 7).

 

“Schwimmbad-Festival: Crazy Music und cooler Talk, nasse Action und krasse Effekte … ohne dass du nasse Füsse bekommst – also, pack die Badehose ein!” (Seite 9).

 

“Jesus Dance Experience: Die Dance- und HipHop-Party mit Jesus im Mittelpunkt. Mit Jesus Party machen, sich von ihm begeistern lassen: Dieses Festival bringt dich in Bewegung. Heisse Beats und fette Styles sorgen für den passenden Rahmen. ‘Jesus first’ heisst hier: Jesus bestimmt den Groove dieser Party und lädt dich ein, den passenden Grundrhythmus für dein Leben zu finden” (Seite 9).

 

“Welcome to Showbiz … Man nehme 100 % ‘echte Stars’, einen Hauch ‘Glamour’, eine Tasse ‘Games’, eine Prise ‘Action’ und würzt dieses spannungsgeladene Gemisch mit den nötigen VIPs und Promis. Und fertig ist das Feuerwerk der Unterhaltung: Das Christival-ShowbizFestival!” (Seite 9). “Laugh-Parade. Das Festival für alle, die es lieben zu lachen! Humor, Witz und Spass ohne Pause … Dabei sind: Jesus Christus, Arno Backhaus, Die Misteln, David Kadel, Stefan Schneider, Katharina Brudereck, Torsten Hebel und andere!” (Seite 9).

 

Unter den Seminaren finden sich – neben vielen guten Angeboten! – auch solche: “S 402: update-Freizeitprogramme: Schon mal im ‘Harry-Potter-Stil’ gefreizeitet? Bravo-Hits verandachtet? Oder ein Evangelium versoapt? Ideen von gestern und morgen.” – “S 403: Hip-Hop-Tanzworkshop.” – “S 409: Christsein und Kampfsport mit Jesus Christus als Priorität im Leben. Wir lernen Möglichkeiten vom Kampfsport kennen…” (Seite 14).

 

Diese Beispiele zeigen, dass die Grenzen zur Welt, ja sogar zum Okkultismus (“Harry Potter”, “Kampfsport”, ekstatisierende okkulte Musik) und zur Gotteslästerung (z.B. “Laugh-Parade” mit Jesus als “Teilnehmer”!) in christlichen Kreisen längst überschritten sind. Die Sprache, in die hier die Einladung zum Evangelium verpackt ist, stellt weit mehr als nur eine Geschmacklosigkeit dar – sie ist äußerer Ausdruck der inneren geistlichen Verflachung und Verarmung vieler christlicher Kreise! Ich sage dies mit großer Trauer, denn ich hatte mich bisher auch zu den Evangelikalen gezählt und in früheren Jahren selber beim Christival mitgewirkt, ohne freilich alle Entwicklungen mittragen zu können.

 

Ja, es stimmt mich traurig, dass offensichtlich immer mehr Menschen im evangelikalen Bereich im Begriff stehen, jede Ehrfurcht vor Gott zu verlieren und das Heilige auf eine zeitgeistige und für ernsthafte Christen anstößige Ebene herunterzuziehen. Über folgende Fragen bitte ich alle Veranstalter und Mitwirkenden bei Christival nachzudenken: Ist Jesus Christus ein Unterhaltungsgegenstand – oder der heilige und unbefleckte Sohn Gottes? Sind Themen wie “Sünde”, “Buße” und “Kreuz” Dinge, die in ein Unterhaltungsprogramm passen – oder besteht hier nicht ein unvereinbarer Widerspruch? Können und dürfen wir Gott mit ekstatisierenden Techno- und Hip-Hop-Rhythmen loben, die Menschen für dämonische Mächte öffnen – oder aber “mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern” (Kolosser 3,16). Evangelikale – wohin?

 

Die Unterscheidung, die Dr. A. W. Tozer bereits vor vielen Jahren im Blick auf “das alte und das neue Kreuz” vornahm, trifft in geradezu prophetischer Weise auf die heutige Entwicklung zu. Tozer schreibt:

 

“Gänzlich unbemerkt ist in unserer modernen Zeit ein neues Kreuz in viele gläubige Kreise eingedrungen … Das alte Kreuz hat nichts mit der Welt zu schaffen. Für Adams stolzes Fleisch bedeutet es den Tod … Das neue Kreuz steht nicht im Gegensatz zur Welt. Es ist eigentlich ein freundlicher Kumpan und, wenn man recht versteht, die Quelle guter, sauberer Unterhaltungen und unschuldiger Vergnügen. Es lässt den Menschen unbehelligt leben. Seine Lebensmotive sind unverändert geblieben. Er lebt noch immer zu seinem eigenen Vergnügen, nur dass er jetzt christliche Lieder singt und sich religiöse Filme ansieht, anstatt anstößige Lieder zu singen oder stark alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Die Betonung liegt noch immer auf Vergnügen, obwohl es nun einen moralisch höheren Standard, wenn nicht gar einen intellektuellen erreicht hat.”

 

Und Tozer folgert, an die Adresse der Verkündiger gerichtet: “Die Verkündigung, die zwischen dem Weg Gottes und dem der Menschen freundliche Parallelen zieht, ist von der Sicht der Bibel aus gesehen falsch und ein grausames Vergehen an den Herzen derer, die zuhören. Der Glaube Christi verläuft nicht parallel mit der Welt, sondern durchtrennt sie. Wenn wir zu Christus kommen, bringen wir unser altes Leben nicht auf eine höhere Ebene, sondern lassen es am Kreuz. Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben. Wir, die wir das Evangelium predigen, müssen uns nicht als öffentliche Vermittler vorkommen, die gesandt wurden, um zwischen Christus und der Welt ein gutes Einvernehmen herzustellen. Wir dürfen uns nicht einbilden, es sei unsere Aufgabe, Christus dem Fortschritt, der öffentlichen Meinung, dem Sport oder der modernen Bildung anzupassen. Wir sind keine Diplomaten, sondern Propheten, und unsere Botschaft ist kein Kompromiss, sondern ein Entweder-Oder.” Können wir heute auf diese warnende Stimme noch hören?

 

Zur Vertiefung siehe:

http://l-gassmann.de/pietismus-wohin-evangelikale-wohin-warnung-vor-zeitgeist-oekumene-spassgesellschaft-bibelkritik.html


  • 1


#41375 Geld verdienen durch prophetische Seelsorge?

Geschrieben von heiner am 09 March 2016 - 18:26

Vielleicht ist es für den Leser hilfreich, wenn ich im Rahmen dieser Warnungen auf Folgendes hinweise:

 

Befreiungsdienst ist nicht Seelenarbeit an anderen Gläubigen. Wenn sich jemand um die Seele kümmert, dann ist das Jesus. Unsere Aufgabe ist es, Buße zu tun und Dämonen auszutreiben, und nicht Brücken zwischen Seele und Geist herzustellen.

Der Heilige Geist ist nicht in unserer Seele. Unser Geist ist in der Lage, mit Gott Gemeinschaft zu haben und ihn anzubeten.

Gott hat verboten, eine Verbindung zwischen Seele und Geist aufzunehmen. Dies tun die Spiritisten, und nennen es Silberschnur.

Hebräer 4, 12 zeigt auf, dass es nicht Gottes Wille ist, dass wir wieder die bewusste Herrschaft über unseren Geist erlangen, während wir uns hier auf der Erde in unserem sündigen Zustand befinden. Deshalb scheidet das Schwert des Geistes Seele und Geist. Seitdem diese Trennung stattgefunden hat (Adam und Eva), kann die Seele (Gefühl, Verstand mit Bewusstsein, Unterbewusstsein und Unbewusstsein sowie Wille ) den geistlichen Leib nicht mehr länger beherrschen oder steuern. Gott hat das verboten, und die Sozo- Gründerinnen haben es wieder eingeführt.

In 1. Thess. 5, 23 besteht Gott darauf, dass unser Geist unter die totale Herrschaft Jesu Christi kommen muss, zusammen mit unserer Seele und unserem natürlichen Leib.

Im geistlichen Leib eines Menschen steckt ein unglaubliches Potenzial an Macht und Intelligenz, insbesondere, wenn der geistliche Leib unter die Kontrolle der Seele kommt. Satan ist beständig darauf aus, die geistlichen Leiber der Menschen für seine eigenen Pläne zu gebrauchen. Der natürliche Körper ist schwach und für Satan von geringem Nutzen. Satan verfolgt das Ziel, dem Menschen beizubringen, die bewusste Herrschaft über den geistlichen Leib wieder zu erlangen. Viele haben das bereits gelernt.

Die Bethel Church ist eine Quelle an Anweisungen hierzu. Ist das Ziel erreicht, kann der Mensch die geistliche Welt genauso deutlich empfinden wie die sichtbare Welt. Er kann ungehindert mit Dämonen reden, seinen natürlichen Leib mit seinem geistlichen Leib verlassen, und unter vollem Bewusstsein an Orte gehen und Dinge tun, die dem Durchschnittsmenschen als übernatürliche Macht erscheinen. Nochmals: Gott hat das verboten. Durch solche Methoden sind wir für die Dämonenwelt offen, unterliegen großen Versuchungen zur Sünde, leben in ständigem Bewusstsein von Satan und seinem Reich und sind weitgehend von Gott unabhängig.

 

Die Literatur aus Redding ist voll von Geistreisen und Spiritismus. Ich hatte bereis auf mehrere, besonders deutliche Bücher hingewiesen.

„Die Physik des Himmels“ und „Den Himmel erleben“ von Leiterinnen aus der Bethel Church.

Auch Soaking, aus Redding kommend,  ist eine Tür, um Seele und Geist zu verbinden.

 

Aus dem Befreiungsdienst ist bekannt, dass es sogenannte Machtdämonen gibt, die den Klebstoff darstellen, um die Verbindung zwischen Seele und geistlichem Leib herzustellen, und die betreffende Person zu befähigen, die bewußte Kontrolle über ihren geistlichen Leib zu bekommen. Insbesondere die Phantasie bzw. die Visualisierung ist ein entscheidendes Sprungbrett, um die Verbindung zwischen Seele und Geist herzustellen.

Das Wort Gottes befiehlt uns in 2. Kor. 10, 3 – 5 jeden Gedanken unter den Gehorsam Christi gefangen zu nehmen. Ein Beispiel dafür, dass die Phantasie eine Verbindung zur geistlichen Welt darstellt, sind die okkulten Phantasie-Rollenspiele.

Wer Geist und Seee erfolgreich verbunden hat, geht auf Astralreisen. Dies wird auch besonders deutlich in dem Buch „Ein Blick in die Herrlichkeit“ von Bruce Allen, welches in christlichen Kreisen überall auf dem Markt ist, sichtbar. Bruce Allen schreibt, dass er alle Warnungen anderer Gläubiger ignoriert hat.

Wer sich darauf einlässt, gerät in dämonische Gebundenheit.

Ein solcher Gläubiger wird nicht eher frei, als bis dieser Machtdämon ausgetrieben wurde. Damit verliert er augenblicklich die Fähigkeit, seinen geistlichen Leib in eigener Regie zu gebrauchen. Die Fähigkeit, Engel zu sehen, Geistreisen zu unternehmen etc. hört auf.

Sozo ist ein Einstieg in den Okkultismus ist. Alle Erlebnisse im Geist, die von dem Patienten selbst verursacht und gesteuert werden, egal welche Vision oder Offenbarung, kommen nicht von Gott. Auch alle Spiele mit Gedankenentleerung führen in die Irre.

Unsere Seelen werden durch Jesus dadurch gereinigt, dass sie sich dem Heiligen Geist unterordnen und ihm gehorchen, nicht aber durch Verbindung mit unserem eigenen menschlichen Geist (1. Petr. 1, 22).

Wenn ein Christ sich Gott unterordnen will, wird er nichts aus sich selbst hervorbringen. Er wird still auf die Stimme des Heiligen Geistes warten, bis er sie in seinem Geist hört, und wird nur dann gemäß den Anordnungen des Heiligen Geistes handeln. Der ungehorsame und ungeduldige Christ wartet nicht, bis der Heilige Geist spricht. Er ergreift selbst die Initiative, und die Stimme, die er hört, wird nicht die Stimme des Heiligen Geistes sein.

Wer hier noch weiterliest, kann sich noch in einer Kurzfassung zur weiteren Verdeutlichung über den Unterschied zwischen Seele und Geist eines Menschen informieren:

 

Der Unterschied zwischen Geist und Seele

 

Geist (hebr. Ruach)

- weist auf das Wesen des göttlichen Geistes hin, der kontinuierlich nach außen strömt und aus sich selbst existent ist. Alles kommt von Gott, wird von ihm am Leben erhalten und kehrt zu ihm zurück (Röm. 11, 35: Von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge…)

- Der Geist des Menschen ist gottbewusst. Spr. 20,27: Der Geist des Menschen ist eine Leuchte des Herrn, und durchforscht alle inneren Teile des Leibes. Der Heilige Geist erhellt alles, wo es vorher finster war. Der Durst unseres Geistes kann durch Religion (schöne Gefühle, Verstandespredigten, Meditation, schöne Bilder usw.) nicht gelöscht werden.

- Nur in unserem Geist können wir die Wirkungen des Heiligen Geistes (Wiedergeburt, Geistestaufe, Ströme des Heiligen Geistes, alle Geistesgaben usw.) erleben. Die Seele kann Offenbarungen Gottes nicht verstehen: ein seelischer Mensch erkennt das Geistliche nicht (1. Kor. 2, 9).

Der von Gott erneuerte Geist hat 3 Funktionen:

  • Anbetung Gottes (Beten im Geist –Joh. 5, 24: Gott ist Geist und man muß ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten).
  • Gemeinschaft mit Gott (Gebet, ständige Beziehung)
  • Offenbarungen – Geheimnisse von Gott erfahren- (1. Kor. 2, 9 ..uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes).

Die Trennung von Geist und Seele

 

Hebr. 4, 12: Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist. Die ersten Menschen haben die Herrschaft des Geistes verachtet und trafen in ihrer Seele (Verstand) die Entscheidung, ungehorsam zu sein; ihr Geist starb (1. Mose 2, 17: wenn du davon ißt, wirst du gewißlich sterben) bzw. waren dann tot in ihrer Sünde (Eph. 2, 1 – 2 …ihr wart tot in euren Sünden) (geistlicher Tod). Bei der Wiedergeburt ist es nicht die Seele, die mit Gott eins wird, sondern sein Geist, der zur Einheit mit Gott geschaffen wurde. Durch Anrechte kann Satan Zugang zu Körper und Seele eines Menschen haben, zum wiedergeborenen Geist hat er keinen Zugang, denn die Natur des wiedergeborenen Menschen ist unantastbar (1. Joh. 5, 18). Nur der Heilige Geist macht lebendig;  wir sind ein Geist mit Jesus (1. Kor. 6, 17).

 

Seele

Der Leib der Sünde nach dem Wort Gottes ist nicht nur der physische Körper, sondern eine Kombination aus Seele und Körper, die sich seit dem Sündenfall in Rebellion gegen Gott und dem im Menschen innewohnenden Geist (und damit Gottes Willen) befindet. Innen herrscht der moralische Verfall der Seele, außen der Verfall des physischen Körpers (Eph. 4, 22 ..der alte Mensch verdirbt aufgrund seiner betrügerischen Lüste).

Der Sündenfall wird in 1. Mose 6 beschrieben, in Vers 3 nennt Gott den Menschen nur noch Fleisch; seine Seelenkraft ist gebrochen; die Seele ist nicht mehr mit dem Geist verbunden.

Wer seine Seele retten will, der wird sie verlieren, sagt Jesus in Matth. 16, 24, wer sie kreuzigt, der wird das ewige Leben finden. Die Errettung der Seele ist ein Prozess (Jak. 1, 21: Nehmt das eingepflanzte Wort Gottes auf, das eure Seelen zu retten vermag). Alle Bereiche müssen unter die Herrschaft Gottes.

Die Seele entspricht dem 1. Zelt der Stiftshütte, in dem sich 12 Schaubrote befanden. Die Schaubrote entsprechen unserem Willen. Brot muß gemahlen und behandelt werden, und kommt dann ins Feuer. So muss unser Wille –bei Tag und Nacht- gemahlen und gebacken werden; ein harter Prozess. Darum sagt Jesus in Johannes 4, 34: Meine Speise (mein Brot) ist es, den Willen meines Vaters zu tun. Unser eigener Wille befindet sich in unserer Seele. Wir sind unsere eigenen Wege gegangen und irrten umher wie Schafe (Jes. 53, 6). Die Seele ist unser Ego; alle menschlichen Probleme gehen auf dieses Ich zurück.

Der 7armige Leuchter entspricht unserem Verstand. Eph. 4, 22: Erneuert euch durch euer Denken. Erleuchtetes Denken bedeutet mehr Ehrfurcht vor Gott, mehr Gehorsam und mehr Ähnlichkeit mit Jesus.

Der Räucheraltar entspricht unseren Emotionen. Hier wurde geopfert, ein angenehmes Räucherwerk für Gott. Nur durch das Blut Jesu und mit Anbetung kommt man ins Allerheiligste. Mit unseren Gefühlen zeigen wir ihm unsere Liebe, preisen ihn und kommen in Anbetung. Freude von Gott –unabhängig von Umständen- kann nur im geistlichen Bereich empfangen werden (Habakuk 3, 17: Ich will frohlocken in Gott trotz aller Umstände). Andere Freude ist selbstgemachte Freude aus der Seele.

 

Der Kampf der Endzeit – Seelenkraft gegen Geisteskraft-

Satan gebraucht die Seelenkraft, um verblüffende Tricks vorzuführen, die dem Wirken des Heiligen Geistes derart ähnlich sind, dass sogar die Auserwählten Gottes verführt werden.

Der Weg ist immer das Gefängnis der Seele zu überwinden, um die Seele mit dem Geist zu verbinden.

Die Entwicklung von Seelenkraft durch diese Methode ist die große Täuschung der Endzeit, insbesondere diejenige, die aus der Bethel Church, Redding kommt.

 

Esoterik aus der Bethel Church, Redding, California

Folgende Lehren kommen von Bill Johnson, dessen Freund Todd Bentley, Kris Vallotton oder anderen :

  • Die geheiligte Vorstellung (die verborgene Kraft der Seele nutzen; Visualisierung); eine Brücke zwischen Seele und Geist herstellen; Bilder selbst produzieren und dann im Geist sehen – die sogenannte Silberschnur entsteht (Anwendung auch beim Sozo).
  • Gott von Angesicht zu Angesicht sehen (Sozo) (Gott vermag kein Mensch zu sehen 1. Tim. 6, 16)
  • Geistliche Betrunkenheit
  • Zuckungen und hysterisches Gelächter
  • Astralreisen: Viele Engelbegegnungen und Fahrten durch den „dritten Himmel“ (die Literatur aus Redding ist voll von diesen Berichten); es sind Astralreisen in den zweiten Himmel, dem Bereich Satans (Engel rufen, Engel berühren; Engeln Befehle erteilen, sie in eigene Dienste stellen (sie gehorchen allein Gott Ps.103,20); Engelkugeln (Lichtkugeln) sehen und in mystische Portale gehen
  • Kontakt bzw, Sprechen mit Toten aus der Hölle – den Gefangenen „Befreiung“ bringen
  • Heilung durch Engel durch verschiedene Methoden –Lichtkörperprozesse-  ; Lichtsegen- durch Klänge und Farben geheilt werden
  • Gold, Edelsteine, Engelfedern oder Öl erhalten; Geld bleibt an der Wand kleben usw. 
  •  Die Mysterien Gottes im Ton, im Licht, in Vibrationen, Frequenzen, der Energie und der Quantenphysik“; -Gottes Vibrationen bzw. Schwingungen;-Stimmgabel zur Heilung anwenden (NewAge Methoden); Delfine und ihre heilende Energie; die Macht bzw. Kraft der Farbe; menschliche Körperfrequenzen; viele Fachausdrücke von New Age und völlig bizarre Methoden, die die Bibel nicht kennt:
  •  Grabsaugen (die neuste Form von Soaking). Durch das Einsaugen erhält man die Salbung von in den Gräbern liegenden toten Predigern. Totenkult.  (Wir werden allein in den Briefen zehnmal dazu aufgefordert, nüchtern zu bleiben).
  • Erweckung der Kundalinikraft (besonders gut zu besichtigen bei Todd Bentley).  
  • New Age (Weltherrschaft übernehmen; freie Selbstbestimmung; Einheit mit der Natur; „Folge dem, was sich gut anfühlt“-Methoden usw.                               

 

 

 


  • 1


#41307 Freimaurerhandschläge – Schlag ein, wenn du ein Freimaurer bist

Geschrieben von 0x00 am 02 March 2016 - 09:33

Geheime Handschläge sind seit jeher eine beliebte Methode von Geheimbünden, sich untereinander zu identifizieren. Allein bei den Freimaurern gibt es eine Vielzahl von Handschlägen, die Auskunft über Mitgliedschaft und Grad geben können. Es ist dabei wichtig, ganz genau zu wissen, worauf es zu achten gilt. Nicht jedes Händeschütteln unter Staatsmännern oder Prominenten ist ein Freimaurerhandschlag und im Internet kursieren zahlreiche falsch interpretierte Bilder, die ganz normale Handschläge zeigen. Um solche Verwechslungen zu vermeiden, betrachten wir an dieser Stelle einige der wichtigsten Handschläge.

 

Der bekannteste Handschlag ist die einfache Begrüßung, bei der mit dem Daumen zweimal kurz und einmal lang auf den ersten Knöchel vom Zeigefinger des Gegenübers gedrückt wird. Dieser Handschlag stammt ursprünglich von den Steinmetzbruderschaften und wurde später von der Freimaurerei übernommen.

Die Handschläge für die ersten drei Grade sind ebenfalls kein Geheimnis mehr. Sie sind relativ simpel und leicht zu erlernen. Bei allen dreien umklammern sich die Finger. Der Lehrling drückt dabei mit dem Daumen auf den Zeigefinger des Gegenübers, da dies der erste Finger ist und dementsprechend auf den ersten Grad hindeutet. Dieser Handschlag wird „Boas“ genannt.

handgriff-boas.jpg?w=593

Der Geselle drückt den Mittelfinger des Gegenübers. Die Bezeichnung dieses Handschlags lautet, man ahnt es schon, „Jachin“.

handgriff-jachin.jpg?w=593

Der Meister drückt schließlich auf den Ringfinger des Gegenübers. Dritter Finger gleich dritter Grad. Dieser Handschlag wird „Machaben“ genannt.

handgriff-machaben.jpg?w=593

Ein weiterer Handgriff der Meister nennt sich „Ma-Ha-Bone“. Dabei berühren Zeige- und Mittelfinger die Innenseite des Handgelenks des jeweiligen Gegenübers. Dieser Handschlag ist einer der auffälligsten.

handgriff-ma-ha-bone.jpg?w=593

Bei den Johannismeistern ist es außerdem üblich, dass jeder Bruder seinen rechten Daumen zwischen Daumen und Zeigefinger des anderen legt und die übrigen Finger gegen des anderen Handwurzel drücken.

(Bild folgt)

Die höheren Grade haben ebenfalls ihre Hand- und Armgriffe. Die „Mark Master“ des vierten Grades haben gleich zwei recht ähnliche Handgriffe. Bei beiden werden die Daumen aufgestellt und gegeneinander gedrückt. Bei der ersten Version umklammern sich dabei alle restlichen Finger. Bei der Version Nummer 2 werden Zeige-, Mittel und Ringfinger geschlossen gegeneinander gedrückt, während die kleinen Finger sich verhakeln.

handgriffe-mark-master.jpg?w=593

Die Andreasmeister legen z.B. wechselseitig mit beiden Händen ihre Daumen in des anderen Armbeugen und umschließen mit den übrigen Fingern gegenseitig ihre Ellenbogen.

armgriff-dritter-grad.jpg?w=300&h=300

Die Liste der Handschläge ist noch weitaus länger. Bei 33 Graden in verschiedenen Systemen kommt ganz schön was zusammen. Als Außenstehende müssen wir an dieser Stelle leider passen, da wir weder alle Handschläge beschreiben noch korrekt zuordnen können. Um Desinformation vorzubeugen, werden wir also abwarten müssen, bis wir genauere Informationen aus zuverlässiger Quelle haben.

Geheime Handschläge gibt es darüber hinaus nicht nur bei den Freimaurern, sondern auch bei anderen Bruderschaften wie dem Ku Klux Klan. Das ist nicht einmal überraschend, denn der KKK wurde von Freimaurern gegründet und von Großmeistern wie Albert Pike (1809-1891) unterstützt.

 

 

  • 1


#41199 Papa Helmut kann es nicht lassen

Geschrieben von Rolf am 14 February 2016 - 00:36

Es ist erstaunlich, was man alles erleben kann, wenn man es mit einem Sektenführer zu tun hat, der seine Nachfolger auffordert den Verstand auszuschalten, und für mein Dafürhalten dabei mit gutem Beispiel vorangeht.

 

So zähle ich inzwischen 19 Aktenzeichen, die zu finden sind auf Klagebegehren, die Helmut Bauer gegen mich inszeniert hat. Seine neueste Idee war eine Strafanzeige gegen mich wegen angeblichem Mißbrauch akademischer Titel. So durfte ich einer Einladung bei der Kriminalpolizei in Lübeck Folge leisten um dort meine Zeugnisse und Urkunden zu präsentieren.

 

Das Ergebnis war die umgehende Einstellung des Verfahrens mit gleichzeitiger Rechtsbelehrung der Oberstaatsanwältin in Lübeck, dass gegen die Entscheidung kein Rechtsmittel möglich ist.

 

Die Rechtsanwälte des Herrn Bauer wird es freuen, ist dieser doch bei weitem zahlungskräftiger als ich. Meiner Meinung nach ist das von Herrn Bauer durch massive Irrlehren eingenommene Vermögen bei den Anwälten weitaus besser aufgehoben, als wenn er es dazu missbraucht weiteren Schaden anzurichten.

 

Offenbar ist Herr Bauer zu einer biblisch begründeten Umkehr in Reue und Buße nicht fähig. Daher versucht er meiner Meinung meiner nach immer wieder seine grandios falsche Lehren und sein Handeln durch irgendwelche Hintertüren juristisch zu rechtfertigen.

 

Mein Bedauern hat er nicht, eher schon ein müdes belächeln.

 

Herzliche Grüße

 

Rolf


  • 1